UBISOFT WKN: 901581 ISIN: FR0000054470 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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18. April 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 3.905
B
Börseninvest90, 28. Jan 15:52 Uhr
1

Erfolge wie Baldurs Gate 3 und Claire Obscure lassen sich nicht kopieren und ich würde behaupten, wären genau diese beiden Spiele so von Ubisoft erschienen, wären sie nicht so erfolgreich gewesen. Ist kein Zufall, dass beide Spiele von unabhängigen Entwicklern gekommen sind. Die haben nämlich noch Freiheiten, tragen aber auch ein deutlich größeres Risiko. Solche Schiffe wie Ubisoft oder auch EA müssen dauernd Rechenschaft gegenüber ihren Investoren ablegen. So bleibt Innovation auf der Strecke. Ubisoft müsste genau hier den Spagat schaffen. Die großen Marken und Spiele müssten weiterhin bedient werden, dahinter sollten aber auch Teams stehen können, die freier Entscheiden dürfen was sie machen. Kleinere Budgets, kürzere Entwicklungszeit. Da hast du dann einen höheren Output und wenns gut läuft den nächsten großen Hit. Flops müssten dann durch die großen Schiffe abgefedert werden. Ein bisschen so wie Microsoft das macht, auf einem anderen Level. Da hast du dann immer mal wieder solche Perlen wie Keeper oder South of Midnight. Ein weiterer Fehler ist es meiner Meinung nach zu sehr auf laute Minderheiten zu achten und die Kernzielgruppe damit zu konfrontieren. "Go woke, go broke" halte ich zwar für übertrieben, aber solche Themen können auch unterschwelliger eingebracht werden. So scheitern dann auch Spiele wie das letzte Dragon Age, die eigentlich gut sind. Wenn Yasuke kein schwarzer Samurai gewesen wäre, wäre das Spiel ganz sicher erfolgreicher gewesen. Auch wenn es diese Figur auch in echt gegeben hat, dann ist es nicht klug sich genau diesen Schnipsel Geschichte rauszunehmen, um ein lange gefordertes Assassins Creed in Japan umzusetzen. Hier muss unbedingt wieder mehr im Sinne der Gamer entschieden werden. Nicht jedes Game braucht gesellschaftskritische Aspekte. Dazu kann man gezielt Ideen entwickeln für ein eigenes Spiel. Das wäre authentischer und ehrlicher.

Das mit Yasuke stimmt. Aber es wird auch nicht ein neues Claire Obscur genauso erfolgreich sein automatisch wenn jetzt mehrere Kopien davon kommen. Ähnlich zB einem Soulslike. Es geht immer um das Gesamterlebnis eines Games und da ist dann auch viel subjektives drin. Da kann man dann schnell ein gutes Game schlechter erleben oder sogar gar nicht erleben wenn die Stimmung und Publicity schlecht ist. Und nur weil sie viel Open World gemacht haben (und viele dieser Open Worlds zudem sehr gut sind, klar vielleicht too much hin und wieder) wird Ubisoft viel gehatet und dafür können die Devs nicht. Die haben sich vielleicht trotzdem ins Zeug gelegt
C
CluelessBroker, 28. Jan 15:34 Uhr
1

Die Game Devs sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie eben nicht Gas geben können, weil erst einmal eine Dicke Liste von Amortisierungsfeatures und Statistisch erfolgreiche Spielelemente als vorgabe gegeben wird. Ob das zusammen passt oder überhaupt mit der Game idee Funktioniert interessiert die Vorgabe Leute nicht. Da heisst es dann nur „Passt das Game an“. So funktionieren nun mal gute Games nicht. Gute Games haben aufeinander abgestimmte elemente und ift ist es besser etwas zu streichen als es hinein zu zwingen, aber wenn der Finanz heini sagt „Überlegt euch 10 möglichkeiten Elemente so zu designen, dass die Spieler Geld ausgeben müssen um ein vollwertiges Spielgefühl erlangen zu können“ , dann kostet das AAA ist aber eben nur noch A für die Spieler. Ich sag es noch mal. Baldurs Gate 3 hat gezeigt wie ein gutes Spiel aussehen kann, wenn man entwickler die Machen lässt. Traurig das direkt alle grossen der Game Branche sagten, dass diese qualität kein standard wird. Auch ubisoft. Warum? Mit qualität verdient man mehr geld als mit kauf Skins item überladene Spiele. Aber das passt nicht zu den Konzepten der Finanz und Managment ebenen.

Erfolge wie Baldurs Gate 3 und Claire Obscure lassen sich nicht kopieren und ich würde behaupten, wären genau diese beiden Spiele so von Ubisoft erschienen, wären sie nicht so erfolgreich gewesen. Ist kein Zufall, dass beide Spiele von unabhängigen Entwicklern gekommen sind. Die haben nämlich noch Freiheiten, tragen aber auch ein deutlich größeres Risiko. Solche Schiffe wie Ubisoft oder auch EA müssen dauernd Rechenschaft gegenüber ihren Investoren ablegen. So bleibt Innovation auf der Strecke. Ubisoft müsste genau hier den Spagat schaffen. Die großen Marken und Spiele müssten weiterhin bedient werden, dahinter sollten aber auch Teams stehen können, die freier Entscheiden dürfen was sie machen. Kleinere Budgets, kürzere Entwicklungszeit. Da hast du dann einen höheren Output und wenns gut läuft den nächsten großen Hit. Flops müssten dann durch die großen Schiffe abgefedert werden. Ein bisschen so wie Microsoft das macht, auf einem anderen Level. Da hast du dann immer mal wieder solche Perlen wie Keeper oder South of Midnight. Ein weiterer Fehler ist es meiner Meinung nach zu sehr auf laute Minderheiten zu achten und die Kernzielgruppe damit zu konfrontieren. "Go woke, go broke" halte ich zwar für übertrieben, aber solche Themen können auch unterschwelliger eingebracht werden. So scheitern dann auch Spiele wie das letzte Dragon Age, die eigentlich gut sind. Wenn Yasuke kein schwarzer Samurai gewesen wäre, wäre das Spiel ganz sicher erfolgreicher gewesen. Auch wenn es diese Figur auch in echt gegeben hat, dann ist es nicht klug sich genau diesen Schnipsel Geschichte rauszunehmen, um ein lange gefordertes Assassins Creed in Japan umzusetzen. Hier muss unbedingt wieder mehr im Sinne der Gamer entschieden werden. Nicht jedes Game braucht gesellschaftskritische Aspekte. Dazu kann man gezielt Ideen entwickeln für ein eigenes Spiel. Das wäre authentischer und ehrlicher.
C
CluelessBroker, 28. Jan 15:19 Uhr
0

Höchststand war aber 20018-20! AB Pandemie ist sie abgeschmiert. Nix Corona sondern Ubisoft kacka.

War nicht auf Aktienkurs bezogen, sondern eher auf Mitarbeiterzahl und Umsatz. Mag in Einzelfällen anders sein, aber auch Ubisoft wird während Corona mehr Spiele verkauft haben. Natur der Dinge ist, dass die Unternehmen trotzdem weiter wachsen wollen, was aber einfach nicht in diesem Maße möglich war/ist.
d
ddoren, 28. Jan 15:02 Uhr
0

Die Angestellen sollten ihrerseits Gas geben, damit Ubisoft geile Produkte rausbringt und die Kunden happy sind. Wieviel werden denn abgebaut, knapp 10% der Belegschaft? Für die anderen 90% ist es eine riesige Chance sich einzubringen und zu beweisen. Wenn sies gut machen gibts auch Beförderungen oder sogar Bonus. Ständig wird rumgejammert. An der Nachrichtenlage hat sich nichts geändert, man ist seines eigenen Glückes Schmied. Wenn man zu jemand anderem zieht ist es doch genau gleich. Das Leben ist kein Ponyhof. Der Arbeitgeber trägt das ganze unternehmerische Risiko und deshalb braucht es den Zusammenhalt und das Verständnis von beiden Seiten.

Die Game Devs sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie eben nicht Gas geben können, weil erst einmal eine Dicke Liste von Amortisierungsfeatures und Statistisch erfolgreiche Spielelemente als vorgabe gegeben wird. Ob das zusammen passt oder überhaupt mit der Game idee Funktioniert interessiert die Vorgabe Leute nicht. Da heisst es dann nur „Passt das Game an“. So funktionieren nun mal gute Games nicht. Gute Games haben aufeinander abgestimmte elemente und ift ist es besser etwas zu streichen als es hinein zu zwingen, aber wenn der Finanz heini sagt „Überlegt euch 10 möglichkeiten Elemente so zu designen, dass die Spieler Geld ausgeben müssen um ein vollwertiges Spielgefühl erlangen zu können“ , dann kostet das AAA ist aber eben nur noch A für die Spieler. Ich sag es noch mal. Baldurs Gate 3 hat gezeigt wie ein gutes Spiel aussehen kann, wenn man entwickler die Machen lässt. Traurig das direkt alle grossen der Game Branche sagten, dass diese qualität kein standard wird. Auch ubisoft. Warum? Mit qualität verdient man mehr geld als mit kauf Skins item überladene Spiele. Aber das passt nicht zu den Konzepten der Finanz und Managment ebenen.
N
Namejucktnicht, 28. Jan 12:57 Uhr
0
https://youtu.be/zJVP6rA04N0?si=RCFdxzJT5J2DCxh2
NoFinnboNoParty
NoFinnboNoParty, 28. Jan 12:07 Uhr
1
Ja definitiv. Allerdings sollte man weg von 200 Mio Budgets gehen. Weil man ein Spiel erstmal 10mio mal verkaufen muss. Lieber weniger Budget und mehr Spiel produzieren. AAA Titel sind verdammt teuer geworden
B
Börseninvest90, 28. Jan 11:40 Uhr
0
Außerdem hat Ubisoft die kompletten Tom Clancy Rechte, da kann man viel mit machen
B
Börseninvest90, 28. Jan 11:40 Uhr
0

Die gaming Industrie ist halt allgemein am kämpfen. Allerdings ist ubisoft einfach sehr später dran gewesen. Die anderen sind 2 Jahre früher unterwegs gewesen mit Kündigung und co.

Das stimmt. Aber sie müssen einfach mit der Zeit gehen und neue Trends erkennen, IPs festigen/neue IPs aufbauen und einfach geile Gamea ohne Bugs machen. Der Gaming Markt wächst sehr stark die ganzen letzten Jahre. Immer mehr Menschen haben Zugang zu Games und Smartphones und zusätzlich Cloud Gaming, was Gaming weltweit verfügbar macht. Man sieht es an Arc Raiders, kompletter Newcomer aber Riesen Erfolg
NoFinnboNoParty
NoFinnboNoParty, 28. Jan 11:09 Uhr
0
Die gaming Industrie ist halt allgemein am kämpfen. Allerdings ist ubisoft einfach sehr später dran gewesen. Die anderen sind 2 Jahre früher unterwegs gewesen mit Kündigung und co.
J
Jessi83, 28. Jan 10:59 Uhr
0
Höchststand war aber 20018-20! AB Pandemie ist sie abgeschmiert. Nix Corona sondern Ubisoft kacka.
C
CluelessBroker, 28. Jan 10:56 Uhr
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Liest man doch bereits überall, der Markt ist übersättigt mit Game Devs, die keine Anstellung finden. Da würde ich ja umso mehr mich bemühen um geile Games und mich zu beweisen als Arbeitnehmer und nicht auf den goldenen Löffel hoffen.

Das sind die Corona-Nachwehen, wo die Gaming-Industrie enorm profitiert hat. Da wurde viel aufgebläht.
N
Namejucktnicht, 28. Jan 9:50 Uhr
0
MK von unter 600 Mio. Einfach unglaublich 😅
N
Namejucktnicht, 28. Jan 9:44 Uhr
0
Ich finds erstmal positiv, dass wir die 4€ bisher halten.
B
Börseninvest90, 28. Jan 9:17 Uhr
1
Liest man doch bereits überall, der Markt ist übersättigt mit Game Devs, die keine Anstellung finden. Da würde ich ja umso mehr mich bemühen um geile Games und mich zu beweisen als Arbeitnehmer und nicht auf den goldenen Löffel hoffen.
B
Börseninvest90, 28. Jan 9:15 Uhr
1

Kann ich verstehen. Firmen sind nun mal selten loyal gegenüber den Arbeitnehmern, also wieso sollten die Arbeitnehmer nun warten und hoffen. besser weiter ziehen und seine eigene existenz sichern.

Die Angestellen sollten ihrerseits Gas geben, damit Ubisoft geile Produkte rausbringt und die Kunden happy sind. Wieviel werden denn abgebaut, knapp 10% der Belegschaft? Für die anderen 90% ist es eine riesige Chance sich einzubringen und zu beweisen. Wenn sies gut machen gibts auch Beförderungen oder sogar Bonus. Ständig wird rumgejammert. An der Nachrichtenlage hat sich nichts geändert, man ist seines eigenen Glückes Schmied. Wenn man zu jemand anderem zieht ist es doch genau gleich. Das Leben ist kein Ponyhof. Der Arbeitgeber trägt das ganze unternehmerische Risiko und deshalb braucht es den Zusammenhalt und das Verständnis von beiden Seiten.
d
ddoren, 28. Jan 8:13 Uhr
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Kann ich verstehen. Firmen sind nun mal selten loyal gegenüber den Arbeitnehmern, also wieso sollten die Arbeitnehmer nun warten und hoffen. besser weiter ziehen und seine eigene existenz sichern.
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