Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 4.948
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 22:01 Uhr
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Was die Kommunikation angeht, bin ich der Meinung, dass man eher nichts bzw später was sagen sollte als zu korrigieren. Lieber positiv überraschen als die Messlatte hoch zu legen und dann nicht drüber zu kommen. Q1 Zahlen sind dementsprechend schlecht kommuniziert gewesen. Die Erwartungshaltung der Anleger war eine andere! Kurse von >60 sind sehr ambitioniert. Ich würde die Marke vllt sogar noch niedriger ansetzen. Wir sind dieses Jahr hoffentlich bei 390… viel mehr wird es sicher nicht. 150 werden verkauft… bleiben 240. Und das müsste dann auf 300 steigen um überhaupt 50 Euro zu erzielen. Weit über 300 sind aus aktueller Sicht illusorisch. In meinen Augen ist in diesem Forum die Euphorie zu hoch

Das Jahr 2028 endet in 841 Tagen. Bis dahin ein Verdoppler auf 60 Euro, das halte ich nicht für zu euphorisch. Wir haben uns jetzt in knapp 180 Tagen verdoppelt und notieren immer noch deutlich unter dem Mittelwert der Jahre 2017-2024. Ich meine damit nicht die Corona-Euphorie (2021/22). Auch davor und danach lagen wir konstant über 60 Euro. Und die Übernahmephantasie hat im Vgl. dazu eher zu- als abgenommen. Und je mehr man sich von Teilen trennt, wie jetzt von Centor (2026), PPP (2027) und MG (2027/28), desto mehr wird diese Übernahmephantasie noch weiter ansteigen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 22:33 Uhr
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Ich gehe daher meinen Weg, den "Uli-Weg" 2028 sehen wir 60 Euro ☝️🤓🍷
n
neu1234, 12. Sep 23:17 Uhr
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Ich würde es mir wünschen, trotzdem halte ich es für zu optimistisch. Abgesehen davon errechnet man Zielkurse nicht durch historische Kurse und schreibt dann einfach eine Zahl hin sondern anhand realistischer Ergebnisse und konservativer multiples. Aber das weißt du ja
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 13. Sep 9:45 Uhr
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Die Prognose für 2026 lautet: 2,3-2,4 Mrd. Euro Umsatz bei 17-18% Marge. Nimmt man aus beiden Werten das Mittel, kommt man auf 411 Mio. Euro aEBITDA. Die Nettofinanzverschuldung liegt bei 1,9 Mrd. Euro. Der Free-Cash-Flow wird dieses Jahr mit knapp 50-100 Mio. Euro negativ. Die Nettofinanzverschuldung beträgt dann grob 2,0 Mrd. Euro ohne Leasing. Für Centor (2026)und PPP (2027) gehen 150 Mio. Euro an aEBITDA weg und man bekommt netto 1,4 Mrd. Euro Verkaufserlös. An Umsatz geht 570 Mio. Euro verloren. Für MG (2027/28) geht so um die 100 Mio. Euro aEBITDA weg und man bekommt netto 600 Mio. Euro an Verkaufserlös. An Umsatz geht knapp 670 Mio. Euro weg. Nach dem Verkauf von Centor, PPP und MG ist die Nettofinanzverschuldung 2,0-1,4-0,6 Mrd. Euro also bei 0. Der Umsatz wird bei 2,35-0,57-0,67 Mrd. Euro plus 5% Wachstum in 2027 und 2028 liegen, also bei 1,22 Mrd. Euro. Ich rechne mit einer Marge von 18%. Das eBITDA wird dann bei 220 Mio. Euro liegen. Als Multiple bietet die Branche für Enterprise Value geteilt durch aEBITDA: West Pharma 26,2x Stevanato 20,6x Yposmed 17,5x Schott Pharma 11,3x Aptar 11,6x Amcor 10,2x Becton Dickinson 9,6x Billigt man GXI als dann puren Anbieter der Biotech-/Pharma-Verpackungsindustrie ein Multiple von 10x zu, ergibt sich bei einem aEBITDA von 220 Mio. Euro einen Enterprise Value von 2,2 Mrd. Euro. Da die Nettofinanzverschuldung nahezu 0 beträgt, entspricht der Enterprise Value der reinen Marktkapitalisierung. Bei einem Grundkapital von 34,54 Mio. Aktien ergibt der Enterprise Value von 2,2 Mrd. Euro einem Aktienkurs von 64 Euro. Ich denke, mit meinen 60 Euro für Ende 2028 übertreibe ich daher nicht, zumal bei einer Übernahme durchaus noch Luft nach oben im Multiple ist, denn Wettbewerber wie Schott Pharma, Ypsomed oder Stevanato sind fest in Familien- oder Stiftungsbesitz. GXI ist hingegen übernahmefähig, das wird spätestens 2028 wieder ein Thema und honoriert.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 13. Sep 10:04 Uhr
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Ich gehe daher meinen Weg, den "Uli-Weg" Bis Ende 2028 sehen wir 60 Euro ☝️🤓🍷
n
neu1234, 12. Sep 21:57 Uhr
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Was die Kommunikation angeht, bin ich der Meinung, dass man eher nichts bzw später was sagen sollte als zu korrigieren. Lieber positiv überraschen als die Messlatte hoch zu legen und dann nicht drüber zu kommen. Q1 Zahlen sind dementsprechend schlecht kommuniziert gewesen. Die Erwartungshaltung der Anleger war eine andere! Kurse von >60 sind sehr ambitioniert. Ich würde die Marke vllt sogar noch niedriger ansetzen. Wir sind dieses Jahr hoffentlich bei 390… viel mehr wird es sicher nicht. 150 werden verkauft… bleiben 240. Und das müsste dann auf 300 steigen um überhaupt 50 Euro zu erzielen. Weit über 300 sind aus aktueller Sicht illusorisch. In meinen Augen ist in diesem Forum die Euphorie zu hoch
puh_der_baer
puh_der_baer, 12. Sep 19:08 Uhr
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Grundsätzluch richtig, aber dennoch falsch zugleich. Das ist bei den 3,18% bereits berücksichtigt. Zählt man alles zusammen, kommt man deutlich über diesen Instrumenteanteil https://www.eqs-news.com/de/news/stimmrechtsanteile/klaus-roehrig/84e98232-f135-41f4-ae18-c6fd5cf74c60_de Aber weiter unten heißt es: Zu Ziffer 7.b.2: Die Put- und Call-Optionen in Höhe von jeweils 0,58%, 0,69%, 0,17% bzw. 1,01% wurden nicht zusammengerechnet, da sie mit einer Collar-Struktur zusammenhängen, bei der die AOC Gecko S.à r.l. nur max. 2,46% der Stimmrechte erwerben kann.

Stimmt. Danke! Dann wäre der Raum für Zukäufe deutlich geringer. Es sei denn man lässt die Cash gesettleten Struktur parallel laufen. Quasi als Sahne Häubchen….
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 19:07 Uhr
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Auch wenn ich persönlich an die 80 glaube dürfen wir nicht in eine confirmation bias verfallen…. Für die 80 Euro muss 1) MG ein EBITDA von 80 bis 100 Mio generieren und erfolgreich verkauft werden 2) Rest GX auf 20% EBITDA steigen 3) Umsatz entsprechend organisch wachsen Da sich bezüglich aller 3 Punkte und vorallem des ob, wie und wann Gerresheimer in Schweigen hüllt, bleibt es eine Hoffnung.

Demütig bleiben. Ich selbst habe 80 nie in den Mund genommen. Wenn wir Ende 2028 bei 60 stehen würden, wäre das gigantisch. So habe ich auch bei der Umfrage abgestimmt. Der Bär ist noch nicht erlegt, daher demütig bleiben und 60 wären schon extrem gut.
puh_der_baer
puh_der_baer, 12. Sep 18:56 Uhr
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Auch wenn ich persönlich an die 80 glaube dürfen wir nicht in eine confirmation bias verfallen…. Für die 80 Euro muss 1) MG ein EBITDA von 80 bis 100 Mio generieren und erfolgreich verkauft werden 2) Rest GX auf 20% EBITDA steigen 3) Umsatz entsprechend organisch wachsen Da sich bezüglich aller 3 Punkte und vorallem des ob, wie und wann Gerresheimer in Schweigen hüllt, bleibt es eine Hoffnung.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 17:37 Uhr
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Wo steht GXI Ende 2028?

Knapp 80% sagt 60-80 Euro voraus. Von daher: Lehnt euch zurück und entspannt euch. Was interessiert uns die Kommunikation bis dahin 😎. Der Kurs zählt in 2028, denn hinten ist die Ente fett.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 17:33 Uhr
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Bei den Optionen ist die tatsächliche Position von AOC aber nur halb so groß da sowohl long Call als auch short put zählen, aber nur eine Position ausgeübt werden kann. Wird spannend sein, was die noch bis Oktober kaufen. Ob über 15% Aktien eine neue Meldung erfolgen muss weiß ich nicht. Insgesamt könnten die noch 4% kaufen bis zur 20% Grenze.

Ab 15% bei den reinen Aktien ist die Schwelle erreicht und muss binnen 4 Werktagen mitgeteilt werden.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 17:32 Uhr
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Bei den Optionen ist die tatsächliche Position von AOC aber nur halb so groß da sowohl long Call als auch short put zählen, aber nur eine Position ausgeübt werden kann. Wird spannend sein, was die noch bis Oktober kaufen. Ob über 15% Aktien eine neue Meldung erfolgen muss weiß ich nicht. Insgesamt könnten die noch 4% kaufen bis zur 20% Grenze.

Grundsätzluch richtig, aber dennoch falsch zugleich. Das ist bei den 3,18% bereits berücksichtigt. Zählt man alles zusammen, kommt man deutlich über diesen Instrumenteanteil https://www.eqs-news.com/de/news/stimmrechtsanteile/klaus-roehrig/84e98232-f135-41f4-ae18-c6fd5cf74c60_de Aber weiter unten heißt es: Zu Ziffer 7.b.2: Die Put- und Call-Optionen in Höhe von jeweils 0,58%, 0,69%, 0,17% bzw. 1,01% wurden nicht zusammengerechnet, da sie mit einer Collar-Struktur zusammenhängen, bei der die AOC Gecko S.à r.l. nur max. 2,46% der Stimmrechte erwerben kann.
puh_der_baer
puh_der_baer, 12. Sep 16:50 Uhr
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Bei den Optionen ist die tatsächliche Position von AOC aber nur halb so groß da sowohl long Call als auch short put zählen, aber nur eine Position ausgeübt werden kann. Wird spannend sein, was die noch bis Oktober kaufen. Ob über 15% Aktien eine neue Meldung erfolgen muss weiß ich nicht. Insgesamt könnten die noch 4% kaufen bis zur 20% Grenze.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 16:33 Uhr
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Das Stada-Paket brachte damals brutto ca. 200 Mio. Euro an Verkaufserlös. Sollte man sein GXI-Paket auch zu 66 Euro abstoßen können, wären wir bei rund 330 Mio. Euro brutto Verkaufserlös. Wenn man die Finanzinstrumente noch in Aktien wandelt, entsprechend höher. Der GXI-Deal könnte der größte Deal von AOC werden. Bei Amadeus fire, NFON und HelloFresh ist der jeweilige Paketpreis nur ein Bruchteil dessen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12. Sep 16:28 Uhr
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AOC hat damals sein Aktienpaket an Stada zu rund 66 Euro über die Börse verkauft. Mitten im Übernahmepoker. 1 Jahr zuvor hatte man das Paket zu rund 30 Euro erworben. Bei GXI dürfte der Einstandskurs mittlerweile auch bei nur etwas über 30 Euro liegen. Vielleicht sehen wir hier wieder eine Parallele.
SenecAAA
SenecAAA, 12. Sep 14:12 Uhr
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Ein Problem für uns wie für AOC könnte bei dem Hold&Rerating-Ansatz und dem Ziel-Exit ein Crash an den globalen Märkten für Equity/Debt werden, wenn die Multiples und eine tragfähige Finanzierung nicht passen sollten. Dann bliebe bei einer entschuldeten RemainCo mit einem ordentlichen FCF die Option einer Kapitalrückführung über Dividenden. Nur das ist nicht das Geschäftsmodell von AOC und deren Anleger. Bei weiter stark steigenden Zinsen dürfte sich die DCF-Discount Rate für die PE-Bewertung auch erheblich nach oben bewegen und der EV entsprechend nach unten trotz guten Umsatz/EBITA. Aufgrund dieser Gesamt-Gemengelage könnte AOC ein Interesse an einem schnellen Exit unmittelbar nach der Finanzierung haben. Unsere „2028“-These ist sehr unternehmensbezogen gedacht, aber das PE-Gesamtmarktumfeld ist mindestens genauso wichtig.
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