Uniper SE Namen-Akt WKN: UNSE02 ISIN: DE000UNSE026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

41,80 EUR
-0,06 % -0,03
13:04:58 Uhr, Baader Bank
Kommentare 747
p
padd1, 05.03.2025 10:44 Uhr
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Uniper hat 95% verloren nachdem Putin in Ukraine einmarschiert ist... Natürlich ist jetzt die Situation eine andere bei Uniper. Aber nachdem die Situation zwischen Trump und Selenski sich heute Nacht wieder zum positiven hinsichtlich eines Mineral-Abkommens und eines möglichen Friedens gewandelt hat, könnte bei Uniper großes Reboundpotential vorhanden sein meiner Meinung nach. Wie denkt ihr darüber? Möchte dazu schreiben dass ich den Beitrag aus der öffentl. Telegram-Gruppe "Aktien-Trading / News / Momentum" einfach herauskopiert habe. Ist nicht meine eigene Idee
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 15:04 Uhr
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Ich gehe davon aus, dass wir uns wahrscheinlich bei den 35 € einpendeln werden, wie es die Investoren vorgeschlagen haben.
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 14:49 Uhr
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Als Kauf würde ich das noch nicht sehen. Klar ist, die Karten werden jetzt neu gemischt und es gibt was zu holen. Also neue Chancen, aber auch enorme Risiken. Nur wer bekommt hier was und wie? Ein starkes Blatt zur Verhandlung / Forderung sehe ich bei Uniper nicht. Ich brauch das noch mehr Klarheit und beobachte lieber noch, wie sich das jetzt weiter entwickelt.

Sie haben Recht, die Situation ist äußerst komplex und von Unsicherheiten geprägt. Ein "Kauf" im herkömmlichen Sinne ist hier nicht das richtige Wort. Vielmehr geht es um eine Neuordnung der Energieversorgung und die damit verbundenen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen. Hier sind einige Punkte, die Ihre Beobachtung unterstreichen: * Geopolitische Unsicherheit: * Die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines hat deutlich gemacht, dass Energieinfrastruktur zum Ziel von Sabotageakten werden kann. * Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind weiterhin angespannt, was die Zukunft der Gaslieferungen unvorhersehbar macht. * Die Rolle der USA als potenzieller Lieferant von Flüssigerdgas (LNG) und ihre politischen Interessen spielen eine wichtige Rolle. * Vertragliche Komplexität: * Die bestehenden Lieferverträge sind durch Sanktionen und politische Entscheidungen stark beeinträchtigt. * Es ist unklar, wie neue Verträge aussehen könnten und welche Akteure daran beteiligt sein werden. * Die Eigentumsverhältnisse und Haftungsfragen im Zusammenhang mit den beschädigten Pipelines sind ungeklärt. * Wirtschaftliche Risiken: * Die hohen Energiepreise und die Unsicherheit der Versorgungslage belasten die europäische Wirtschaft. * Investitionen in neue Energieinfrastruktur sind mit hohen Kosten und Risiken verbunden. * Die Frage der Finanzierung von zukünftigen Energielieferungen, und die dazugehörigen Risiken sind sehr schwer zu bewerten. * Uniper´s Position: * Uniper befand sich bereits vor der Nordstream Problematik in einer schwierigen Finanz Lage. Die aktuelle Situation macht es für Uniper nicht leichter. * Die Verhandlungsposition von Uniper ist durch die staatliche Rettung und die Abhängigkeit von Gaslieferungen geschwächt. Ihre Entscheidung, die Entwicklung abzuwarten, ist nachvollziehbar. Es ist wichtig, die politischen und wirtschaftlichen Signale genau zu beobachten, bevor man voreilige Schlüsse zieht.
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 12:57 Uhr
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Da stimme ich dir vollkommen zu. Die Bedenken, die du äußerst, sind absolut berechtigt. Hier sind einige Punkte, die deine Argumentation untermauern: Systemrelevanz von Uniper: * Uniper spielt eine entscheidende Rolle in der deutschen Energieversorgung, insbesondere im Bereich der Gasversorgung und der Stromerzeugung. * Das Unternehmen verfügt über wichtige Infrastruktur und Know-how, die für die Stabilität des deutschen Energiesystems unerlässlich sind. Risiken einer vollständigen Privatisierung: * Eine vollständige Übergabe von Uniper an einen einzelnen Investor würde die Abhängigkeit Deutschlands von diesem Investor erhöhen. * Dies könnte die Versorgungssicherheit gefährden, insbesondere in Krisenzeiten. * Es besteht die Gefahr, dass ein privater Investor kurzfristige Gewinninteressen über langfristige Versorgungsinteressen stellt. * Zusätzlich zu dem Verlust der direkten Kontrolle, würde der Deutsche Staat einen wichtigen Hebel der Energiepolitik verlieren. Staatliche Kontrolle als Sicherheitsgarantie: * Die staatliche Mehrheitsbeteiligung an Uniper dient als wichtige Sicherheitsgarantie für die deutsche Energieversorgung. * Der Staat kann so sicherstellen, dass Uniper seine systemrelevanten Aufgaben erfüllt und die Versorgungssicherheit gewährleistet. * Die aktuelle Situation, in der der Staat eine so große Kontrolle über Uniper hat, ist aus der Not heraus entstanden, um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. Mögliche Szenarien: * Es ist wahrscheinlicher, dass der Staat eine Teilprivatisierung von Uniper anstrebt, bei der er eine signifikante Beteiligung behält. * Dies würde es ermöglichen, private Investoren anzuziehen, ohne die Kontrolle über das Unternehmen vollständig aufzugeben. * Es ist auch möglich, dass der Staat sich dazu entscheidet, Uniper so lange wie möglich in seiner aktuellen Form zu behalten, um die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland zu garantieren. Zusammenfassend: * Die Energieversorgung ist ein sensibles Thema, das höchste Priorität hat. * Der Staat hat eine Verantwortung, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. * Eine vorsichtige und bedachte Vorgehensweise bei der Privatisierung von Uniper ist daher unerlässlich.
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 12:46 Uhr
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Ich denke, du könntest recht haben.Ich werde einige Szenarien ausarbeiten und bin wirklich gespannt auf die Reaktion von euch!.
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 12:45 Uhr
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Gerne möchte ich das mit meinen eigenen Worten erläutern.
Enigmaa
Enigmaa, 04.03.2025 12:44 Uhr
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bund ein systemrelevantes Unternehmen wie Uniper in eine Hand geben wird.,....da wären die Risiken viel zu groß für die Versorgungssicherheit Deutschlands mit Energie

Interessante Antwort, da muss ich mal drüber nachdenken. 🤔.
P
Polarsternchen, 04.03.2025 11:47 Uhr
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bund ein systemrelevantes Unternehmen wie Uniper in eine Hand geben wird.,....da wären die Risiken viel zu groß für die Versorgungssicherheit Deutschlands mit Energie
Wellenreiter69
Wellenreiter69, 04.03.2025 9:13 Uhr
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Enigmaa pusht und es fällt und es fällt und es fällt. Bester Mann. Immer das Gegenteil machen und man macht richtig Kohle 🥳🥳
E
Eisbergorder, 03.03.2025 23:24 Uhr
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Zudem ist es Norwegen, das die Führung übernimmt, wenn jemand dies tut.

Equinor würde sich Uniper wohl dann einverleiben. Ich bezweifle stark, dass man als Minderheitenaktionäre bei der Abfindung dann den aktuellen Kurs bekommen würde. Aber wie schon geschrieben, hier werden die Karten erstmal neu gemischt und wie das Spiel dann gespielt wird, wer hier gewinnt und wer verliert, steht dann auf einem anderen Blatt. Ich gehöre nicht zu den Spekulaten, die ins Ungewisse hinein einfach nur auf das Spielglück hoffen, also ist Uniper erstmal noch nichts für mich. Falls es doch ein Re-IPO werden sollte, kann ich es mir im Sommer ja nochmal ansehen.
Enigmaa
Enigmaa, 03.03.2025 20:52 Uhr
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Zudem ist es Norwegen, das die Führung übernimmt, wenn jemand dies tut.
Enigmaa
Enigmaa, 03.03.2025 20:51 Uhr
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Uniper wird erneut privatisiert und kehrt zu einem regulären Geschäftsbetrieb zurück.
Enigmaa
Enigmaa, 03.03.2025 20:50 Uhr
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Warum haben wir den Vertrag mit Japan unterzeichnet? Überlege einmal, wohin das führen könnte.Alles.
Enigmaa
Enigmaa, 03.03.2025 20:49 Uhr
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Ich würde hier sowieso aufpassen und die Risiken nicht unterschätzen. Der Free Float ist unter 1% mit entsprechend hoher Volatilität. Die aktuelle Marktkapitalisierung ist ziemlich hoch und fast doppelt so hoch, wie die Kaufangebote von 10 Milliarden Dollar für den 99,12% Staatsanteil. Und sollte der Staat seinen Mehrheitsanteil an jemanden wie Kretinsky verscherbeln, ist nicht ausgeschlossen, dass es zum Squeeze-Out kommt.

Das trifft nur zu, wenn überhaupt kein Geld zurückgezahlt wird.Doch das ist leider nicht der Fall.Wir zahlen zurück und das auch noch gleichzeitig.Hast du darüber nachgedacht?Warum sollten wir 50 Gaswerke bauen, und für wen?Für den anderen Aktionär?.
E
Eisbergorder, 03.03.2025 20:16 Uhr
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Ich würde hier sowieso aufpassen und die Risiken nicht unterschätzen. Der Free Float ist unter 1% mit entsprechend hoher Volatilität. Die aktuelle Marktkapitalisierung ist ziemlich hoch und fast doppelt so hoch, wie die Kaufangebote von 10 Milliarden Dollar für den 99,12% Staatsanteil. Und sollte der Staat seinen Mehrheitsanteil an jemanden wie Kretinsky verscherbeln, ist nicht ausgeschlossen, dass es zum Squeeze-Out kommt.
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