Stellantis WKN: A2QL01 ISIN: NL00150001Q9 Forum: Aktien User: audima
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Nasdaq
Knock-Outs auf Stellantis
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Kommentare 5.981
D
M
Saxophonfan,
04.09.2025 10:26 Uhr
0
Schätze wir sehen hier nochmal das Jahrestief, bevor es sich hoffentlich wieder beruhigt
audima,
04.09.2025 7:11 Uhr
1
Stellantis ergreift, um seine Performance zu verbessern – gestützt auf solide Quellen:
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Strategische Maßnahmen von Stellantis zur Performance-Optimierung
1. Umsatz- und Profitabilitätswende in Nordamerika
Stellantis reagiert auf erhebliche Zollkosten (rund 1,7 Mrd USD für 2025) mit gezielten Produktneuauflagen wie dem Jeep Cherokee, dem Dodge Charger und dem Ram Hemi V8 – alles Modellreihen mit starker Nachfrage – um Margen zu stärken und den Rückgang abzupuffern .
Dank dieser Maßnahmen und durch seine restrukturierte Kostenbasis peilt der neue CEO eine Trendumkehr und eine Verbesserung von Umsatz und Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte 2025 an .
2. Effizienzprogramme und Kostenkontrolle
Ein rigoroser Ansatz unter der Finanzchefin Natalie Knight bündelt Kostenreduktionen beim Lieferantenmanagement („doghouse“-Strategie), strafft Ausgaben und optimiert Lagerbestände – etwa durch eine Reduktion der Fahrzeugbestände in den USA um rund 200.000 Einheiten .
Insgesamt wurden in der zweiten Hälfte 2024 Einsparungen von etwa 500 Mio € durch Prozess-, Personal- und Logistikoptimierung angepeilt .
3. Produkt- und Plattformstrategie („Dare Forward 2030“)
Stellantis setzt weiter auf seine STLA Multi-Energy Plattformen (Medium, Large, Frame, Smart Car), die Fahrzeugentwicklungen effizientisieren und Batterietechnologien integrieren – für elektrische, hybride und klassische Antriebe .
Ziel: Bis 2030 100 % BEV-Anteile in Europa und 50 % in den USA, unterstützt durch die Einführung von 45 neuen BEV-Modellen .
Kernplattformen schaffen Skalenvorteile – z. B. STLA Medium für Peugeot E-3008/E-5008, DS N°8 oder STLA Large für neue Jeep- und Dodge-Modelle sowie STLA Frame für Trucks wie den Ram 1500 Ramcharger .
4. Technologie- und Digitalisierungsoffensive
Stellantis stärkt seine Softwarekompetenz via STLA Brain, STLA SmartCockpit und STLA AutoDrive (Level-3-Autonomie) sowie KI-Partnerschaften (z. B. mit Mistral AI für In-Car-Assistenten) .
Dadurch werden neue Umsatzquellen wie subscription-basierte Dienste, Over-the-Air-Updates und erweiterte Nutzererlebnisse erschlossen .
5. Globale Investitionen & Partnerschaften
Neben der Leapmotor-Beteiligung (ca. 21 %) nutzt Stellantis kostengünstige EV-Technologie für den europäischen Markt .
Der Mobilitätskonzern investiert über die Automotive Cells Company (ACC) mit Mercedes-Benz und TotalEnergies in Batterieproduktion und -kapazitäten; zudem laufen Kooperationen mit Zulieferern wie LG, CATL oder Samsung für stabile Batteriezugänge .
Weitere Technologiestärke durch die Übernahme von Comau (Robotertechnik/Automatisierung) und eine Partnerschaft mit dSPACE zur Simulation und Beschleunigung der Fahrzeugentwicklung .
6. Strukturelle Reaktionen in Europa (Italien)
Stellantis verlängert in Italien (z. B. das Mirafiori-Werk) reduzierte Arbeitszeiten, um Kosten zu senken und dennoch eine Wiederbelebung zu fördern – z. B. durch den Produktionsstart eines Hybrid-Fiat 500 im November 2025 .
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Überblick in Kürze
Fokusbereich Maßnahmen
Nordamerika Kostenmanagement + Neuauflagen (jeep, Charger, Ram)
Effizienz Lagerabbau, Lieferanten-Kürzungen, Kostenreduktion
Produktstrategie STLA-Plattformen & Multi-Energy-Ansatz
Technologie Autonomes Fahren, KI, OTT-Dienste
Partnerschaften Leapmotor, Batteriezellen (ACC), Comau, dSPACE
Europa Arbeitszeitflexibilisierung, Hybrid-Produktion Fiat 500
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Fazit
Stellantis verfolgt einen mehrgleisigen Turnaround-Plan:
Von kurzfristiger Profitabilitätssteigerung über Effizienzprogramme bis hin zu langfristiger Transformation durch Elektrifizierung, Software-Innovationen und Produktionsmodernisierung. Ziel: Wiederherstellung von Wachstum, Stabilität und Wettbewerbskraft bis zum Jahr 2030.
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audima,
04.09.2025 7:05 Uhr
1
Was die KI sagt:
Ein Ausschluss von Stellantis aus dem EuroStoxx 50 wird in der Regel nicht als positives Signal gewertet – weder kurzfristig noch langfristig. Hier sind die wichtigsten Gründe:
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Warum ist der Ausschluss eher negativ?
1. Signalwirkung
Der EuroStoxx 50 ist ein Leitindex für große, liquide Eurozone-Unternehmen, basierend auf der Marktkapitalisierung. Ein Ausschluss deutet darauf hin, dass Stellantis (gemessen an Streubesitz-Marktkapitalisierung) im Vergleich zu anderen Unternehmen relativ an Gewicht verloren hat – sei es durch Kursrückgänge, schwächere fundamentale Entwicklung oder stärkeres Wachstum bei Konkurrenten .
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2. Verkaufsdruck durch Indexfonds
Physisch replizierende Fonds und ETFs, die den EuroStoxx 50 abbilden, müssen Aktien, die den Index verlassen, verkaufen. Das erzeugt zusätzlichen Verkaufsdruck – die Aktie wird also zusätzlich belastet .
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3. Fundamentale Gründe sprechen gegen den Ausschluss
Der Ausschluss folgte auf eine Gewinnwarnung im August/September 2025. Damals brach der Kurs um rund –7,9 % ein, und Stellantis gehörte zu den schwächsten Werten im EuroStoxx 50, mit einem Jahresverlust von fast 37 % . Für Investoren ist ein solcher Kursrückgang in Verbindung mit Indexausschluss alles andere als ein positives Zeichen.
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Kann der Ausschluss trotzdem irgendwann eine Chance sein?
Antizyklische Perspektive: Ein Kursrückgang infolge eines Ausschlusses könnte für langfristige, fundamentale Investoren eine Einstiegsmöglichkeit darstellen – vorausgesetzt, sie sehen mittelfristige oder langfristige Erholungspotenziale im Unternehmen.
Reaktion auf fundamentale Erholung: Sollte Stellantis seine Probleme – u. a. in Nordamerika – in den Griff bekommen oder im Bereich E-Mobilität stärker Fuß fassen, könnte ein „Comeback“ möglich sein. Historisch sind Re-Entries in Indizes wie den DAX schon vorgekommen (wenn auch weniger häufig beim EuroStoxx 50).
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Fazit: Ist der Ausschluss gut für Stellantis?
Nein, ein Ausschluss ist zunächst ein negatives Signal für Stellantis – er steht symptomatisch für relative Markt- und Kursunterlegenheit und führt zu zusätzlichem Verkaufsdruck. Für langfristig orientierte Anleger bietet die Situation allenfalls potenzielle antizyklische Einstiegschancen, aber reine Spekulation auf Erholung bleibt riskant, solange keine fundamentale Wende erkennbar ist.
Christian_S,
03.09.2025 18:44 Uhr
0
Momentan geht hier nur rein und raus, da ist sie in letzter Zeit ziemlich zuverlässig.
Die Shorts wird es freuen...
Saxophonfan,
03.09.2025 18:03 Uhr
0
Ja, das könnte eine Erklärung sein.
A
Andante,
03.09.2025 18:01 Uhr
1
Deshalb ging es schon seit Tagen runter, die Profis sind da halt besser informiert:
"Die Deutsche Bank sowie Siemens Energy steigen in den Eurostoxx 50 auf. Das teilte die Stoxx Ltd am Montag mit. Ebenfalls neu in den Index aufgenommen wird das belgische Biotechnologieunternehmen Argenx. Verlassen müssen den Eurostoxx 50 Nokia, Stellantis sowie Pernod Ricard ."
m
malabwarten,
03.09.2025 17:11 Uhr
0
Wieder mal zappenduster
M
N
NeJ,
03.09.2025 15:30 Uhr
0
Bei mir ist es Teil der Dividenden Werte. Bin eher am überlegen aufzustocken. Wundere mich aber doch, was den massiven Rückgang begründet.
M
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