Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 15.338
Robirobsen
Robirobsen, 29. Jun 14:22 Uhr
0

Lese gerade, dass nun auch die Modernisierung der F123 eventuell von Pistorius gestoppt werden soll?? Hat da jemand nähere Infos? Dieser link hier liegt hinter Paywall: https://table.media/security/news/f126-boris-pistorius-verkuendet-das-aus-und-hinterfragt-auch-die-modernisierung-von-f123

Genaue Informationen habe ich dazu zwar nicht, aber rein technisch bzw. sachlich gesehen wäre es die logische Schlussfolgerung, besonders bezogen auf das Personal und die Besatzung. Eine F123 hat zwischen 190 und 200 Frauen und Männer als Stammbesatzung, die F128 ungefähr 125 Stammbesatzung. Man kann zwar das Personal nicht 1 zu 1 von der F123 auf die F128 umschichten, aber der größte Teil für acht F128-Schiffe ließe sich aus dem Besatzungspool der vier F123-Fregatten generieren. Jedoch kämen dann die bereits erfolgten Kosten für die Modernisierung der F123 noch auf die Kosten der F126 oben drauf.
Alex_KL
Alex_KL, 29. Jun 13:56 Uhr
1
Wurde bei der Übernahme von NVL nicht erwähnt, dass man, falls der F126-Auftrag nicht zustande kommt, dort relativ unkompliziert und wahrscheinlich sehr erfolgreich Panzer produzieren könnte?
Kira30
Kira30, 29. Jun 13:48 Uhr
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In der Einschätzung deiner Meinung zum Kursverlauf sind wir uns hier wohl alle einig. Diese 20 % Kursrückgang sind nur alleine wegen dem Auftrag nicht zu erklären und übertrieben. Mehr als die Hälfte von den 20 % gehen wahrscheinlich auf das verlorene Vertrauen in die Umsetzung und die Politik.

Meine Frage zielt mehr auf den Kursanstieg an😉
Y
Yezebel666, 29. Jun 13:45 Uhr
0
Lese gerade, dass nun auch die Modernisierung der F123 eventuell von Pistorius gestoppt werden soll?? Hat da jemand nähere Infos? Dieser link hier liegt hinter Paywall: https://table.media/security/news/f126-boris-pistorius-verkuendet-das-aus-und-hinterfragt-auch-die-modernisierung-von-f123
Y
Yezebel666, 29. Jun 13:42 Uhr
0

Moin Bei dem Kursrutsch kann man auch umgekehrt die folgende Frage stellen „ist der Kurs nur wegen der F 126 so gestiegen?“ Ok Auftrag 12 Mrd incl Instition Werft sind scheinbar futsch….dennoch gibt es mehrere Aufträge, die die Summe 12 Mrd vermutlich erreichen werden. Vielmehr belastend mM doch eher die Gesamtstimmung, dass es RHM nicht zugetraut wird die Aufträge wie geplant umzusetzen und als Beweis dafür wurde die letzte Verschiebung gewertet. Daher die kommenden Zahlen umso wichtiger. So nun Faden verloren Zofft euch nicht…kommt eh wie es kommt Und ich denke die Werft- Investitionen werden sich auch noch rentieren eines Tages. Wenn Tatsache das TK Gelände gekauft wird….

In der Einschätzung deiner Meinung zum Kursverlauf sind wir uns hier wohl alle einig. Diese 20 % Kursrückgang sind nur alleine wegen dem Auftrag nicht zu erklären und übertrieben. Mehr als die Hälfte von den 20 % gehen wahrscheinlich auf das verlorene Vertrauen in die Umsetzung und die Politik.
Kira30
Kira30, 29. Jun 13:21 Uhr
1
Moin Bei dem Kursrutsch kann man auch umgekehrt die folgende Frage stellen „ist der Kurs nur wegen der F 126 so gestiegen?“ Ok Auftrag 12 Mrd incl Instition Werft sind scheinbar futsch….dennoch gibt es mehrere Aufträge, die die Summe 12 Mrd vermutlich erreichen werden. Vielmehr belastend mM doch eher die Gesamtstimmung, dass es RHM nicht zugetraut wird die Aufträge wie geplant umzusetzen und als Beweis dafür wurde die letzte Verschiebung gewertet. Daher die kommenden Zahlen umso wichtiger. So nun Faden verloren Zofft euch nicht…kommt eh wie es kommt Und ich denke die Werft- Investitionen werden sich auch noch rentieren eines Tages. Wenn Tatsache das TK Gelände gekauft wird….
Y
Yezebel666, 29. Jun 12:58 Uhr
2

Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu simpel, alles immer auf Herrn Papperger (ohne b), „Armin“ oder „Pappi“ zu reduzieren. Ich gebe Dir Recht bzw. sehe es auch so, dass die Unternehmenskommunikation immer noch sehr mittelständisch aufgestellt ist. Das ist schon länger nicht mehr zeitgemäß. (Es gäbe noch weitere Aspekte der Mittelständigkeit, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen …) Es hat sich auch in dem aus meiner Sicht im Interview mit Simon Shuster (The Atlantic) gezeigt, dass im Nachhinein aus dem Ruder gelaufenen zu sein scheint. Ich hab Anfang April intensiv analysiert, was da kommunikativ alles unglücklich und schief gelaufen ist, es aber letztlich nicht mehr geteilt. Fakt scheint mir, dass die breite Euphorie und Begeisterung für Rheinmetall nur so lange Bestand hatte, wie es mit dem Kurs in großen Schritten aufwärts ging. Da hat sich auch nahezu keiner fürs Unternehmen interessiert, gleichwohl alle damit identifiziert. Der CEO - einer ansonsten auf Diskretion bedachten Branche - mutierte innert kürzester Zeit zum „Popstar“. Auch weil er Dinge unverblümt aussprach, die Andere nur unter Windungen zum Stottern gebracht hätten. Damit ist er m.E. auch ein Seelenverwandter des Verteidigungsministers. Jetzt - wo sich seit geraumer Zeit der Kurs von den früheren Zuwächsen verabschiedet hat bzw. auch Einbrüche zu verkraften, sind - werden die Sachverhalte wieder völlig losgelöst von den mittelfristigen Perspektiven des Unternehmens kommentiert und „Schuldige“ gesucht. Zur F126 könnte man genauso, wenn nicht besser, den Verteidigungsminister Pistorius befragen? Sollte nicht zuerst Jener eine „Erklärung“ abgeben, was genau denn da gelaufen ist ? Er wird es nicht tun … Und was soll Rheinmetall unmittelbar im Vorfeld der Q-Berichterstattung zu einer Entscheidung des BMVg kommentieren? „Wir wurden überrascht … bedauern die Entscheidung … halten diese für falsch … haben aber noch a), b) und c) in der Hinterhand …“ Der Kurs ist letzte Woche für die Mehrzahl der Markteilnehmer drastischer eingebrochen, als dies auch nach meinem Verständnis Sinn ergibt. Das ist völlig überzogen. Damit war auch nicht zu rechnen. Auf die Jahre vor 2031 wird das m.E. auch 0,0 Einfluss haben. Der Einfluss auf den fair Value der Analysten ist demzufolge auch äußerst begrenzt. Bei einer Kommentierung wäre genauestens zu prüfen, was genau da kommuniziert wird - sonst ist es nämlich definitiv adhoc-pflichtig. „Art. 17 Absatz 1 Unterabsatz 1 MMVO verpflichtet Emittenten von Wertpapieren zur unverzüglichen Veröffentlichung von Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen. Als Insiderinformationen gelten nach Artikel 7 Absatz 1 a MMVO Informationen über Umstände, die hinreichend konkret sowie nicht öffentlich bekannt sind und sich eignen, den Börsenkurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Publizität Hätte tatsächlich bereits oder zeitnah ein fixfertiger Kommentar in der Schublade gelegen, wäre u.U. der Kurs die Folgetage nach oben gesprungen. Ein Fall für die BaFin … Ich verstehe, dass Du (wie Du es Samstag selber formuliert hast) „etwas angefressen“ bist. Das bin ich auch. Und ich suche nach Erklärungen bzw. Zusammenhängen. Die Entscheidung im März 2026 pro NVL kann ich aus unternehmerischer Sicht nachvollziehen, obwohl ich einem Einstieg in den Marinebereich (seit den 2024er-Überlegungen, Marine Systems von TK zu übernehmen) bekanntlich eher skeptisch gegenüberstand (Überdehnung). Meiner Meinung nach gab und gibt es - für uns nicht unmittelbar erkennbare - Einflussfaktoren auf parallelen (politischen) Ebenen. Aber es bleiben letztendlich Spekulation und unterschiedliche Meinungen. Zumindest Letzteres ist im Sinne eines konstruktiven Diskurses auch gut so.

Ich gebe auch nicht Papperger (danke für die Richtigstellung, typisch Autofill🤣) die alleinige Schuld. Als CEO steht er natürlich im Fokus, aber ich schreibe häufig von Rheinmetall und nicht alleine personalisiert auf ihn. Mir geht's auch nicht um fixfertige Kommentare die im Vorfeld erstellt wurden, so etwas impliziert ja automatisch, dass das Management vorab Bescheid wusste. Wie wir aber bereits festgehalten haben, scheint dies eben nicht der Fall gewesen zu sein. ImbAnschluss war der eigentliche Vorgang der Öffentlichkeit hinreichend bekannt und somit keine Insiderinformation, die den Kurs beeinflusst, denn der war ja bereits nach unten abgerauscht. Somit wäre eine Adhoc-Pflicht nicht mal ansatzweise gegeben, kein Fall für BaFin. Ich habe, um es auch zeitlich klar einzugrenzen, in Bezug auf F-126 ein Statement von RHM, in welcher Form auch immer, nach der Veröffentlichung, bspw. Wochenende, erwartet. Den möglichen Inhalt skizzierte ich bereits. Auch wenn es letztlich nur eine Wiederholung bzw. Zusammenfassung von bereits im Laufe der letzten Monate veröffentlichten Infos bzgl. Lösung der Probleme bei F-126 und Realisierung des Projektes aus Sicht von Rheinmetall gewesen wäre. Der Standpunkt von RHM wäre deutlich gewesen, auch bzgl. Zukunft von NVL und auch Rheinmetall. Übrigens Pistorius hat "seine" Sicht der Dinge sehr wohl präsentiert, da brauchte es auch erstmal keine Befragung zu. Andauernde Probleme, zeitlich ungewisser Rahmen, Kostenexplosion, daher setzt man auf eine realistische und kostengünstigere Lösung. Natürlich ist damit nicht alles gesagt, aber erstmal ist das Narrativ verbreitet.... Warum erfolgt keine Stellungnahme des ebenfalls betroffenen Beteiligten Rheinmetall? Waren überzeugt die Probleme gelöst zu haben, bedauern die Entscheidung, akzeptieren sie, aber kein Beinbruch für die weitere strategische Entwicklung der Marinesparte, haben weitere Top-Produkte, als Beitrag für die kommunizierten des Konzerns bis 2030 spielte der Auftrag nur eine untergeordnete Rolle, sind überzeugt und stark genug um diesen Wegfall zu kompensieren. Die Ausprägung der einzelnen Punkte sollten gewichtet werden um die unterschiedliche Meinung zum Aus und den Kommentaren der Analysten herauszustellen. Und genau das, nicht unbedingt mehr, aber keinesfalls weniger, erwarte ich von einem modernen Dax-Unternehmen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben hier in der Vergangenheit zum Thema "Splitting-Für und wider" über die Sichtweise des Unternehmens auf "Ankeraktionäre" geschrieben. Denkst Du diese Ankeraktionäre erwarten nicht mindestens das Gleiche? Ich glaube fest, dass die bereits eine entsprechende Mitteilung, wahrscheinlich noch wesentlich detaillierter zur Lage vom Unternehmen erhalten haben. Denn auch in deren Depots sind die Kurswerte abgerauscht und das nominal in wesentlich größerem Ausmaß als bei uns. Da wäre eine wie oben beschriebene Stellungnahme, für die breite Masse zur Beruhigung durchaus angebracht gewesen. Das mal nur zur aktuellen Lage. Einig sind wir uns ja, dass Rheinmetall in Sachen medialer Kommunikation durchaus noch viel Luft nach oben hat.
R
Ruuudi, 29. Jun 11:42 Uhr
0

Aber Ruuudi mal losgelöst vom Hintergrund der "Hausfrauen"-Story, die im Übrigen nach den negativen Berichten darüber, auch von seiten Rheinmetall im Nachhinein klargerückt wurde: Ein Unternehmen darf und sollte in meinen Augen ein solches Ereignis wie das F-126 Aus abseits von Berichtsterminen kommentieren. Da braucht es auch keine Adhoc-Meldung. Ich hätte dies in irgendeiner Form erwartet, sei es über ein Interview (bin überzeugt Anfragen lagen genug vor) oder über eine Presseerklärung. Da hätte man sich einfach an den Kommentaren der Analysten orientieren und allgemein formulieren können. Nachdem Motto: Auftragsvolumen ins Verhältnis setzen, Gründe für den Einstieg ins Marinegeschäft vielfältiger als nur ein Auftrag betonen und parallel die eigene Sicht des Verlaufs der Entscheidung schildern. Dann noch ein paar Sätze mit Zuversicht und Stärke zur zukünftigen Entwicklung und gut ist. Nichts machen erweckt doch unterm Strich den Eindruck, das Pappberger und Co jetzt erstmal mit Wunden lecken und Verdauen beschäftigt sind. Natürlich hätte das Statement die Situation nicht besser gemacht, aber man wäre der jetzt erfolgten Diskussion über Sinnhaftigkeit der Erweiterung auf Marine, Übernahme der Werft und den Zukunftsaussichten von Rheinmetall entgegentreten und hätte eigene Impulse darin gesetzt. Ich sehe Öffentlichkeitsarbeit in einem Dax-Konzern wesentlich weitergefasst , als nur vereinfacht gesagt in Pressemitteilungen zu erfolgten Abschlüssen, die bereits Tage zuvor schon bekannt sind und was auf Messen ausgestellt wird. Da scheint Rheinmetall für mich noch zu sehr in der "alten Welt" zu leben und die Wirkung solcher Dinge auf die Öffentlichkeit zu unterschätzen. Mit einer etwas offensiveren Pressearbeit, bspw. durch Interviews und begleitenden Presseartikeln hätte man den Diskussionen der letzten Monate um Vormachtstellung, Strategie und Vision des Konzern eine eigene Richtung gegeben. Da hat sich auch was geändert, denn ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war Pappberger in den Medien wesentlich präsenter.

Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu simpel, alles immer auf Herrn Papperger (ohne b), „Armin“ oder „Pappi“ zu reduzieren. Ich gebe Dir Recht bzw. sehe es auch so, dass die Unternehmenskommunikation immer noch sehr mittelständisch aufgestellt ist. Das ist schon länger nicht mehr zeitgemäß. (Es gäbe noch weitere Aspekte der Mittelständigkeit, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen …) Es hat sich auch in dem aus meiner Sicht im Interview mit Simon Shuster (The Atlantic) gezeigt, dass im Nachhinein aus dem Ruder gelaufenen zu sein scheint. Ich hab Anfang April intensiv analysiert, was da kommunikativ alles unglücklich und schief gelaufen ist, es aber letztlich nicht mehr geteilt. Fakt scheint mir, dass die breite Euphorie und Begeisterung für Rheinmetall nur so lange Bestand hatte, wie es mit dem Kurs in großen Schritten aufwärts ging. Da hat sich auch nahezu keiner fürs Unternehmen interessiert, gleichwohl alle damit identifiziert. Der CEO - einer ansonsten auf Diskretion bedachten Branche - mutierte innert kürzester Zeit zum „Popstar“. Auch weil er Dinge unverblümt aussprach, die Andere nur unter Windungen zum Stottern gebracht hätten. Damit ist er m.E. auch ein Seelenverwandter des Verteidigungsministers. Jetzt - wo sich seit geraumer Zeit der Kurs von den früheren Zuwächsen verabschiedet hat bzw. auch Einbrüche zu verkraften, sind - werden die Sachverhalte wieder völlig losgelöst von den mittelfristigen Perspektiven des Unternehmens kommentiert und „Schuldige“ gesucht. Zur F126 könnte man genauso, wenn nicht besser, den Verteidigungsminister Pistorius befragen? Sollte nicht zuerst Jener eine „Erklärung“ abgeben, was genau denn da gelaufen ist ? Er wird es nicht tun … Und was soll Rheinmetall unmittelbar im Vorfeld der Q-Berichterstattung zu einer Entscheidung des BMVg kommentieren? „Wir wurden überrascht … bedauern die Entscheidung … halten diese für falsch … haben aber noch a), b) und c) in der Hinterhand …“ Der Kurs ist letzte Woche für die Mehrzahl der Markteilnehmer drastischer eingebrochen, als dies auch nach meinem Verständnis Sinn ergibt. Das ist völlig überzogen. Damit war auch nicht zu rechnen. Auf die Jahre vor 2031 wird das m.E. auch 0,0 Einfluss haben. Der Einfluss auf den fair Value der Analysten ist demzufolge auch äußerst begrenzt. Bei einer Kommentierung wäre genauestens zu prüfen, was genau da kommuniziert wird - sonst ist es nämlich definitiv adhoc-pflichtig. „Art. 17 Absatz 1 Unterabsatz 1 MMVO verpflichtet Emittenten von Wertpapieren zur unverzüglichen Veröffentlichung von Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen. Als Insiderinformationen gelten nach Artikel 7 Absatz 1 a MMVO Informationen über Umstände, die hinreichend konkret sowie nicht öffentlich bekannt sind und sich eignen, den Börsenkurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Publizität Hätte tatsächlich bereits oder zeitnah ein fixfertiger Kommentar in der Schublade gelegen, wäre u.U. der Kurs die Folgetage nach oben gesprungen. Ein Fall für die BaFin … Ich verstehe, dass Du (wie Du es Samstag selber formuliert hast) „etwas angefressen“ bist. Das bin ich auch. Und ich suche nach Erklärungen bzw. Zusammenhängen. Die Entscheidung im März 2026 pro NVL kann ich aus unternehmerischer Sicht nachvollziehen, obwohl ich einem Einstieg in den Marinebereich (seit den 2024er-Überlegungen, Marine Systems von TK zu übernehmen) bekanntlich eher skeptisch gegenüberstand (Überdehnung). Meiner Meinung nach gab und gibt es - für uns nicht unmittelbar erkennbare - Einflussfaktoren auf parallelen (politischen) Ebenen. Aber es bleiben letztendlich Spekulation und unterschiedliche Meinungen. Zumindest Letzteres ist im Sinne eines konstruktiven Diskurses auch gut so.
Y
Yezebel666, 29. Jun 10:21 Uhr
2

Du hast Dich konkret auf meinen Link bezogen, also kann man davon ausgehen, dass Du auch Georgi meintest. Und der ist Aufsichtsrat - nicht Vorstand. Sei‘s drum. Ich merke, Du hast das Interview mit Simon Shuster von Karnevalsdienstag 2026, dass erst 6 Wochen später veröffentlicht wurde, nicht im Original (!) gelesen, und das Zustandekommen nicht eingeordnet. Vermutlich weißt Du daher auch nicht, dass Simon Shuster eng vertraut mit Selenskyi ist und selber russische Wurzeln hat ? Ja richtig, da hätte der CEO sicher besser vorbereitet sein können oder sogar müssen, um jemandem wie Shuster nicht so auf den „Hausfrauenleim“ zu gehen. Da seh auch ich Defizite bei Rheinmetall. Zudem weise ich auf die Rolle des Stern hin, der die Story von „The Atlantic“ nochmal auf links gezogen und ganz eigenwillig interpretiert hat. Aber genau aus diesem Grunde ist es m.E. wichtig, sich an definierte und festgelegte Berichtswege zu halten. Ansonsten kann das komplett aus dem Ruder laufen. Zudem gibt es strenge aktienrechtliche Bestimmungen, die genau das einfordern.

Aber Ruuudi mal losgelöst vom Hintergrund der "Hausfrauen"-Story, die im Übrigen nach den negativen Berichten darüber, auch von seiten Rheinmetall im Nachhinein klargerückt wurde: Ein Unternehmen darf und sollte in meinen Augen ein solches Ereignis wie das F-126 Aus abseits von Berichtsterminen kommentieren. Da braucht es auch keine Adhoc-Meldung. Ich hätte dies in irgendeiner Form erwartet, sei es über ein Interview (bin überzeugt Anfragen lagen genug vor) oder über eine Presseerklärung. Da hätte man sich einfach an den Kommentaren der Analysten orientieren und allgemein formulieren können. Nachdem Motto: Auftragsvolumen ins Verhältnis setzen, Gründe für den Einstieg ins Marinegeschäft vielfältiger als nur ein Auftrag betonen und parallel die eigene Sicht des Verlaufs der Entscheidung schildern. Dann noch ein paar Sätze mit Zuversicht und Stärke zur zukünftigen Entwicklung und gut ist. Nichts machen erweckt doch unterm Strich den Eindruck, das Pappberger und Co jetzt erstmal mit Wunden lecken und Verdauen beschäftigt sind. Natürlich hätte das Statement die Situation nicht besser gemacht, aber man wäre der jetzt erfolgten Diskussion über Sinnhaftigkeit der Erweiterung auf Marine, Übernahme der Werft und den Zukunftsaussichten von Rheinmetall entgegentreten und hätte eigene Impulse darin gesetzt. Ich sehe Öffentlichkeitsarbeit in einem Dax-Konzern wesentlich weitergefasst , als nur vereinfacht gesagt in Pressemitteilungen zu erfolgten Abschlüssen, die bereits Tage zuvor schon bekannt sind und was auf Messen ausgestellt wird. Da scheint Rheinmetall für mich noch zu sehr in der "alten Welt" zu leben und die Wirkung solcher Dinge auf die Öffentlichkeit zu unterschätzen. Mit einer etwas offensiveren Pressearbeit, bspw. durch Interviews und begleitenden Presseartikeln hätte man den Diskussionen der letzten Monate um Vormachtstellung, Strategie und Vision des Konzern eine eigene Richtung gegeben. Da hat sich auch was geändert, denn ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war Pappberger in den Medien wesentlich präsenter.
R
Ruuudi, 28. Jun 22:42 Uhr
0

Moin, damit meinte ich nicht explizit Georgi !!! Und eine Stellungnahme ist nicht unbedingt eine adhoc Meldung !!! Sondern eine Stellungnahme,nicht mehr und nicht weniger 🤔😉 Und wer sich über Hausfrauen austauschen kann … kann man auch erwarten das man dazu vielleicht mal etwas sagt !!! Nur meine Meinung !!! 😇

Du hast Dich konkret auf meinen Link bezogen, also kann man davon ausgehen, dass Du auch Georgi meintest. Und der ist Aufsichtsrat - nicht Vorstand. Sei‘s drum. Ich merke, Du hast das Interview mit Simon Shuster von Karnevalsdienstag 2026, dass erst 6 Wochen später veröffentlicht wurde, nicht im Original (!) gelesen, und das Zustandekommen nicht eingeordnet. Vermutlich weißt Du daher auch nicht, dass Simon Shuster eng vertraut mit Selenskyi ist und selber russische Wurzeln hat ? Ja richtig, da hätte der CEO sicher besser vorbereitet sein können oder sogar müssen, um jemandem wie Shuster nicht so auf den „Hausfrauenleim“ zu gehen. Da seh auch ich Defizite bei Rheinmetall. Zudem weise ich auf die Rolle des Stern hin, der die Story von „The Atlantic“ nochmal auf links gezogen und ganz eigenwillig interpretiert hat. Aber genau aus diesem Grunde ist es m.E. wichtig, sich an definierte und festgelegte Berichtswege zu halten. Ansonsten kann das komplett aus dem Ruder laufen. Zudem gibt es strenge aktienrechtliche Bestimmungen, die genau das einfordern.
Roots
Roots, 28. Jun 19:56 Uhr
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Moin, damit meinte ich nicht explizit Georgi !!! Und eine Stellungnahme ist nicht unbedingt eine adhoc Meldung !!! Sondern eine Stellungnahme,nicht mehr und nicht weniger 🤔😉 Und wer sich über Hausfrauen austauschen kann … kann man auch erwarten das man dazu vielleicht mal etwas sagt !!! Nur meine Meinung !!! 😇
R
Ruuudi, 28. Jun 19:38 Uhr
1

Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻

Georgi ist kein Vorstand. Welcher Art sollte denn eine „Stellungnahme“ außerhalb der üblichen und bekannten Berichtstermine sein? Das müsste dann eine adhoc Meldung sein, die eher mehr Beunruhigung hervorruft und für die es derzeit auch keinen Anlass gibt. Am 06.08. wird es vermutlich dennoch eine Aussage zum abgesagten F126 Auftrag und den weiteren Plänen für die Werftkapazität geben. Mich interessiert z.B. ob man an einem Angebot für GNYK noch festhält. Rheinmetall Naval Systems ist noch neu im Konzernverbund und die F126 auch nicht das einzige Projekt.
W
Wildharry, 28. Jun 18:46 Uhr
0

Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻

Köln meldet 27 Grad und leichten Wind, Zeit zum durchatmen
Roots
Roots, 28. Jun 18:34 Uhr
0
Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻
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Ruuudi, 28. Jun 18:23 Uhr
2
Vielleicht hab ich’s bei den Temperaturen übersehen. Ist das hier schon aufgefallen: https://ir.rheinmetall.com/de/news/georgi-vermoegensverwaltungs-gmbh/e9f3ae78-4252-4085-9498-2dafe94b4ab5
r
robinpro, 28. Jun 15:39 Uhr
2

Das wäre natürlich ein Knaller … US ARMY SUCHT NEUE PANZERHAUBITZEN Kann Deutschland im „Probeschießen“ überzeugen? Die US Army sucht einen Nachfolger für ihre seit Jahrzehnten eingesetzte Panzerhaubitze M109. Statt erneut Milliarden in eine Eigenentwicklung zu versenken, setzen die Amerikaner nun auf einen offenen Wettbewerb mit bereits verfügbaren Systemen. Mehrere der modernsten Haubitzen der Welt treten dabei gegeneinander an. Deutschland, Schweden, Frankreich und Israel schicken ihre Kandidaten ins Rennen. https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/us-army-sucht-neue-panzerhaubitzen-kann-deutschland-im-probeschiessen-ueberzeugen/

Haha. Den Link habe ich auch gerade kopiert. Danke fürs Teilen
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