ROCK TECH LITHIUM WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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8. Mai 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 61.273
Orbiter1
Orbiter1, 12.01.2025 7:37 Uhr
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Heute vor 2 Jahren hat Rock Tech die vorzeitige Erlaubnis für den Beginn der Bauarbeiten und ca 3 1/2 Monate später die erste Teilgenehmigung erhalten. https://www.rbb24.de/studiocottbus/wirtschaft/2023/01/brandenburg-guben-lithium-zulassung-anlagenbau-umweltamt-batterien-eautos.html Das Umfeld für Lithium war damals hervorragend. Erinnern wir uns zurück. Knapp 3 Monate vorher wurde der Vertrag mit Mercedes als Kunde und strategischer Partner geschlossen. Ein paar Tage später erzählte Harbecke im Rahmen des Interviews mit Sharedeals, dass man bereits in sehr fortgeschrittenen Verhandlungen mit Investoren und möglichen Partnern ist, die sich direkt beteiligen wollen. Er rechnet damit, dass die Verhandlungen bis zum März 2023 abgeschlossen werden. “Vermutlich schon vorher, aber wir haben gelernt, dass im Umgang mit Großkonzernen die Zeitachsen immer etwas länger dauern. … Deshalb rechnen wir immer etwas konservativer mit der Zeitachse”, Quelle, ab Minute 27:30 https://youtu.be/1ONk6eH0uq0. Der Konverter in Guben kostete damals nur ca 500 Mio € (s. Link ganz oben im Posting), die Lithiumpreise waren mehr als 4 mal so hoch wie heute und Unternehmen der europäischen Battery-Supply-Chain wurde mit Geld zugeschüttet. Exemplarisch schreibt Northvolt im Nachhaltigkeitsbericht 2023. “With a monthly investment rate of $200 million, 2023 was the heaviest investment year in Northvolt’s history. At the same time, we raised an additional $7 billion in financing for our future plans, which include expansion into North America.” Quelle: https://northvolt.com/articles/annual-report-2023/  Aber Harbecke ist es in der damaligen so ziemlich besten aller Welten nicht gelungen die Finanzierung zum Abschluß zu bringen. Jetzt kostet der Konverter 60% mehr und angestrebte Subventionen können die seitdem angefallenen Mehrkosten nicht decken, die Lithiumpreise sind um 80% gefallen, Northvolt hat 20 Mrd € verbraten und ist ein Sanierungsfall mit unbekanntem Ausgang, es werden reihenweise Projekte der europäischen Battery-Supply-Chain verschoben oder komplett abgeblasen und der Trend geht in Richtung LFP-Batterien, für die nicht Lithiumhydroxid, sondern Lithiumcarbonat benötigt wird. Wieso sollte ausgerechnet jetzt, in der so ziemlich schlechtesten aller Welten, die Finanzierung gelingen, wenn das noch nicht einmal in der so ziemlich besten aller Welten vor 2 Jahren geklappt hat?
K
Kamelotforever, 12.01.2025 7:49 Uhr
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Weil du Schlaumeier investiert hast, klappt auch die Finanzierung
Orbiter1
Orbiter1, 12.01.2025 7:58 Uhr
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Weil du Schlaumeier investiert hast, klappt auch die Finanzierung

Wie bereits mehrfach erwähnt, bei Rock Tech bin ich kein Investor sondern ein Trader. Und wie sich aktuell unschwer feststellen lässt, braucht es auch keine Finanzierung um als Trader ordentlich Gewinne machen zu können.
K
Kamelotforever, 12.01.2025 8:01 Uhr
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Dann hast du ja jetzt deinen Gewinn gemacht und jetzt verbreitetst du weiter deinen gerechten Kampf gegen Rock und seinen CEO?? Glaubt dir doch kein Mensch. Dann könntest du ja jetzt locker zur nächsten Aktie ziehen und uns in Ruhe lassen
Orbiter1
Orbiter1, 12.01.2025 8:11 Uhr
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Dann hast du ja jetzt deinen Gewinn gemacht und jetzt verbreitetst du weiter deinen gerechten Kampf gegen Rock und seinen CEO?? Glaubt dir doch kein Mensch. Dann könntest du ja jetzt locker zur nächsten Aktie ziehen und uns in Ruhe lassen

Schau dir einfach mal den längerfristigen Chart bei Rock Tech an. Solche Peaks wie aktuell, kommen gewöhnlich mehrfach pro Jahr vor. Da gibt es für mich keinen Grund weiterzuziehen. Den gäbe es nur, wenn die Rock Tech Fans den Glauben an das Unternehmen verlieren und aussteigen würden. Tun sie aber nicht. Dafür bist du ein schönes Beispiel. Letzten Herbst wolltest du aussteigen, wenn die Finanzierung nicht bis Ende Januar steht. Jetzt bist du bei Ende März. Und ich prophezeie dir schon mal, dass du auch diesen Termin nochmal verschieben wirst.
Orbiter1
Orbiter1, 12.01.2025 7:24 Uhr
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Du solltest wirklich mal bei den Calls dabei sein. Es geht schon lange nicht mehr um 5 Konverter. Es wurde bereits erwähnt, dass es in Guben die Möglichkeit der Erweiterung gäbe. Eine zweite Produktionslinie könnte dann auch ohne Probleme für Carbonat ausgelegt werden. Der Konverter in Kanada wird bereits mit eineinhalbfacher Kapazität des Gubenkonverters geplant. AMG plant bis zu 100kt. Das ist das Maximum was am Standort möglich wäre. Heißt doch aber nicht, dass es dazu auch kommen wird. 24kt reichen für ca. 500k Fahrzeuge. Also selbst 20 Konverter dieser Größe in Europa, wären nur 10mio. Fahrzeuge. Das ist fast genau die Anzahl der jährlich in der Europäischen Union zugelassenen PKWs. Dazu kommen dann noch LKWs, Busse, Speicheranwendungen... Also um die 24kt aus Rocks Konverter in Guben mache ich mir gar keine Sorgen.

Relevant sind für mich nicht irgendwelche Geschichten, sondern das was in den Dokumenten steht, die veröffentlicht werden müssen und gewissen Regularien unterliegen. Z. B. das MD&A. Zitat aus dem aktuellsten Release. “Rock Tech aims to establish itself as an industry-leading lithium supplier in Europe and North America with envisioned production capacities up to 120,000 tonnes of lithium carbonate equivalent per year and a local market share of up to 30%.” Bei der notwendigen Anzahl an Konvertern in Europa sollte man im Hinterkopf behalten, dass selbst die EU im CRMA nur ein Ziel von 40% bei der Verarbeitung nennt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass bei Lithiumcarbonat die Stunde der Südamerikaner schlägt. Nirgendwo lässt es sich günstiger produzieren als in den Salzpfannen von Chile und Argentinien (und theoretisch auch Bolivien). Gebaut werden in Europa übrigens mehr als 15 Mio Fahrzeuge jährlich. Hoffentlich bleibt das auch so. Und Sorgen mache ich mir beim Guben-Konverter weniger um die Produktionskapazität von 24 kt/y, sondern mehr um die miserablen Standortbedingungen (Energie- und Transportkosten) und der Tatsache, dass es sich um ein nicht integriertes Projekt handelt. 
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 22:16 Uhr
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Bisher wollte Rock Tech doch mehrere Lithiumhydroxid-Konverter in Europa bauen und Marktführer werden. AMG geht bisher ebenfalls von mehreren Produktionslinien in Bitterfeld und einer gesamten Produktionskapazität von 100.000 t Lithiumhydroxid pro Jahr aus. Keliber wird Lithiumhydroxid liefern, und, und, und. Haben sich da die Pläne von Rock Tech geändert und man adressiert jetzt nur noch mit 1 Konverter den Premiummarkt in Europa? Welcher Premiumhersteller nimmt dann die restlichen 60% der Produktionskapazität ab und welchen Markt adressieren die anderen Lithiumhydroxidproduzenten? 

Du solltest wirklich mal bei den Calls dabei sein. Es geht schon lange nicht mehr um 5 Konverter. Es wurde bereits erwähnt, dass es in Guben die Möglichkeit der Erweiterung gäbe. Eine zweite Produktionslinie könnte dann auch ohne Probleme für Carbonat ausgelegt werden. Der Konverter in Kanada wird bereits mit eineinhalbfacher Kapazität des Gubenkonverters geplant. AMG plant bis zu 100kt. Das ist das Maximum was am Standort möglich wäre. Heißt doch aber nicht, dass es dazu auch kommen wird. 24kt reichen für ca. 500k Fahrzeuge. Also selbst 20 Konverter dieser Größe in Europa, wären nur 10mio. Fahrzeuge. Das ist fast genau die Anzahl der jährlich in der Europäischen Union zugelassenen PKWs. Dazu kommen dann noch LKWs, Busse, Speicheranwendungen... Also um die 24kt aus Rocks Konverter in Guben mache ich mir gar keine Sorgen.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 19:49 Uhr
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Wenn Rock gar nicht auf den Massenmarkt, sondern auf den Premiummarkt abzielt (was sie mit MB als Abnehmer ja auch tun), ist doch alles in Ordnung. Und die Mehrheit der europäischen Projekte kann doch nicht völlig falsch liegen. Deswegen wird Rock schon nicht auf dem Holzweg sein. Und wenn alle Stricke reißen, kann die Anlage in Guben später auch umgestellt werden.

Bisher wollte Rock Tech doch mehrere Lithiumhydroxid-Konverter in Europa bauen und Marktführer werden. AMG geht bisher ebenfalls von mehreren Produktionslinien in Bitterfeld und einer gesamten Produktionskapazität von 100.000 t Lithiumhydroxid pro Jahr aus. Keliber wird Lithiumhydroxid liefern, und, und, und. Haben sich da die Pläne von Rock Tech geändert und man adressiert jetzt nur noch mit 1 Konverter den Premiummarkt in Europa? Welcher Premiumhersteller nimmt dann die restlichen 60% der Produktionskapazität ab und welchen Markt adressieren die anderen Lithiumhydroxidproduzenten? 
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 19:05 Uhr
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Ich sag ja nicht dass der Anteil der NMC-Batterien auf Null fällt, aber der Massenmarkt wird sich aus Kostengründen klar für LFP entscheiden. Schaut man sich aber die europäischen Lithiumprojekte an, gibt es im Gegensatz dazu eine klare Mehrheit die das Endprodukt Lithiumhydroxid anstreben. Das passt schlicht und einfach nicht zusammmen.

Wenn Rock gar nicht auf den Massenmarkt, sondern auf den Premiummarkt abzielt (was sie mit MB als Abnehmer ja auch tun), ist doch alles in Ordnung. Und die Mehrheit der europäischen Projekte kann doch nicht völlig falsch liegen. Deswegen wird Rock schon nicht auf dem Holzweg sein. Und wenn alle Stricke reißen, kann die Anlage in Guben später auch umgestellt werden.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 17:53 Uhr
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Auf der anderen Seite baut Keliber in Finnland ja den ersten Konverter in Europa grade sehr erfolgreich auf ( was eigentlich der Anspruch und das Ziel von RCK war ) Damit wäre die Frage an Orbiter weiterzuleiten ... warum bauen die Finnen diesen Konverter dort , obwohl die Lohnkosten in Finnland noch einmal wesentlich höher sind als in Deutschland ?

Das Keliber-Projekt ist ein integriertes Projekt. Die Mine die das Spodumenkonzentrat liefert, ist keine 50 km vom Konverter entfernt. Falls die Daten die sie in ihrer Präsentation nennen auch so eintreffen, wäre das Projekt auch bei den aktuellen Lithiumpreisen rentabel. Bei steigenden Lithiumpreisen geht es mit der Rentabilität kräftig nach oben. Und sie würden das Lithiumhydroxid mit dem niedrigsten CO2-Fußabdruck weltweit produzieren. Falls nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, werden sie den Bau des Konverters in diesem Jahr fertigstellen und mit der Inbetriebnahme beginnen.  
Magish1
Magish1, 11.01.2025 16:28 Uhr
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Auf der anderen Seite baut Keliber in Finnland ja den ersten Konverter in Europa grade sehr erfolgreich auf ( was eigentlich der Anspruch und das Ziel von RCK war ) Damit wäre die Frage an Orbiter weiterzuleiten ... warum bauen die Finnen diesen Konverter dort , obwohl die Lohnkosten in Finnland noch einmal wesentlich höher sind als in Deutschland ?
Magish1
Magish1, 11.01.2025 16:01 Uhr
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Dass die Chinesen einige Jahre dem Rest der Welt in Sachen Batterie Entwicklung voraus sind , ist wohl kein Geheimnis. Globale Marktwirtschaft heißt leider aber auch ... das Beste Produkt zum günstigsten Preis kaufen . Da werden wir auch sehr lange nicht an China vorbei kommen . Allein der Faktor Strompreise und Mitarbeiter sind erhebliche Kostenfaktoren bei der Produktion in Deutschland, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ohne massive Subventionen wird man kaum konkurrieren können.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 15:28 Uhr
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Eine 80KWh Batterie in einem 2,5t Hypercar? Findest du das konkurrenzfähig oder fortschrittlich? Das Teil wird sich kein Schwein in Deutschland zulegen. Aktuell kann man eindeutig beobachten, wie sämtliche europäischen und auch koreanischen Hersteller für die Basisversion (kleiner Akku) auf LFP zurückgreifen, während die höheren Versionen, mit größerem Akku, auf NMC setzen. NMC-Akkus werden auch noch in 10 oder 15 Jahren in gewissem Maße gebraucht werden, zumal auch an deren Zusammensetzung weiterhin erfolgreich geforscht wird.

Ich sag ja nicht dass der Anteil der NMC-Batterien auf Null fällt, aber der Massenmarkt wird sich aus Kostengründen klar für LFP entscheiden. Schaut man sich aber die europäischen Lithiumprojekte an, gibt es im Gegensatz dazu eine klare Mehrheit die das Endprodukt Lithiumhydroxid anstreben. Das passt schlicht und einfach nicht zusammmen.
O
Oldi23, 11.01.2025 15:17 Uhr
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Der Vergleich von LFP-Batterien mit Bifi und den veränderten Essgewohnheiten ist kompletter Blödsinn. Da fehlt die extreme Entwicklungsdynamik der Batteriewelt. LFP-Batterien waren vor 5 Jahren praktisch bedeutungslos in China, aktuell haben sie aber bereits einen Anteil von ca 70%. Die Essgewohnheiten ändern sich um Faktoren langsamer. Wer möchte kann sich ja dazu einmal die Entwicklung von Beyond Meat ansehen, falls sich noch jemand an die erinnert. Und die Religionszugehörigkeit (Muslime vs Nicht-Muslime) ändert sich noch einmal langsamer als die Essgewohnheiten. Ich habe derzeit nicht den Eindruck, dass der Westen in der Lage ist, beim extrem hohen Entwicklungstempo der Chinesen mithalten zu können. Der Grund wieso im Westen die NMC-Batterien noch eine so große Rolle spielen, liegt schlicht und einfach darin, dass es derzeit kein westliches Unternehmen gibt, die wettbewerbsfähige LPF-Batterien in großen Stückzahlen bauen können. Der schicke Renault 5 Elektro wurde in Europa zum Car of the Year gewählt. Und es gibt ihn derzeit nur mit NMC–Batterien aus Frankreich. Nächstes Jahr soll es aber auch ein Modell mit LFP-Batterie geben. https://search.app/1wHwZJ5f7KDW3PVs6 So einen Kleinwagen, der auf das untere Preissegment zielt, würden die Chinesen aus Kostengründen niemals mit NMC-Batterie auf den Markt schicken. Dann heißt es immer die NMC-Batterien sind deutlich leistungsfähiger. Vielleicht kann das mal jemand BYD erklären. Die haben ihren 1.200 PS starken und 220.000 € teuren Supersportwagen jedenfalls mit einer LFP-Batterie ausgerüstet. https://search.app/CFcwvnrqFoseBkpg7 

🙈🙈🙈👎🤣
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 15:00 Uhr
0
Und übrigens sieht das auch GS so. Ich denke es wird schwierig für LFP-Akkus die höhere Energiedichte von NMC-Akkus (immerhin 20-25% bei 15% höherer Zellenspannung) zu erreichen.
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