ROHÖL WTI WKN: 792451 ISIN: XC0007924514 Forum: Rohstoffe Thema: Hauptdiskussion

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19:00:31 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 71.209
P
Pegasus23, Donnerstag 7:21 Uhr
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USA fliegen erneut Angriffe in Iran – Regime reagiert offenbar mit Gegenschlag - DER SPIEGEL https://share.google/UEv4fIEnuTQhdF8BB
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Pegasus23, Donnerstag 7:20 Uhr
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News zu Iran: Iran und USA melden Angriffe rund um die Straße von Hormus - Politik - SZ.de https://share.google/XfQS8uXbHbPpJXqvE
A
Astraman25, Donnerstag 7:08 Uhr
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Die höchste Ausbeute an Diesel (im Fachjargon oft der Fraktion der Mitteldestillate zugeordnet) erhält man generell aus mittelschweren, süßen Rohölen (Medium, Sweet Crude) sowie speziellen schweren, aber paraffinreichen Ölsorten. Es gibt hierbei einen physikalischen und einen technologischen Faktor. Rein über die direkte, physikalische Destillation betrachtet, sind folgende Sorten und Regionen die Spitzenreiter für die Dieselproduktion: 1. Die besten Rohölsorten für die Diesel-Direktausbeute Siberian Light & Urals (Russland): Russische Rohölsorten sind traditionell für ihren extrem hohen Anteil an Mitteldestillaten bekannt. Die europäischen Raffinerien waren jahrzehntelang exakt auf diesen „Urals-Mix“ optimiert, weil er ohne massiven technologischen Umbau von Natur aus einen sehr hohen Diesel- und Heizölanteil (oft über 30–35 % rein durch Destillation) abwirft. Arab Light (Saudi-Arabien): Trotz des Namens ein mittelschweres Öl (ca. 32–34° API). Es bietet eine hervorragend ausgewogene Ausbeute, bei der nach der ersten Destillation ein sehr großer Anteil in den Diesel-Schnitt fällt. Schwere, paraffinische Öle (z. B. aus Angola oder China): Einige schwerere Ölsorten verdanken ihre Dichte nicht klebrigem Asphalt (Asphaltenen), sondern langkettigen Wachsen (Paraffinen). Diese Wachse lassen sich in der Raffinerie hervorragend in hochwertige Dieselkraftstoffe spalten. Der chemische Hintergrund (Die API-Dichte) Das ideale Rohöl für die Dieselproduktion liegt meist in einem mittleren Dichtebereich von 30° bis 38° API. Zu leichtes Öl (z. B. Sahara Blend aus Algerien oder US-amerikanisches WTI/Light Sweet Crude mit >40° API) enthält zu viele kurze Kohlenwasserstoffketten. Daraus entsteht extrem viel Benzin (Naphtha) und Flüssiggas, aber vergleichsweise wenig Diesel. Zu schweres Öl (z. B. Merey aus Venezuela mit <16° API) besteht fast nur aus extrem langen Ketten und Rückständen. Es liefert direkt kaum Diesel, sondern primär zähes Schweröl und Bitumen. Wie Raffinerien das Ergebnis verändern In modernen Raffinerien ist die Rohölsorte nicht mehr der einzige limitierende Faktor. Durch chemische Crack-Verfahren kann das Ergebnis stark beeinflusst werden: Hydrocracker: Diese Anlagen nehmen die schweren Rückstände, die bei der ersten Destillation unten aus der Kolonne fließen, und spalten die langen Moleküle unter hohem Druck und Wasserstoffzusatz auf. Das Ergebnis: Ein Hydrocracker ist gezielt darauf ausgelegt, aus schweren Ölen (wie Iranian Heavy oder Urals) die maximale Menge an hochqualitativem, schwefelarmem Diesel herauszuholen.

Geht das auch in einem Satz? 🙄
HätschfonnMänätscher
HätschfonnMänätscher, Donnerstag 6:33 Uhr
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Call!!!!!
HätschfonnMänätscher
HätschfonnMänätscher, Donnerstag 6:32 Uhr
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Uii vergangene Nacht ging es richtig rund, aber die beiden Länder haben ja Waffenstillstand und der Friedensvertrag ™ muss nur noch unterzeichnet werden. Man schaue sich nur mal den Liveticker an: https://www.n-tv.de/politik/05-37-Vergeltungsangriff-Iran-attackiert-US-Stuetzpunkt-id30415311.html
M
MarciMarc, Donnerstag 0:14 Uhr
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Short all in

Warum, gibt's was neues?
gambler2303
gambler2303, Donnerstag 0:02 Uhr
0
Short all in
gambler2303
gambler2303, Mittwoch 20:59 Uhr
1
Zweite short Position geschlossen und wieder 7k steuerfrei in Dubai mitgenommen 🤝
M
MarciMarc, Mittwoch 20:33 Uhr
0
Meinst du jetzt beim Öl, beim Dax oder welche Party?
M
MarciMarc, Mittwoch 20:32 Uhr
0
Meinst du jetzt beim Öl, beim Dax oder welche Party?
s
steffel333333, Mittwoch 20:24 Uhr
0
Also ich denke die Party ist vorbei
HätschfonnMänätscher
HätschfonnMänätscher, Mittwoch 18:08 Uhr
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Die höchste Ausbeute an Diesel (im Fachjargon oft der Fraktion der Mitteldestillate zugeordnet) erhält man generell aus mittelschweren, süßen Rohölen (Medium, Sweet Crude) sowie speziellen schweren, aber paraffinreichen Ölsorten. Es gibt hierbei einen physikalischen und einen technologischen Faktor. Rein über die direkte, physikalische Destillation betrachtet, sind folgende Sorten und Regionen die Spitzenreiter für die Dieselproduktion: 1. Die besten Rohölsorten für die Diesel-Direktausbeute Siberian Light & Urals (Russland): Russische Rohölsorten sind traditionell für ihren extrem hohen Anteil an Mitteldestillaten bekannt. Die europäischen Raffinerien waren jahrzehntelang exakt auf diesen „Urals-Mix“ optimiert, weil er ohne massiven technologischen Umbau von Natur aus einen sehr hohen Diesel- und Heizölanteil (oft über 30–35 % rein durch Destillation) abwirft. Arab Light (Saudi-Arabien): Trotz des Namens ein mittelschweres Öl (ca. 32–34° API). Es bietet eine hervorragend ausgewogene Ausbeute, bei der nach der ersten Destillation ein sehr großer Anteil in den Diesel-Schnitt fällt. Schwere, paraffinische Öle (z. B. aus Angola oder China): Einige schwerere Ölsorten verdanken ihre Dichte nicht klebrigem Asphalt (Asphaltenen), sondern langkettigen Wachsen (Paraffinen). Diese Wachse lassen sich in der Raffinerie hervorragend in hochwertige Dieselkraftstoffe spalten. Der chemische Hintergrund (Die API-Dichte) Das ideale Rohöl für die Dieselproduktion liegt meist in einem mittleren Dichtebereich von 30° bis 38° API. Zu leichtes Öl (z. B. Sahara Blend aus Algerien oder US-amerikanisches WTI/Light Sweet Crude mit >40° API) enthält zu viele kurze Kohlenwasserstoffketten. Daraus entsteht extrem viel Benzin (Naphtha) und Flüssiggas, aber vergleichsweise wenig Diesel. Zu schweres Öl (z. B. Merey aus Venezuela mit <16° API) besteht fast nur aus extrem langen Ketten und Rückständen. Es liefert direkt kaum Diesel, sondern primär zähes Schweröl und Bitumen. Wie Raffinerien das Ergebnis verändern In modernen Raffinerien ist die Rohölsorte nicht mehr der einzige limitierende Faktor. Durch chemische Crack-Verfahren kann das Ergebnis stark beeinflusst werden: Hydrocracker: Diese Anlagen nehmen die schweren Rückstände, die bei der ersten Destillation unten aus der Kolonne fließen, und spalten die langen Moleküle unter hohem Druck und Wasserstoffzusatz auf. Das Ergebnis: Ein Hydrocracker ist gezielt darauf ausgelegt, aus schweren Ölen (wie Iranian Heavy oder Urals) die maximale Menge an hochqualitativem, schwefelarmem Diesel herauszuholen.
HätschfonnMänätscher
HätschfonnMänätscher, Mittwoch 18:07 Uhr
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Die höchste Ausbeute an Diesel (im Fachjargon oft der Fraktion der Mitteldestillate zugeordnet) erhält man generell aus mittelschweren, süßen Rohölen (Medium, Sweet Crude) sowie speziellen schweren, aber paraffinreichen Ölsorten. Es gibt hierbei einen physikalischen und einen technologischen Faktor. Rein über die direkte, physikalische Destillation betrachtet, sind folgende Sorten und Regionen die Spitzenreiter für die Dieselproduktion: 1. Die besten Rohölsorten für die Diesel-Direktausbeute Siberian Light & Urals (Russland): Russische Rohölsorten sind traditionell für ihren extrem hohen Anteil an Mitteldestillaten bekannt. Die europäischen Raffinerien waren jahrzehntelang exakt auf diesen „Urals-Mix“ optimiert, weil er ohne massiven technologischen Umbau von Natur aus einen sehr hohen Diesel- und Heizölanteil (oft über 30–35 % rein durch Destillation) abwirft. Arab Light (Saudi-Arabien): Trotz des Namens ein mittelschweres Öl (ca. 32–34° API). Es bietet eine hervorragend ausgewogene Ausbeute, bei der nach der ersten Destillation ein sehr großer Anteil in den Diesel-Schnitt fällt. Schwere, paraffinische Öle (z. B. aus Angola oder China): Einige schwerere Ölsorten verdanken ihre Dichte nicht klebrigem Asphalt (Asphaltenen), sondern langkettigen Wachsen (Paraffinen). Diese Wachse lassen sich in der Raffinerie hervorragend in hochwertige Dieselkraftstoffe spalten. Der chemische Hintergrund (Die API-Dichte) Das ideale Rohöl für die Dieselproduktion liegt meist in einem mittleren Dichtebereich von 30° bis 38° API. Zu leichtes Öl (z. B. Sahara Blend aus Algerien oder US-amerikanisches WTI/Light Sweet Crude mit >40° API) enthält zu viele kurze Kohlenwasserstoffketten. Daraus entsteht extrem viel Benzin (Naphtha) und Flüssiggas, aber vergleichsweise wenig Diesel. Zu schweres Öl (z. B. Merey aus Venezuela mit <16° API) besteht fast nur aus extrem langen Ketten und Rückständen. Es liefert direkt kaum Diesel, sondern primär zähes Schweröl und Bitumen. Wie Raffinerien das Ergebnis verändern In modernen Raffinerien ist die Rohölsorte nicht mehr der einzige limitierende Faktor. Durch chemische Crack-Verfahren kann das Ergebnis stark beeinflusst werden: Hydrocracker: Diese Anlagen nehmen die schweren Rückstände, die bei der ersten Destillation unten aus der Kolonne fließen, und spalten die langen Moleküle unter hohem Druck und Wasserstoffzusatz auf. Das Ergebnis: Ein Hydrocracker ist gezielt darauf ausgelegt, aus schweren Ölen (wie Iranian Heavy oder Urals) die maximale Menge an hochqualitativem, schwefelarmem Diesel herauszuholen.
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