Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

1.012,30 EUR
-4,61 % -48,90
9. Juli 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Rheinmetall
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 15.339
targa4gts
targa4gts, 25. Jun 9:02 Uhr
0

Ich möchte aber mal eure Aufmerksamkeit auf folgende Punkte richten: 1. Rahmenverträge sind letztlich nichts anderes als Festpreis-Verträge ohne Abnahmeverpflichtung. Häufig wird nicht einmal eine Mindestabnahme vereinbart. Bisher waren die Kapazitäten ohnehin ausgelastet, so dass ein Wechsel zwar theoretisch möglich, praktisch aber nicht umsetzbar war. 2. Das Bundeskartellamt spricht mittlerweile schon von Rheinmetall als "einer Spinne im Netz" und mahnt mehr Wettbewerb an. 3. Die Mitbewerber erhöhen auch ihre jeweiligen Kapazitäten und Start-Ups drängen in diversen Bereichen auf den Markt. 4. Die Politik und auch die Öffentlichkeit scheinen wesentlich kritischer ggü. der "whatever it takes" Haltung von Merz zu sein. Wie seht ihr die Rahmenverträge unter diesen Gesichtspunkten? Müsste sich in den Modalitäten dort nicht etwas verändern, gerade hinsichtlich fester Mindestabnahme? Ich sehe momentan die Problematik, dass die in den RV genannten Mrd. unter den o.a. Gesichtspunkten kritischer bewertet werden könnten. Das ist doch die eigentliche Zäsur aus dem F-126 Debakel. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rahmenverträge auch abgerufen werden, die Politik schwenkt eiskalt und rücksichtslos auf den Mitbewerber um, sollte der billiger sein, oder auch ein vermeintlich besseres Produkt anbieten.

Teilweise richtig, da mit den Rahmenverträgen auch „Upfront-Payments“ fällig werden, um ggfs. Produktionslinien aufzubauen und/ oder notwendiges Material zu bestellen. Gibt also - meistens - keine „Mindestabnahme“ aber zumeist wird Vorab eine, ich nenne es mal „Ernsthaftigkeitspauschale“ fällig, die einen Ausstieg/ Anbieterwechsel unwahrscheinlicher machen. F126 war/ ist hier ein Spezialfall, das RHM von der Seitenlinie kam und es wohl gar keine Verträge/ Vereinbarungen mit dem BMVg gab. Wie gestern schon mal „scherzhaft“ vorgeschlagen könnte man ja bei Aufträgen der Bundeswehr die (nicht rückzahlbare) Anzahlung auf 100% anheben 😉👍
Y
Yezebel666, 25. Jun 8:50 Uhr
1
Ich möchte aber mal eure Aufmerksamkeit auf folgende Punkte richten: 1. Rahmenverträge sind letztlich nichts anderes als Festpreis-Verträge ohne Abnahmeverpflichtung. Häufig wird nicht einmal eine Mindestabnahme vereinbart. Bisher waren die Kapazitäten ohnehin ausgelastet, so dass ein Wechsel zwar theoretisch möglich, praktisch aber nicht umsetzbar war. 2. Das Bundeskartellamt spricht mittlerweile schon von Rheinmetall als "einer Spinne im Netz" und mahnt mehr Wettbewerb an. 3. Die Mitbewerber erhöhen auch ihre jeweiligen Kapazitäten und Start-Ups drängen in diversen Bereichen auf den Markt. 4. Die Politik und auch die Öffentlichkeit scheinen wesentlich kritischer ggü. der "whatever it takes" Haltung von Merz zu sein. Wie seht ihr die Rahmenverträge unter diesen Gesichtspunkten? Müsste sich in den Modalitäten dort nicht etwas verändern, gerade hinsichtlich fester Mindestabnahme? Ich sehe momentan die Problematik, dass die in den RV genannten Mrd. unter den o.a. Gesichtspunkten kritischer bewertet werden könnten. Das ist doch die eigentliche Zäsur aus dem F-126 Debakel. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rahmenverträge auch abgerufen werden, die Politik schwenkt eiskalt und rücksichtslos auf den Mitbewerber um, sollte der billiger sein, oder auch ein vermeintlich besseres Produkt anbieten.
W
Wildharry, 25. Jun 8:28 Uhr
1

Sorry … den von Karthag-o vom 24.6.26 um 23.45 Uhr Insbesondere Algorithmen und mögliche „Kapitalrotation“ durch KNDS ganz gut erklärt…

Ja, habe ich auch gelesen und ein Absatz ist mir besonders ins Auge gesprungen "Dieser regulatorische Vorsprung macht KNDS für Großanleger extrem attraktiv und ist ein Hauptgrund für die Nervosität bei Rheinmetall. KNDS vereint die Export-Flexibilität Frankreichs mit der deutschen Ingenieurskunst – ein Mix, den Rheinmetall von Deutschland aus mit der dahinterstehenden Bürokratie so nicht bieten kann. Das muss ja nicht stimmen, das ist nur die unbedeutende subjektive Meinung eines unbedarften Börsenbeobachters."
targa4gts
targa4gts, 25. Jun 8:24 Uhr
2

Moin 🥨 Aus dem link heraus wird nicht klar welchen Post du genau meinst

Sorry … den von Karthag-o vom 24.6.26 um 23.45 Uhr Insbesondere Algorithmen und mögliche „Kapitalrotation“ durch KNDS ganz gut erklärt…
Y
Yezebel666, 25. Jun 8:16 Uhr
0
Guten Morgen zusammen. Ja Ruuudi, diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Wir werden dazu aber keine Antworten bekommen, die Story wurde Presse und Öffentlichkeitswirksam präsentiert: "Mehr Schiffe für weniger Geld - NATO-Fähigkeit sichern" Die Hintergründe, etc. werden vielleicht noch etwas die Spezialseiten, wie Hartpunkt oder ESUT beschäftigen, aber das war es dann.
Coretto
Coretto, 25. Jun 7:39 Uhr
2

Guten Morgen, interessanter Post aus dem „Nachbarforum“ Beitragsempfehlung https://www.wallstreet-online.de/diskussion/782387-1/rheinmetall#beitrag_79720347%23beitrag_79720500 Euch einen entspannten Start in den Tag

Moin 🥨 Aus dem link heraus wird nicht klar welchen Post du genau meinst
R
Ruuudi, 25. Jun 6:51 Uhr
1

Sehr guter Artikel! Danke dir für die Recherche. Interessant, also standen alle Zeichen letzte Woche und eigentlich auch diese Woche (gemäß dem Artikel sollte heute ja ein Treffen sein) auf Grün für die F126 ... Es ist rational einfach nicht nachvollziehbar. Man verhandelt über Monate und innerhalb von zwei Tagen trifft man eine Entscheidung, die komplett in die andere Richtung geht. Man öffnet die Büchse der Pandora und begeht damit so einen Vertrauensbruch. Das hätte ich nicht von Herrn Pistorius erwartet und bin ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht von ihm.

Guten Morgen, ja der Artikel ist recht aufschlussreich. Danke @Yezebel666. Danach wurden die betroffenen Unternehmen incl. Ihrer Führung von der Kehrtwende ( das war es wohl) völlig aus dem Nichts getroffen. Ich glaube aber nicht, dass Pistorius diese Entscheidung ganz alleine getroffen hat. Er hat m.E. unter großem Druck gestanden und das jetzt so aufgelöst. Ich bin kein großer Freund von Verschwörungstheorien, aber das hier stinkt gewaltig ! Da wird etwas im Hintergrund gelaufen sein, was nicht durchscheinen sollte. Möglicherweise auch auf höherer Ebene - national, vermutlich eher international. Meine gestrige Anmerkung möchte ich noch mal aufgreifen: „ … nach intensiver Prüfung bestätigt, … den Kernauftrag der Deutschen Marine … zu erfüllen …“ https://www.bmvg.de/de/presse/projekt-fregatte-f126-wird-beendet-6115980 Die F126 wäre in der Lage gewesen, auch außerhalb ihres „Kerngebiets“ der Ostsee und über ihre „Kernaufgaben“ hinaus Aufgaben der Nato im Nordatlantiik, ja, sogar Aufgaben weltweit zu erfüllen. Das könnte Anderen ein großer Dorn im Auge gewesen sein. Daneben gibt es auch handfeste wirtschaftliche Interessen von US Unternehmen und Schiffsausstattern, die nun Berücksichtigung finden. Dazu noch ein weiterer Gedankenanstoß. In 14 Tagen findet in Ankara den jährliche NATO Tagung statt. Den Mitgliedern ist an einer harmonischen Stimmung mit dem größten NATO Mitglied gelegen: Nato-Generalsekretär Rutte überschwänglich im Weißen Haus empfangen https://www.n-tv.de/politik/Nato-Generalsekretaer-Rutte-ueberschwaenglich-im-Weissen-Haus-empfangen-id31009566.html Ich hoffe sehr, dass die Hintergründe in nicht allzu ferner Zukunft transparenter werden und noch mehr, dass involvierten Personen keine nachhaltige Beschädigung erlitten haben, die an der weiteren Ausführung ihrer „ Kernaufgaben“ hindert. Und das schließt Boris Pistorius ausdrücklich ein.
J
Jense29, 25. Jun 6:40 Uhr
3
Alexander Neuberger von Metzler ermittelte unter der Annahme, dass 50 Prozent des Umsatzziels für den Marinebereich von dem Auftrag abhängig gewesen wären, ein EBIT-Risiko von rund 250 Millionen Euro, beziehungsweise 2,5 Prozent des Konzernziels für 2030. Also wenn man das ungefähr annimmt ist der Absturz eine total übertriebene Short Seller forcierte Farce gewesen …
W
Wildharry, 25. Jun 6:38 Uhr
0
Guten Morgen, warum sollten die Jahresziele, ich denke hier geht es um Umsatz und Gewinn, nicht eingehalten werden?
S
Salmoni, 25. Jun 6:23 Uhr
1
Guten Morgen, ☕☀️ Habt ihr den Schock schon einigermaßen überwunden? Wenn TKMS am Bau der Fregatten beteiligen will, dann ist ja nicht alles komplett verloren 🥹 Die Gründe für das Canceln des Projektes finde ich noch nicht einmal so abwegig, allerdings hätte man dem Management (und den Aktionären) nicht so lange Hoffnungen machen dürfen!! Papperger war wohl sicher den Auftrag zu bekommen, für ihn muss es total bitter sein!. . . . . Die Jahresziele werden nun wahrscheinlich nicht eingehalten , aber vielleicht reicht es zumindest für einen Kurs über 1000,- . Ich hoffe, keiner muss jetzt hier direkt verkaufen . . .wobei die Käufer bis auf weiteres eher nicht so zahlreich sind!? Lenke mich heute mit 🏊 ab! Das Leben geht weiter 👋
targa4gts
targa4gts, 25. Jun 6:09 Uhr
0
Guten Morgen, interessanter Post aus dem „Nachbarforum“ Beitragsempfehlung https://www.wallstreet-online.de/diskussion/782387-1/rheinmetall#beitrag_79720347%23beitrag_79720500 Euch einen entspannten Start in den Tag
Coretto
Coretto, 25. Jun 0:36 Uhr
1

Na wenigstens etwas … Wie CORRECTIV aus der Branche erfahren hat, will TKMS-Chef Oliver Burkhard die Rheinmetall-Tochter NVL am Bau der Meko-Fregatten beteiligen. Dazu sollten baldmöglichst Gespräche geführt werden, um die Arbeiten aufzuteilen.

Da wird noch mehr folgen. TKMS wird Rheinmetall nicht nur wegen der aktuellen Meko benötigen. Ich bleib dabei. Nicht mal ich hätte aufgrund eines möglichen Auftrages gleich ne Werft gekauft. Das Kerngeschäft und viele weitere Bereiche gehen wegen diesem Spektakel völlig unter. Durchatmen und weiter gehts. Wir schippern weiter Richtung Norden. Geht bis 2030 auch ohne Schnellboot 🚤
Goldrusti
Goldrusti, 24. Jun 23:52 Uhr
0

Mag sein. Die meisten stecken hier sicher tiefer in der Materie als ich. Mir fehlt halt manchmal ein wenig Zurückhaltung und Demut bei Herrn Papperger.

Mal anders gefragt. Hätte heute RHM den F126 Deal bekommen, wäre dann sein Aktienkauf nicht trotzdem ein Fall für die BaFin gewesen?
Goldrusti
Goldrusti, 24. Jun 23:29 Uhr
0

Also das ist mir zu weit hergeholt. Für mich unterstreicht das jetzt im Nachhinein eher, dass er tatsächlich überrascht wurde. Pistorius wird sicherlich nicht wegen dem Aktienkauf plötzlich entschieden haben, dass er das Projekt kippt. Es ging immerhin um das größte Marineprojekt Deutschlands, da wäre so eine Aktion aber ziemlich fahrlässig

Mag sein. Die meisten stecken hier sicher tiefer in der Materie als ich. Mir fehlt halt manchmal ein wenig Zurückhaltung und Demut bei Herrn Papperger.
Y
Yezebel666, 24. Jun 23:19 Uhr
3

Alles nur hypothetisch aber ich gehe einfach davon aus, dass sich Herr Papperger der Auftragsvergabe zu sicher war und dies mit seinem Aktienpaket zur Schau gestellt hat. Wie aus dem heute Nachmittag von mir geposteten Podcast ersichtlich wird, mehren sich in der Politik Stimmen, die nicht mehr nach dem Motto „whatever it takes“ Entscheiden wollen.

Also das ist mir zu weit hergeholt. Für mich unterstreicht das jetzt im Nachhinein eher, dass er tatsächlich überrascht wurde. Pistorius wird sicherlich nicht wegen dem Aktienkauf plötzlich entschieden haben, dass er das Projekt kippt. Es ging immerhin um das größte Marineprojekt Deutschlands, da wäre so eine Aktion aber ziemlich fahrlässig
Goldrusti
Goldrusti, 24. Jun 23:13 Uhr
0
Alles nur hypothetisch aber ich gehe einfach davon aus, dass sich Herr Papperger der Auftragsvergabe zu sicher war und dies mit seinem Aktienpaket zur Schau gestellt hat. Wie aus dem heute Nachmittag von mir geposteten Podcast ersichtlich wird, mehren sich in der Politik Stimmen, die nicht mehr nach dem Motto „whatever it takes“ Entscheiden wollen.
Mehr zu diesem Wert
Meistdiskutiert
Thema
1 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
2 VW Hauptdiskussion -5,71 %
3 ARAFURA RESOURCES Hauptdiskussion +0,61 %
4 Xpeng -1,96 %
5 Renk Group.......der Weg zum Erfolg -4,67 %
6 PLUG POWER Hauptdiskussion -3,26 %
7 SIXT AG Hauptdiskussion +2,88 %
8 Palantir ohne Schnickschnack -2,74 %
9 ACCENTURE Hauptdiskussion +1,33 %
10 APPLE Hauptdiskussion +0,64 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 VW Hauptdiskussion -5,71 %
2 Xpeng -1,96 %
3 ARAFURA RESOURCES Hauptdiskussion +0,61 %
4 Renk Group.......der Weg zum Erfolg -4,67 %
5 PLUG POWER Hauptdiskussion -3,25 %
6 SIXT AG Hauptdiskussion +2,88 %
7 Palantir ohne Schnickschnack -2,74 %
8 ACCENTURE Hauptdiskussion +1,33 %
9 APPLE Hauptdiskussion +0,64 %
10 DocMorris -3,92 %
Alle Diskussionen