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Kommentare 58.178
Tradi444
Tradi444, 14.05.2025 13:07 Uhr
1

Das Handwerk und die Pflege sind keine Mangelberufe weil sie schlecht bezahlt werden, oder keine Möglichkeiten besitzen, sondern weil sich niemand mehr die Hände schmutzig machen möchte. In meiner Berufsschulklasse waren wir 4 Personen. Als mein Bruder, auch Handwerker, 8 Jahre vorher, in der Lehre war, waren es noch 20 Schüler pro Jahrgang.

Das geringe Ansehen von Handwerksberufen ist nicht nur ein gesellschaftliches Versagen, sondern auch kulturell und historisch bedingt. Akademische Berufe werden oft mit Prestige assoziiert, weil sie mit Wissen und „Elitestatus“ verknüpft sind. Dieses Image zu ändern, erfordert langfristige kulturelle Arbeit, ist aber nicht allein durch höhere Löhne lösbar.
kamikann3
kamikann3, 14.05.2025 13:06 Uhr
3
Sozialwissenschaften, wie viel tragen die unzähligen Studienabgänger zum realen Wohlstand bei. Die fehlen im Handwerk. Studium wird krass subventioniert und genießt eine ganz andere gesellschaftliche Achtung.
e
enju, 14.05.2025 13:05 Uhr
1

Bin da bei Tradi, und habe beides gemacht. Zuerst eine Lehre im Handwerk, anschließend Studium. (Nebenbei an Wochenenden auf dem Bau gearbeitet) Pro Semester habe ich knapp 300 € Gebühr bezahlt. Das ist nichts im Vergleich zu Amerika oder anderen Ländern, und für jeden, der möchte zu stemmen. Und um ein schönes Leben in Deutschland zu haben, benötigt man kein Studium. Meine ehemaligen Kollegen im Handwerk gehen nicht unter 20€/h nach Hause. Niemand. Habe auch Freunde die in der Pflege arbeiten. Und durch Schichtzuschläge nen sehr gutes Einkommen haben. Mehr als die Kollegen die nur Wochentags arbeiten wollen und keine Nachtschichten machen. Man muss nur wollen. Klar kann man nicht pauschalisieren, gibt auch Menschen die aufgrund von körperlichen Einschränkungen oder anderen Gründen nicht arbeiten können. Aber für die gibt es dann die soziale Stütze. Beim Rest ist es aber in der Regel so, dass das Gehalt einfach die eigene Initiative widerspiegelt, auch Opfer bringen zu können. Und nicht jeder ist bereit private Zeit in beruflichen Fortschritt zu investieren. Ist auch okay. Dann kann man sich aber nicht über das höhere Gehalt derer beschweren, die eben dies machen.

Bei aller Liebe aber das geht doch komplett an der Lebensrealität unserer aktuellen Gesellschaft im großen und ganzen vorbei. Wieso haben wir denn so einen abartig hohen Fachkräftemangel? Weil den alle erlenen wollen, super bezahlt wäre und hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießt sicher nicht 😂. Insbesondere die PFLEGE ist ein perfektes ANTIbeispiel wie absurd UNATTRAKTIV und undankbar dieser Job ist. Wir haben einen extrem hohen Pflegefachkräftemangel, weil das niemand machen will, deshalb karren wir aus aller Herren Länder Pflegefachkräfte nach Deutschland. Und warum? Na sicher nicht, weil der Beruf so attraktiv und gut bezahlt war. Und von vor Corona will ich gar nicht reden. Ich habe eine gute Freundin, selbst mit Masterstudium und als Leiterin der Einrichtung ist es ein undankbarer Job. Generell alle sozialen Tätigkeiten sind völlig unterbezahlt, bei gleichzeitig sehr hoher Belastung.
Oliver78
Oliver78, 14.05.2025 13:05 Uhr
1
Seit 30 Jahren noch nie was anderes ausgeübt….das wird kaum einer von sich sagen können ….😁
Oliver78
Oliver78, 14.05.2025 13:04 Uhr
2
Ich bin bis nächstes Jahr verplant, weil wirklich niemand mehr dreckig werden will…. Maler, Klempner, Maurer , bei uns alle ausgelastet…. Egal , ich bin glücklich und mir gefällt mein Beruf als Fliesenleger super … Und das zählt für mich 👍☝️
A
Aktiennewbie, 14.05.2025 13:02 Uhr
1

Wäre mir neu wenn ein Studium kostenlos ist🤔 Und würde der Staat nicht so gierig sein ( einer der höchsten Steuersätze ) Würde auch beim kleinen Mann mehr in der Tasche bleiben

Ich hab keinen Cent Studiengebühren gezahlt und habe 30.000 € Bafög bekommen (schon 10 Jahre her), wovon ich nur 10.000€ zurückzahlen musste. Also ja, es ist möglich.
vinnfred
vinnfred, 14.05.2025 13:01 Uhr
2
Das Handwerk und die Pflege sind keine Mangelberufe weil sie schlecht bezahlt werden, oder keine Möglichkeiten besitzen, sondern weil sich niemand mehr die Hände schmutzig machen möchte. In meiner Berufsschulklasse waren wir 4 Personen. Als mein Bruder, auch Handwerker, 8 Jahre vorher, in der Lehre war, waren es noch 20 Schüler pro Jahrgang.
A
Aktiennewbie, 14.05.2025 13:00 Uhr
0
Wer als Handwerk jammert, das er zu wenig Geld bekommt, sollte evtl. seinen Chef fragen, wo das viele Geld hingeht und sein Angestelltenverhältnis aufkündigen...
vinnfred
vinnfred, 14.05.2025 12:57 Uhr
2

Wäre mir neu wenn ein Studium kostenlos ist🤔 Und würde der Staat nicht so gierig sein ( einer der höchsten Steuersätze ) Würde auch beim kleinen Mann mehr in der Tasche bleiben

Bin da bei Tradi, und habe beides gemacht. Zuerst eine Lehre im Handwerk, anschließend Studium. (Nebenbei an Wochenenden auf dem Bau gearbeitet) Pro Semester habe ich knapp 300 € Gebühr bezahlt. Das ist nichts im Vergleich zu Amerika oder anderen Ländern, und für jeden, der möchte zu stemmen. Und um ein schönes Leben in Deutschland zu haben, benötigt man kein Studium. Meine ehemaligen Kollegen im Handwerk gehen nicht unter 20€/h nach Hause. Niemand. Habe auch Freunde die in der Pflege arbeiten. Und durch Schichtzuschläge nen sehr gutes Einkommen haben. Mehr als die Kollegen die nur Wochentags arbeiten wollen und keine Nachtschichten machen. Man muss nur wollen. Klar kann man nicht pauschalisieren, gibt auch Menschen die aufgrund von körperlichen Einschränkungen oder anderen Gründen nicht arbeiten können. Aber für die gibt es dann die soziale Stütze. Beim Rest ist es aber in der Regel so, dass das Gehalt einfach die eigene Initiative widerspiegelt, auch Opfer bringen zu können. Und nicht jeder ist bereit private Zeit in beruflichen Fortschritt zu investieren. Ist auch okay. Dann kann man sich aber nicht über das höhere Gehalt derer beschweren, die eben dies machen.
e
enju, 14.05.2025 12:53 Uhr
1

Ich finde, das greift etwas zu kurz. Ja, Bildung ist in Deutschland formal kostenlos, aber gleiche Chancen haben trotzdem längst nicht alle. Nicht jede/r hat die familiäre Unterstützung, das Umfeld oder überhaupt die Möglichkeit, ein Studium durchzuziehen, sei es aus finanziellen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen. Und selbst wenn. Nicht jede/r will studieren. Das ist doch auch okay. Gesellschaft funktioniert nicht nur mit Akademikern. Pflege, Handwerk, soziale Berufe. Das sind tragende Säulen, aber die Bezahlung spiegelt das leider oft nicht wider. Ich denke, man sollte da differenzierter hinschauen nicht aus jeder „Fehlentscheidung“ wird ein Scheitern. Und nicht jeder, der hart arbeitet, hat einfach „Pech gehabt“. Die Realität ist komplexer und genau das sollte man anerkennen.

💯 Zustimmung und das sag ich als studierter Informatiker, der sowohl gutes Einkommen als auch beste Work-Life-Balance hat und trotzdem: Insbesondere der Aspekt, dass eine Gesellschaft von Handwerklichen Fähigkeiten und Berufen MAßGEBLICH lebt und getragen wird, spiegelt sich 0,0 weder in ihrem sozialen Ansehen, geschweige denn auch nur ANSATZWEISE in ihrem Lohn und Einkommen wieder und das ist nicht nur moralisch falsch, sondern VERDAMMT gefährlich, wir sehen es doch bereits jetzt schon, dass es viel zu wenig Termine gibt, wenn man mal eine Heizung reparieren lassen muss, oder einen Handwerker braucht. Was machen wir studierten Schlauköpfe, wenn der Fachkräftemangel weiter steigt, weil jeder Arzt, jurist, Informatiker und sonstwas werden will? Dann sind irgendwann diese handwerklichen Fähigkeiten so rar und die Dienstleistung so wertvoll, daß die Akademiker sich die Finger nach einem Mechaniker, Dachdecker, Fließenleger oder Schreiner lecken werden.
runkle6
runkle6, 14.05.2025 12:39 Uhr
2
Die Financial Times hat einen neuen Film veröffentlicht: „Michael Saylors 40-Mrd.-Dollar-#Bitcoin-Wette.“ 👀 https://x.com/BitcoinMagazine/status/1922568043781099879?t=TYYlDXGCZhvnR1fzmJ_FvQ&s=19
WhiteRussian
WhiteRussian, 14.05.2025 12:36 Uhr
6

Alles ungerecht Eine Friseuse oder Bäckereifachverkäuferin oder Gärtner geht dafür Geschätzt 7-8 Jahre arbeiten

Da muss ich widersprechen. Auch wenn das System teilweise massive Schwachstellen aufweist ist Deutschland dennoch eines der besten Länder der Erde in gewissen Punkten. Ich mache beruflich ja jährlich meine Risikoaalysen über diverse globale Indizes und schau welche Länder die mit uns Handel betreiben besser oder schlechter abschneiden. Korruption Rechtsstaatlichkeit GSI Kinderarbeit AN Rechte Uvm. Glaubt mir eins, auch wenn Allman Land für viele verkommen wirkt es gibt 215 Länder und in 90% dieser möchte ich nicht freiwillig sein.
E
Enno1805, 14.05.2025 12:33 Uhr
1

Sehe ich nicht so! In Deutschland ist Bildung kostenlos! Jeder kann hier studieren und sich entscheiden die Schulbank zu drücken oder feiern zu gehen! Viele Fehlentscheidungen die man in jungen Jahren trifft rächen sich später!

Wäre mir neu wenn ein Studium kostenlos ist🤔 Und würde der Staat nicht so gierig sein ( einer der höchsten Steuersätze ) Würde auch beim kleinen Mann mehr in der Tasche bleiben
Tradi444
Tradi444, 14.05.2025 12:04 Uhr
0
Wie ich oben schon erwähnt hatte! Leben ist Veränderung
Tradi444
Tradi444, 14.05.2025 12:03 Uhr
1

Ich finde, das greift etwas zu kurz. Ja, Bildung ist in Deutschland formal kostenlos, aber gleiche Chancen haben trotzdem längst nicht alle. Nicht jede/r hat die familiäre Unterstützung, das Umfeld oder überhaupt die Möglichkeit, ein Studium durchzuziehen, sei es aus finanziellen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen. Und selbst wenn. Nicht jede/r will studieren. Das ist doch auch okay. Gesellschaft funktioniert nicht nur mit Akademikern. Pflege, Handwerk, soziale Berufe. Das sind tragende Säulen, aber die Bezahlung spiegelt das leider oft nicht wider. Ich denke, man sollte da differenzierter hinschauen nicht aus jeder „Fehlentscheidung“ wird ein Scheitern. Und nicht jeder, der hart arbeitet, hat einfach „Pech gehabt“. Die Realität ist komplexer und genau das sollte man anerkennen.

Sehe ich komplett anders: 1. Leistung wird belohnt: In Deutschland gibt es zahlreiche Beispiele für sozialen Aufstieg durch harte Arbeit und Bildung. Das kostenlose Bildungssystem, Stipendien (z. B. BAföG, Deutschlandstipendium) und Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglichen es auch Menschen aus einkommensschwachen Familien, erfolgreich zu sein. Wer sich anstrengt, kann es schaffen, wie viele Erfolgsgeschichten zeigen. 2. Individuelle Verantwortung ist entscheidend: Strukturelle Zwänge existieren, aber letztlich hängt der Erfolg von persönlichen Entscheidungen ab. Wer sich für eine gute Ausbildung oder einen gefragten Beruf entscheidet, hat bessere Chancen. Menschen, die früh Verantwortung übernehmen (z. B. durch Nebenjobs, Praktika), bauen sich oft ein Netzwerk und Fähigkeiten auf, die sie voranbringen. 3. Meritokratie funktioniert weitgehend: Das deutsche System belohnt Qualifikationen und Leistung in vielen Bereichen, z. B. in der Wirtschaft oder Wissenschaft. Unternehmen suchen nach den besten Kandidaten, unabhängig von Herkunft. Der Arbeitsmarkt ist wettbewerbsorientiert, und wer die geforderten Kompetenzen mitbringt, hat gute Chancen auf eine angemessene Bezahlung und Karriere. 4. Strukturelle Barrieren werden überschätzt: Während soziale Herkunft eine Rolle spielt, gibt es in Deutschland viele Förderprogramme, wie Integrationskurse, Berufsförderung oder soziale Unterstützung, die Hürden abbauen. Zudem ist der Zugang zu Bildung und Informationen heute einfacher denn je (z. B. durch Online-Ressourcen), was strukturelle Nachteile ausgleichen kann. 5. Gesellschaftliche Wertschätzung ist nicht alles: Berufe wie Pflege oder Handwerk mögen weniger bezahlt werden, aber das liegt an Marktmechanismen (Angebot und Nachfrage). Wer in einem schlecht bezahlten Beruf bleibt, könnte sich umschulen lassen oder in eine besser bezahlte Branche wechseln. Es liegt in der Verantwortung des Einzelnen, solche Chancen zu nutzen, statt auf gesellschaftliche Anerkennung zu warten. 6. Flexibilität des Systems: Das deutsche Bildungssystem bietet viele zweite Chancen, z. B. durch Abendschulen, Umschulungen oder duale Ausbildung. Wer später seinen Weg findet, kann immer noch erfolgreich sein. Strukturelle Zwänge sind also nicht unüberwindbar, sondern eher eine Frage der persönlichen Initiative. 7. Gefahr der Opferrolle: Die Betonung struktureller Zwänge kann dazu führen, dass Menschen sich in eine Opferrolle flüchten und keine Eigeninitiative zeigen. Eine zu starke Fokussierung auf Ungleichheiten könnte die Motivation mindern, selbst aktiv zu werden und Verantwortung für den eigenen Lebensweg zu übernehmen.
S3b1
S3b1, 14.05.2025 11:49 Uhr
6
Ich finde, das greift etwas zu kurz. Ja, Bildung ist in Deutschland formal kostenlos, aber gleiche Chancen haben trotzdem längst nicht alle. Nicht jede/r hat die familiäre Unterstützung, das Umfeld oder überhaupt die Möglichkeit, ein Studium durchzuziehen, sei es aus finanziellen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen. Und selbst wenn. Nicht jede/r will studieren. Das ist doch auch okay. Gesellschaft funktioniert nicht nur mit Akademikern. Pflege, Handwerk, soziale Berufe. Das sind tragende Säulen, aber die Bezahlung spiegelt das leider oft nicht wider. Ich denke, man sollte da differenzierter hinschauen nicht aus jeder „Fehlentscheidung“ wird ein Scheitern. Und nicht jeder, der hart arbeitet, hat einfach „Pech gehabt“. Die Realität ist komplexer und genau das sollte man anerkennen.
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