SMA SOLAR WKN: A0DJ6J ISIN: DE000A0DJ6J9 Kürzel: S92 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 22.407
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Gpl503, 13.04.2025 13:18 Uhr
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woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.

Ja, Large Scale ist neu auf den Markt gebracht worden. Die Bestellungen laufen erst an. Das aktuelle Large Scale Produkt ist noch nicht abgekündigt. Aus CN gibt es bereits ähnliche Produkte auf dem Markt oder sind angekündigt. Ich sehe es eher bei den Home und C&I Produkten als kritisch an. Immerhin hatten diese Produkte einmal zu mehr als 50% des Umsatzes in der Vergangenheit beigetragen (vor 2024). Es fehlt meiner Meinung nach an Innovationskraft im Home und C&I Bereich.
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Gpl503, 13.04.2025 13:20 Uhr
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Ich formuliere es aus meiner Sicht mal so. Zusammenfassend lässt sich sagen: * Der Bereich Large Scale ist derzeit der einzige profitable Geschäftsbereich. * Die Home- und C&I-Segmente sind EBIT-negativ. * Der negative Free Cashflow deutet auf einen hohen Liquiditätsabfluss (Cash Burning Company) hin und die Produktionskapazität von 40 GW ist derzeit nicht ausgelastet (geplant 20-22GW), was zu enormen Strukturkosten beiträgt. * Die angekündigten Personalentlastung, die organisatorischen Änderungen sollen 150-200 Millionen Euro an Kostenreduktion bringen. Diese werden jedoch zum Teil von den hohen Kosten der Unterauslastung der Produktionskapazität aufgezerrt. * Erschwerend kommt eine aktuelle US-Zollpolitik hinzu, die erhebliche Auswirkungen auf die amerikanische Solarindustrie haben könnte – einem Schlüsselmarkt für SMA im Large-Scale-Segment. Sollten steigende Modulpreise – verursacht durch Zölle und Produktionsengpässe (die US amerikanischen Produktionskapazitäten für Module reichen bei weitem nicht aus) – die Rentabilität von Solarprojekten beeinträchtigen, könnten viele neue Bau-/Investitionsvorhaben trotz gut gefülltem Auftragsbuch wieder auf Eis gelegt werden. * Das gesamte aktuelle Geschäftsmodell hängt von Entscheidungen über Subventionen von der Politik ab.
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Gpl503, 13.04.2025 13:29 Uhr
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woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.

Mit Innovationspreisen generiert man keinen Ertrag. Also sind diese nett zu bekommen, nur muss man diese dann auch in Umsatz und Ertrag umsetzen können. Sonst ist es nur Marketing, oder?
H
HodlMan, 13.04.2025 14:38 Uhr
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Ich formuliere es aus meiner Sicht mal so. Zusammenfassend lässt sich sagen: * Der Bereich Large Scale ist derzeit der einzige profitable Geschäftsbereich. * Die Home- und C&I-Segmente sind EBIT-negativ. * Der negative Free Cashflow deutet auf einen hohen Liquiditätsabfluss (Cash Burning Company) hin und die Produktionskapazität von 40 GW ist derzeit nicht ausgelastet (geplant 20-22GW), was zu enormen Strukturkosten beiträgt. * Die angekündigten Personalentlastung, die organisatorischen Änderungen sollen 150-200 Millionen Euro an Kostenreduktion bringen. Diese werden jedoch zum Teil von den hohen Kosten der Unterauslastung der Produktionskapazität aufgezerrt. * Erschwerend kommt eine aktuelle US-Zollpolitik hinzu, die erhebliche Auswirkungen auf die amerikanische Solarindustrie haben könnte – einem Schlüsselmarkt für SMA im Large-Scale-Segment. Sollten steigende Modulpreise – verursacht durch Zölle und Produktionsengpässe (die US amerikanischen Produktionskapazitäten für Module reichen bei weitem nicht aus) – die Rentabilität von Solarprojekten beeinträchtigen, könnten viele neue Bau-/Investitionsvorhaben trotz gut gefülltem Auftragsbuch wieder auf Eis gelegt werden. * Das gesamte aktuelle Geschäftsmodell hängt von Entscheidungen über Subventionen von der Politik ab.

Solarzellen wurden gestern von Trump von den Zöllen ausgenommen und die jährliche Modulkapazität in den USA beträgt inwzischen ca. 53 GW. Probleme sind hier eher Batterien. Und man ist nicht neu auf dem Large-Scale Markt sondern gewinnt seit Jahren Marktanteile. Absoluter etabliertes Unternehmen.
G
Gpl503, 13.04.2025 15:58 Uhr
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PV Jetzt werden sich alle Projektierer/Investoren mit Modulen eindecken. Das hilft den chinesischen Herstellern ihre Überbestände/Überkapazitäten weiter zu reduzieren (was zu einem Anstieg der Preise von Modulen führen könnte: $0.10/W in Richtung $0,12/W). Und keiner kann erraten, was nach 90-Tagen so alles passiert. Aber, dass könnte vielleicht noch einmal das Orderbuch für Large Scale Anwendungen für 2026 füllen. Wenn ich den Bilanzbericht 2024 und den Ausblick für 2025 richtig gelesen habe, sind 1,65 Mrd.€ geplant. Large Scale hatte 2024 ein Anteil von ungefähr 77%. Hiervon sind etwa 49% in den USA realisiert worden. Unterstellen wir eine ähnliche Verteilung in 2025, sehe ich hier eine größeres Risiko, was es zu beobachten gilt. Drücken wir mal die Daumen. In jedem Fall hängt das Wohl am Large Scale Geschäft und ist somit DER Hoffnungsträger für SMA. Batterien Ja, Batterien sind das nächste große Thema. Die USA haben kein einheitliches, flächendeckendes Stromnetz. Die Netze sind nicht verbunden und auch nich kompatibel. Batterien sind hier sehr wichtig, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Die Amerikaner messen ihre Netzstabilität in Tagen (Ausfallzeit), wir (Deutschland) sind da eher in Minuten unterwegs. Mal sehen, ob es hierfür auch eine Ausnahme gibt. Das würde zumindest neue Projektaufträge für 2026 unterstützen. Auch hier sollte man genau hinschauen. Insbesondere auch auf die Vorprodukte. Hier beherrscht CN ebenfalls einen Großteil des Marktes (Stichwort: seltene Erden). Das Gerangel um die Zollpolitik hat gerade begonnen. Ich glaube, in der aktuellen Situation, zocken wir alle auf einem hohen Niveau. Ich wünsche uns allen viel Glück.
H
HodlMan, 13.04.2025 13:06 Uhr
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Die SMA AG steht 2025 vor großen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist binnen eines Jahres um 75 % gefallen, die Umsatzerwartung in 2024 wurde drastisch von 2,3 auf 1,5 Mrd. Euro gesenkt – entgegen früherer, optimistischer Aussagen des Vorstands. Trotz Ausbau der Produktionskapazität auf 40 GW zeigen sich operative Schwächen, vor allem in den Bereichen Home Solutions und C&I, die Verluste schreiben. Nur das Large-Scale-Geschäft ist profitabel. Finanziell ist die Lage angespannt: Der Free Cashflow ist negativ, die Liquidität sinkt, Lagerbestände sind hoch. Eine Reorganisation mit dem Abbau von 1.100 Stellen und der Reduktion auf zwei Segmente soll Kosten senken (150–200 Mio. Euro). Die hohe Fluktuation auf der CFO-Position wirft Fragen zur Führungsstabilität auf. Zudem verliert SMA durch veraltete Produkte, fehlende Fertigung in Niedriglohnländern und zunehmenden Wettbewerb – insbesondere aus China – an Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktionsauslastung liegt nur bei ca. 50 %, was die Strukturkosten erhöht. Erschwerend wirken mögliche Zollrisiken in den USA, einem Schlüsselmarkt. Sollte sich die Lage nicht schnell bessern, droht SMA 2026 eine ernsthafte finanzielle Krise. Ein Turnaround scheint nur mit neuer Strategie und neuer Führung möglich – derzeit aber nicht in Sicht.

woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.
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Gpl503, 13.04.2025 13:04 Uhr
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Die SMA AG steht 2025 vor großen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist binnen eines Jahres um 75 % gefallen, die Umsatzerwartung in 2024 wurde drastisch von 2,3 auf 1,5 Mrd. Euro gesenkt – entgegen früherer, optimistischer Aussagen des Vorstands. Trotz Ausbau der Produktionskapazität auf 40 GW zeigen sich operative Schwächen, vor allem in den Bereichen Home Solutions und C&I, die Verluste schreiben. Nur das Large-Scale-Geschäft ist profitabel. Finanziell ist die Lage angespannt: Der Free Cashflow ist negativ, die Liquidität sinkt, Lagerbestände sind hoch. Eine Reorganisation mit dem Abbau von 1.100 Stellen und der Reduktion auf zwei Segmente soll Kosten senken (150–200 Mio. Euro). Die hohe Fluktuation auf der CFO-Position wirft Fragen zur Führungsstabilität auf. Zudem verliert SMA durch veraltete Produkte, fehlende Fertigung in Niedriglohnländern und zunehmenden Wettbewerb – insbesondere aus China – an Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktionsauslastung liegt nur bei ca. 50 %, was die Strukturkosten erhöht. Erschwerend wirken mögliche Zollrisiken in den USA, einem Schlüsselmarkt. Sollte sich die Lage nicht schnell bessern, droht SMA 2026 eine ernsthafte finanzielle Krise. Ein Turnaround scheint nur mit neuer Strategie und neuer Führung möglich – derzeit aber nicht in Sicht.
H
HodlMan, 13.04.2025 12:26 Uhr
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btw, Sungrow hat seit Anfang April ca. 23% am Aktienpreis eingebüßt, also denke ich, dass die schon ordentlich Umsatz in den USA machen. Das gleiche gilt dann wohl auch für einige andere chinesische WR-Marken, die nicht öffentlich gelistet sind. Das sollte SMA und die Margen im Large-Segment schon unterstützen. Gleichzeitig ist die Powerwall durch Musks Image beschädigt und Buchungen gehen hier ebenfalls um 20% zurück.
H
HodlMan, 13.04.2025 12:15 Uhr
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die Ausnahme für Solarzellen ist wirklich nicht zu unterschätzen. Das war der Hauptpunkt des Artikels im Handelsblatt. Jetzt können Solarprodukte weiterlaufen. Probleme sind natürlich noch: 1. bestehende Zölle auf Batterieprodukte und 2. mögliche Rezession 3. unklarer Status des IRA.
K
Kinghero, 13.04.2025 9:17 Uhr
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Zwei Einrodnungen: Durch die Rückstellung der Zölle und die Teilrücknahme auf China wird wieder ordentlich Schub kommen. Rezessionrisiko wird auch geringer. Zudem stellt laut Telefonkoferenz SMA 80% Ihrer Transformatoren mit einem Partner in den USA her. Zu der Personalie, Barbara G. hatte einen 3 Jahresvertrag bei SMA Solar der 2025 ausgelaufen wäre. Zudem der Auszug aus einem Artikel von heute. Macht schon alles hin: „Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. SMA ist ein attraktives Unternehmen mit einem robusten Geschäftsmodell und großem Potenzial, das sich zudem durch das große Engagement und Knowhow seiner weltweiten Mitarbeitenden auszeichnet. Ich bin dankbar für die Zeit, in der ich das Unternehmen gemeinsam mit den Vorstandskollegen durch die umfassende Restrukturierung führen und seinen Weg in die Zukunft mitgestalten konnte“, so Barbara Gregor. Neuer Finanzchef bringt Erfahrung aus dem Unternehmen mit Als Nachfolger berief der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Mai 2025 den bisherigen Senior Vice President Finance and Controlling Kaveh Rouhi in den Vorstand. Der promovierte Finanzexperte war maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung des laufenden Restrukturierungsprogramms beteiligt.
S
SOS123, 13.04.2025 9:11 Uhr
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Vielleicht haben wir Glück und ein paar der kürzlich aufgestockten Shortseller werden gegrillt aber ob auch das nachhaltig sein wird, eher nicht... Vieles hängt m.E . von dem kommenden Q1 Zahlen und dem Ausblick. - Zahlen wahrscheinlich gut, da noch vor dem Trump Desaster, aber die können auch unerwartet schlecht sein wenn es was mit dem Ausscheiden des CFO zu tun hat. - Ausblick kann ja bei dem Trump Zirkus ja nur durchwachsen sein es es sei den die neuen Vorstände kommen mit überraschenden Visionen um die Ecke, was bei so einem trägen laden eher unwahrscheinlich sein dürfte
S
SOS123, 13.04.2025 9:04 Uhr
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Ob das reicht, damit sich die SMA Aktie erholt? Die 10% Grundzoll wird aber wahrscheinlich nicht zurückgezogen und 5% Dollar Wertverlust dürften die Marge bei SMA drücken (wenn auch nicht in voller Höhe da der US Umsatz der SMA nur zu einem kleinen Teil aus Hardware besteht und da auch zur Hälfte US wäre sein soll. Der Schrott hier nimmt leider jede negative Nachricht auf aber sträubt sich gegen positive News.. Aber trotzdem gute News und danke für das Teilen
L
Lachs, 13.04.2025 3:44 Uhr
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Die neue Ausnahme bei US-Importzöllen soll neben Handys und Computer auch andere elektronische Geräte betreffen. Darunter fallen auch Halbleiter, Solarzellen, TV-Bildschirme, Computer-Laufwerke und -Speicher, wie CNBC berichtet.
G
Gast-754885401, 12.04.2025 8:20 Uhr
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sowas abartiges was mit der Aktie passiert

Warum eigentlich
m
mexxx, 12.04.2025 0:27 Uhr
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Irrsinn würde ich eher sagen
G
Gast-766002801, 11.04.2025 23:03 Uhr
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Bin vorhin zu 12,04 Euro auch mal mit einer kleinen Position eingestiegen. Wahnsinn, wenn man sich den Chartverlauf ansieht, aber die Geschäfte laufen auch nicht wirklich gut. Kann aber auch wieder sehr schnell hochgehen, wie man in den letzten Wochen gesehen hat. Schönes Wochenende allen!
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