SAP WKN: 716460 ISIN: DE0007164600 Kürzel: SAPGF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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22. Juli 2026, 23:00 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf SAP
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 28.876
Tapir6,
04.01.2021 16:21 Uhr
0
SAP heute inzwischen wieder mal ganz unten im Moment Vorletzter im TecDax
C
Currency,
04.01.2021 15:49 Uhr
0
Es stand vor kurzem bei 92, was denkt ihr? 110 dauert noch ein wenig aber wird sicher kommen. Wenn es 113 überspringt sehen wir auch 120
BigShort,
04.01.2021 15:30 Uhr
0
Wäre schön wenn wir bald mal 110€ sehen würden
P
Papakurzdruck,
04.01.2021 15:29 Uhr
0
Naja im DAX Vergleich heute eher verlierer...
T
Tradermaster123,
04.01.2021 15:19 Uhr
0
heute eingestiegen diese kurse unter 130 euro werdet ihr nicht mehr sehen die geht bald brutal ab
C
Currency,
04.01.2021 14:27 Uhr
0
Das was Salesforce noch vor sich hat ist seitens SAP gelöst. Vor allem der Vorteil in Richtung HANA. Das muss salesforce erstmal liefern. Vor allem zählt in der cloud die Performance was bei eigener in memory DB gegeben ist.
Jules85,
04.01.2021 14:26 Uhr
0
Ich finde den Artikel auch positiv für SAP
C
Currency,
04.01.2021 14:26 Uhr
0
Wieso?
P
Pfeilschnell,
04.01.2021 13:18 Uhr
0
Im Gegenteil!
C
Currency,
04.01.2021 10:02 Uhr
0
Danke für den Artikel. Das spricht für SAP
PlungeProtection,
04.01.2021 8:36 Uhr
0
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03.01.2021
08:56
CLOUD-SPEZIALIST
Was hinter dem gewagten 50-Milliarden-Dollar-Traum von Salesforce steckt
Von: Christof Kerkmann
Der SAP-Rivale will den Umsatz pro Jahr um 20 Prozent steigern und das Software-Angebot ausweiten. Übernahmen wie die von Slack sollen helfen, doch das birgt Risiken.
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Marc Benioff
Der Gründer und Chef von Salesforce hat große Ambitionen. Er will die Umsatzmarke von 50 Milliarden Dollar knacken.
Bild: Reuters
Düsseldorf Wie können die Impfstoffe gegen das Coronavirus am besten verteilt werden? Diese Frage zählt angesichts rasant steigender Infektionszahlen allerorten momentan zu den drängendsten in der Welt. Und so wundert es nicht, dass sich auch Salesforce damit beschäftigt: Der SAP-Rivale aus San Francisco hat eine digitale Kommandozentrale entwickelt, die Gesundheitsorganisationen bei der Logistik unterstützen soll.
Die nicht-kommerzielle globale Allianz Gavi, die Impfungen von Kindern in Entwicklungsländern organisiert, will die Lösung nun einsetzen, um zwei Milliarden Dosen zu verteilen.
Salesforce hat sich mit Software für Vertriebssteuerung, Marketing und Kundenmanagement einen Namen gemacht, doch die Ambitionen von CEO Marc Benioff und seinem Management sind weitaus größer. Der 56-Jährige, der aus dem 1999 gegründeten Unternehmen eines der Aushängeschilder des Silicon Valley gemacht hat, will für seine Kunden der wichtigste Helfer bei der digitalen Transformation werden.
Das Ziel ist klar: SAP, Microsoft und anderen Softwareherstellern das Geschäft streitig machen. So hat auch der Dax-Konzern, der beim Supply Chain Management führend ist, ein System für die Impfstofflogistik im Angebot.
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Dementsprechend selbstbewusst gibt sich Gavin Patterson, der als Chief Revenue Officer bei Salesforce den Vertrieb leitet und zu Benioffs Vertrauten zählt. „Es gibt keine Firma, die besser positioniert ist als Salesforce, Kunden aller Größen und aus allen Bereichen zu helfen, ihr Geschäft digitaler zu machen“, sagt der Manager im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Was wir heute anbieten, ist noch wichtiger als vor zwölf Monaten.“
Übernahmen spielen in dieser Strategie eine zentrale Rolle, wie das Beispiel Slack zeigt – knapp 28 Milliarden Dollar will Salesforce für den Kommunikationsspezialisten zahlen. Das bringt indes Risiken mit sich: Zu der finanziellen Belastung kommen organisatorische Herausforderungen, etwa bei der Integration der vielen neuen Geschäftsfelder. Auch bei SAP ist eine der größten Herausforderungen und wichtigsten Aufgaben für CEO Christian Klein die Integration der unterschiedlichen Produkte zu einem einheitlichen Programmpaket.
„Salesforce ist gerade dabei, seine DNA zu verändern“, beobachtet Holger Müller, Analyst bei Constellation Research. Das Unternehmen habe seinen Wert für Kunden radikal verändert, Lösungen für den Kundenservice und das Plattformgeschäft seien inzwischen wichtiger als Verkaufssoftware, zudem gebe es inzwischen auch einzelne Lösungen fürs Personalmanagement.
In diesen Märkten sei die Geschwindigkeit jedoch deutlich höher. Zudem müsse der Konzern ein großes technisches Projekt bewältigen: den Wechsel von der eigenen, 20 Jahre alten Plattform zu einer modernen Infrastruktur. All das müsse das Management parallel zur Integration von Slack hinkriegen.
Salesforce ist nicht besonders profitabel
Salesforce zählt nach anfänglichen Schwierigkeiten zu den Profiteuren der Coronakrise. Als die Pandemie ausbrach, sei es in den Unternehmen zunächst darum gegangen, das Geschäft zu stabilisieren, sagt Patterson. „Als die Kunden wieder in die Zukunft blickten, wurde den meisten klar, dass die digitale Transformation das wichtigste Thema ist.“ Zahlreiche CEOs haben sich mit ihm zu Videogesprächen verabreden wollen, erzählt der frühere Chef von British Telecom.

Salesforce-Manager Gavin Patterson
Der Manager war früher Chef von British Telecom (BT), heute verantwortet er bei Salesforce den weltweiten Vertrieb.
Bild: Bloomberg
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres bis Ende Oktober stieg der Umsatz von Salesforce um 26 Prozent auf 15,4 Milliarden Dollar. Besonders profitabel ist das Unternehmen nicht, aufgrund hoher Investitionen – besonders in Marketing und Vertrieb – sank das Betriebsergebnis um 21 Prozent auf 262 Millionen Dollar.
Dass der Nettogewinn um den Faktor zehn auf 3,8 Milliarden Dollar wuchs, verdankte der Konzern einerseits einem Investment in Snowflake. Dem US-Anbieter von cloudbasierten Datendiensten gelang im September ein bombastischer Börsengang. Andererseits einem üppigen Steuereffekt.
Doch Chef und Gründer Benioff hat vor allem eins im Blick: Umsatz. Er hat Salesforce verordnet, seinen „50-Milliarden-Dollar-Traum“ zu erfüllen. So viel setzen derzeit weder Oracle noch SAP um – nur Microsoft ist in der Softwarebranche größer.
Ein Plus von mindestens 20 Prozent pro Jahr sei das Ziel, so Salesforce-Manager Patterson. „Die Bewertung des Geschäfts basiert nicht zuletzt auf Wachstum“, betont er. Dafür muss der Konzern jedoch über sein ursprüngliches Geschäft hinauswachsen.
Der Name zeigt es: Beim Aufbau von Salesforce ging es Benioff darum, den Vertrieb von Unternehmen zu unterstützen – mit einem System, das alle Daten vom Erstkontakt bis zum Verkauf dokumentiert. Dabei erwies sich der Manager als visionär: Er setzte von vornherein auf die Cloud, die Kunden griffen also über das Internet auf die Anwendungen zu. Was heute der Standard in der Unternehmens-IT ist, galt 1999 als gewagte Wette.
Rund um dieses Customer Relationship Management, kurz CRM, hat Salesforce über die Jahre zahlreiche weitere Programme entwickelt, die Kundenbeziehungen erleichtern sollen – vom Marketing bis zum Service, von der Preisgestaltung bis zur Erfolgsmessung. Seit dem Sommer gibt es zudem mit Customer 360 eine Plattform, auf der Firmen die Daten ihrer Kunden zusammenfassen können, um ein einheitliches Bild zu erhalten.
Statt „Always Selling“ gilt nun „Always Helping“
„Der Markt hat sich mit der Zeit sehr stark weiterentwickelt“, sagt Joachim Schreiner, der seit 2007 für Salesforce tätig ist und das Deutschland-Geschäft leitet. „Früher ging es um die Kontrolle des Vertriebsprozesses, heute geht es darum, den Kunden loyal zu machen.“ Statt „Always Selling“ laute die Devise nun „Always Helping“.
Im „Zeitalter des Kunden-Kapitalismus“, wie es das Management-Magazin „Harvard Business Review“ nennt, ist das ein gigantisches Geschäft. Nach Einschätzung des Analysehauses IDC wächst der Umsatz im CRM-Markt von rund 62 Milliarden Dollar im abgelaufenen Jahr auf 85 Milliarden Dollar im Jahr 2024, es handelt sich also um den größten Softwaremarkt.
Hier ist Salesforce mit einem Marktanteil von knapp 20 Prozent mit Abstand die Nummer eins. Oracle, SAP, Adobe und Microsoft liegen bei je rund fünf Prozent und erwirtschaften gemeinsam nicht so viel wie Salesforce.
Das Salesforce-Management hat das Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren jedoch Stück für Stück erweitert. Bereits 2016 kaufte es mit Quip einen Anbieter für Textverarbeitung auf Microsofts Kollaborationsplattform Teams, 2018 mit Mulesoft einen Anbieter für Integrationssoftware und 2019 schließlich mit Tableau einen Datenanalysespezialisten für 15,7 Milliarden Dollar. Auch an Twitter und LinkedIn war der Konzern zwischenzeitlich interessiert.
Und im Frühjahr stellte Salesforce mit Work.com ein Programmpaket vor, das Unternehmen dabei helfen soll, Büros, Geschäfte und Fabriken unter Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsauflagen wieder zu öffnen, etwa mit Lösungen zur Steuerung von Schichtdiensten, zur Verfolgung von Kontakten oder zur Verwaltung von staatlichen Zuschüssen. Die Impfinitiative zählt ebenfalls dazu. Mit Vertrieb hat das höchstens indirekt zu tun.
Salesforce rüstet sich für die „neue Normalität“, sagt Vertriebsleiter Patterson. „Kunden wollen ihr Geschäft von überall aus betreiben, auch aus der Ferne. Sie wollen ein umfassendes Bild des Kunden erhalten. Und sie wollen für die Zusammenarbeit auch über Unternehmensgrenzen hinweg bereit sein“, so seine Beobachtung.
Slack kommt dabei eine besondere Rolle zu: Es handle sich um „das nächste Betriebssystem für die Zusammenarbeit in Unternehmen“, sagt Patterson. Slack-Gründer Stewart Butterfield habe ein Gespür dafür, wie man Software benutzerfreundlich mache. „Das wird enorm wertvoll sein, wenn wir versuchen, Unternehmenssoftware in Zukunft zu demokratisieren.“
Wachstum durch Zukäufe hält Investoren bei Laune
„Salesforce versucht, den eigenen Fußabdruck in Unternehmen zu vergrößern“, sagt Kate Leggett, die sich beim Analysehaus Forrester mit dem CRM-Markt beschäftigt. Mehr und mehr gehe es darum, beispielsweise mit Software für Datenanalyse und Zusammenarbeit oder Lösungen für den Umgang mit der Coronakrise an Relevanz zu gewinnen, und zwar über den Vertrieb hinaus. „Die strategische Bedeutung von Salesforce für die Kunden steigt.“
Das ist wichtig, damit das Unternehmen weiter davon träumen kann, die 50-Milliarden-Dollar-Umsatzmarke zu knacken: Im Kerngeschäft mit CRM-Lösungen kann es die hohen Wachstumsraten nur noch bedingt halten. Der größte Geschäftsbereich ist mittlerweile „Platform & Other“ mit Tableau und Mulesoft. „Mit den Zukäufen hält Salesforce das Wachstum aufrecht, das den hohen Aktienpreis rechtfertigt“, sagt Leggett. Das sei für die Investoren wichtig.
An den Finanzmärkten kommt die Strategie an. Als die Gerüchte über die Slack-Übernahme publik wurden, sank der Aktienkurs allerdings deutlich, derzeit notiert er gut 30 Prozent unter dem historischen Höchststand von rund 240 Dollar. Viele Analysten halten den Kaufpreis für überteuert, empfehlen Salesforce aber weiterhin zum Kauf.

Plakat von Salesforce
Der Cloud-Spezialist will Kunden bei der Digitalisierung helfen.
Bild: Reuters
Das Unternehmen bearbeite einen gewaltigen Markt mit großem Potenzial, urteilen etwa die Analysten der Credit Suisse. Das mittlere Kursziel liegt bei 275 Dollar – da ist noch Luft nach oben.
Die abstrakten Zahlen sind das eine, die konkrete Umsetzung jedoch das andere. Um von einem Spezialanbieter zum Vollsortimenter zu werden, muss Salesforce einiges tun. So gilt es, die vielen neuen Produkte zu integrieren – das gilt besonders für Slack, das als Oberfläche für andere Lösungen des Konzerns dienen soll.
Slack-Übernahme als Ablenkungsmanöver?
Das muss parallel zu einem ebenso großen wie ambitionierten Projekt geschehen: Mit Hyperforce entwickelt Salesforce derzeit eine neue Plattform für seine Cloud-Anwendungen. Die alte Infrastruktur stamme noch aus der Gründungszeit und sei für moderne Anforderungen nicht geeignet, betont Experte Müller von Constellation Research: „Das hält Salesforce derzeit davon ab, wirklich innovative Neuerungen zu entwickeln.“ Wie lange die Umstellung dauert und was sie konkret bedeutet, hat der Konzern bislang nicht öffentlich gemacht.
PlungeProtection,
04.01.2021 8:34 Uhr
0
@Eiton: Jahrelang damit gearbeitet und Implementierungen mitgemacht 👍
W
Walti11,
04.01.2021 8:29 Uhr
0
Bei Sap einsteigen oder noch warten
C
Currency,
04.01.2021 8:17 Uhr
0
Letzter Abschnitt ist gesperrt bei mir.
eiton,
04.01.2021 7:49 Uhr
0
PlungeProtection....du hast Ahnung.👍👍👍
Jules85,
03.01.2021 15:09 Uhr
0
Der Artikel über Salesforce liest sich nicht gut.... also im Hinblick auf Salesforce... von den SAP Produkten bin ich aus eigener Erfahrung sehr überzeugt
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