UNITEDHEALTH GROUP WKN: 869561 ISIN: US91324P1021 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 9.085
Chakotay
Chakotay, 18.05.2025 8:39 Uhr
2
Peter Lynch über Insiderkäufe Peter Lynch, einer der erfolgreichsten Fondsmanager, betonte mehrfach die Bedeutung von Insiderkäufen als positives Signal. Sein bekanntes Zitat dazu lautet: „Es gibt viele Gründe, warum Insider ihre Aktien verkaufen, aber es gibt nur einen Grund, warum sie kaufen: Sie sind davon überzeugt, dass der Kurs steigt.“ Er argumentierte, dass Insider – also Manager und Mitarbeiter, die das Unternehmen am besten kennen – ihr eigenes Geld nur dann investieren, wenn sie an die Zukunft des Unternehmens glauben. Für Anleger sei dies ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ und ein starkes, vertrauenswürdiges Kaufsignal. Laut Lynch können sich Investoren in solchen Fällen ziemlich sicher sein, dass das Unternehmen zumindest nicht vor größeren Problemen steht.
S
Swyty, 18.05.2025 8:22 Uhr
0

Aus meiner Erfahrung sind sogenannte Insider oft schlechte Börsianer. Viele kaufen Aktien nicht, weil sie von der zukünftigen Rendite überzeugt sind, sondern aus Prestigegründen oder um ein symbolisches Zeichen zu setzen. Es geht weniger um rationale Investitionsentscheidungen, sondern eher darum, Vertrauen zu demonstrieren – sei es gegenüber Mitarbeitern, Investoren oder Medien. Doch genau das macht sie zu gefährlichen Orientierungspunkten für Privatanleger. Ich kenne mehr als 20 Beispiele, bei denen Insider zu deutlich überhöhten Kursen eingestiegen sind. Pat Gelsinger, der CEO von Intel, hat kurz nach seinem Amtsantritt Aktien des Unternehmens gekauft – seitdem ist der Kurs gefallen. Der CEO der Voestalpine, der ehemalige Volkswagen-Chef, der bei rund 150 Euro kaufte – heute notiert die Aktie niedriger. Auch bei der Kapitalerhöhung von AMS-Osram vor einigen Jahren haben sich zahlreiche Insider beteiligt – heute steht die Aktie über 90 % tiefer. Wenn Insider tatsächlich über besseres Wissen zur Zukunft verfügen würden, müssten sie alle längst Milliardäre sein. Ein weiteres Beispiel ist der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der in der Finanzkrise 2008 Aktien kaufte, um Vertrauen zu signalisieren – der Kurs stürzte später weiter ab. Auch bei Wirecard haben Vorstände noch kurz vor dem Zusammenbruch Aktien erworben.

Aber bitte vergesse nicht, das Unted Aktien im Wert von 10 Milliarden zurück kauft, und das hatte keine von dir genannten Firmen getan, selbst eine deutsche Bank kauft erst seit 2 Jahren Aktien zurück, aber ich gebe dir insofern recht, das man immer vorsichtig bei Aktien sein sollte, die ein derartigen Absturz hinter sich haben. 👍
V
Vividfantas, 18.05.2025 8:21 Uhr
0
Montag sehen wir 400.🤣
D
Diversify, 18.05.2025 7:54 Uhr
0

So nachdem wir jetzt alle möglichen kritischen Aspekte hinsichtlich der Insiderkäufe abgearbeitet haben, von einer möglichen Pandemie, über die Dotcom Blase, Lehman Brothers, Wirecard und vielen anderen Szenarien, wollte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Insiderkäufe bei unitedhealth in den letzten ein starkes Zeichen waren 💪🥰🇺🇲

Volle Zustimmung 🙋‍♀️. Sogar seitens meiner unerheblichen MI 😂
G
Gast-754922001, 18.05.2025 7:49 Uhr
0

Der neue (und frühere) CEO hat nun übrigens - das ist neu - ebenfalls Aktien gekauft, für 25 Millionen USD: https://www.msn.com/en-us/money/companies/unitedhealth-new-ceo-adds-25m-worth-of-company-stock/ar-AA1EXJMy?ocid=finance-verthp-feeds

Ja ist seit gestern raus👍 Gibt morgen nochmal Aufschwung, es sei denn Pandemie oder Wirecard machen uns einen Strich durch die Rechnung!
B
Berlin2024, 18.05.2025 7:42 Uhr
1
Der neue (und frühere) CEO hat nun übrigens - das ist neu - ebenfalls Aktien gekauft, für 25 Millionen USD: https://www.msn.com/en-us/money/companies/unitedhealth-new-ceo-adds-25m-worth-of-company-stock/ar-AA1EXJMy?ocid=finance-verthp-feeds
B
Berlin2024, 18.05.2025 7:02 Uhr
1
Kann man mal aufhören, mit diesen KI-Banalitäten das Board zu voll zu spammen? Es nervt. - "Stell dir vor, jeder im Sparschwein nimmt plötzlich doppelt so viel Geld raus wie geplant. * **Warum ist das schlimm?** Wenn mehr Geld rausgeht als reinkommt oder als man erwartet hat, wird das Sparschwein schnell leerer." - Hm... Die einzig spannende Frage dabei ist vielleicht noch: Wie bekommt man die Leute wieder aus dem Sparschwein raus, in dem sie sich demnach befinden? ;)
G
Gast-754922001, 18.05.2025 6:56 Uhr
0
Tagen*
G
Gast-754922001, 18.05.2025 6:56 Uhr
1
So nachdem wir jetzt alle möglichen kritischen Aspekte hinsichtlich der Insiderkäufe abgearbeitet haben, von einer möglichen Pandemie, über die Dotcom Blase, Lehman Brothers, Wirecard und vielen anderen Szenarien, wollte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Insiderkäufe bei unitedhealth in den letzten ein starkes Zeichen waren 💪🥰🇺🇲
m
m4758406, 18.05.2025 6:38 Uhr
0
**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Ihr habt Recht, UnitedHealth ist kein Wirecard in Bezug auf die Unternehmenssubstanz und die Art der Kernvorwürfe. Eine Insolvenz in den nächsten 3-5 Jahren ist extrem unwahrscheinlich, dafür ist das Unternehmen zu groß, zu diversifiziert und zu systemrelevant für das US-Gesundheitssystem. *** Aber die trügerische Sicherheit, die manche aus der Größe oder aus Insiderkäufen ableiten, ist gefährlich. Der Vergleich mit historischen Insiderkäufen bei anderen gefallenen Giganten (GM, Lehman etc.) diente dazu zu illustrieren, dass Insider das Ausmaß einer Krise oft unterschätzen oder ihre Käufe andere Motive als reine Renditeoptimierung haben. *** Die aktuellen Probleme von UNH sind fundamental und betreffen das Herzstück des Versicherungsgeschäfts (Medicare Advantage Kosten) und potenziell einen wichtigen Ertragspfeiler (Optum Rx durch PBM-Reformen). Die ausgesetzte Prognose und der CEO-Wechsel signalisieren eine tiefe Krise und massive Unsicherheit. "Nicht pleitegehen" heißt nicht, dass die Aktie nicht über einen längeren Zeitraum deutlich an Wert verlieren oder stagnieren kann, während das Unternehmen schmerzhafte Anpassungen vornimmt. Die Systemrelevanz schützt vielleicht vor dem absoluten Kollaps, aber nicht vor einer Neubewertung der Ertragskraft und damit des Aktienkurses. Die kommenden Monate und Quartale werden zeigen, ob das neue/alte Management die fundamentalen operativen Probleme wirklich in den Griff bekommt. Bis dahin bleibt das Risiko für Aktionäre außergewöhnlich hoch.
m
m4758406, 18.05.2025 6:35 Uhr
0
**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Die Börsengeschichte ist leider reich an Beispielen, bei denen selbst massive Insiderkäufe bei ehemals angesehenen Marktführern und riesigen Konzernen nicht vor einem weiteren Niedergang oder gar der Pleite schützen konnten. Diese Fälle unterstreichen eindrücklich, dass Insiderkäufe, auch wenn sie Vertrauen signalisieren sollen, die fundamentalen Probleme eines Unternehmens nicht lösen können und oft die Komplexität oder das Ausmaß der Krise unterschätzen. Hier einige weitere historische Beispiele, die die These stützen: 1. **Lehman Brothers vor dem Kollaps 2008:** * **Kontext:** Eine der größten und ältesten Investmentbanken der Welt. * **Insideraktivität:** Auch hier hielten Top-Manager, einschließlich CEO Richard Fuld, bis kurz vor dem Zusammenbruch im September 2008 signifikante Aktienpakete und es gab auch Käufe in den Monaten davor, als der Kurs bereits unter Druck geraten war. Oft wurde argumentiert, die Probleme seien beherrschbar und die Aktie unterbewertet. * **Ergebnis:** Der Kollaps von Lehman Brothers war ein Schlüsselereignis der globalen Finanzkrise. Aktionäre verloren alles. Die Insider, die bis zuletzt kauften oder hielten, demonstrierten eher eine Fehleinschätzung der systemischen Risiken als überlegenes Wissen. 2. **Nortel Networks (Anfang 2000er Jahre):** * **Kontext:** Ehemals ein kanadischer Telekommunikationsgigant und Technologieführer, einer der wertvollsten Konzerne Kanadas. * **Insideraktivität:** Nach dem Platzen der Dotcom-Blase und inmitten massiver Restrukturierungsversuche und Bilanzunregelmäßigkeiten (die später aufgedeckt wurden), gab es Phasen, in denen Insider versuchten, durch Käufe oder optimistische Äußerungen Vertrauen zu signalisieren. * **Ergebnis:** Nortel meldete 2009 Insolvenz an, nachdem jahrelange Verluste, strategische Fehler und die Bilanzprobleme das Unternehmen zermürbt hatten. Auch hier halfen frühere Insiderbekundungen nichts. 3. **Eastman Kodak (vor der Insolvenz 2012):** * **Kontext:** Über ein Jahrhundert lang ein Synonym für Fotografie und ein globaler Marktführer. * **Insideraktivität:** In den Jahren des Niedergangs, als das Unternehmen den Übergang zur Digitalfotografie verschlief, gab es immer wieder Insider, die an einen Turnaround glaubten und Aktien hielten oder kauften. * **Ergebnis:** Kodak meldete 2012 Insolvenz an. Die Transformation gelang nicht rechtzeitig, und das Kerngeschäft brach weg. 4. **BlackBerry (ehemals Research In Motion) im Niedergang:** * **Kontext:** Pionier und einstiger Marktführer im Smartphone-Markt. * **Insideraktivität:** Als Apple und Android den Markt revolutionierten und BlackBerry massiv Marktanteile verlor, gab es von den damaligen Co-CEOs und anderen Insidern immer wieder Bekundungen, man werde das Ruder herumreißen, und es gab auch Aktienkäufe. * **Ergebnis:** Der Aktienkurs stürzte dramatisch ab, und das Unternehmen musste sich komplett neu erfinden und ist heute ein Nischenanbieter für Software und Sicherheitslösungen. Die damaligen Käufe zu höheren Kursen waren aus heutiger Sicht Fehlentscheidungen. -------> Diese Beispiele zeigen, dass die Seriosität und Größe eines Unternehmens in der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft sind. Wenn fundamentale Probleme, externer Druck und Managementfehler zusammenkommen, können auch Giganten ins Wanken geraten. Insiderkäufe sollten daher immer nur *ein* Puzzleteil in einer umfassenden Analyse sein und niemals als alleiniger Grund für eine Investmententscheidung dienen, insbesondere nicht in Krisenzeiten wie bei UnitedHealth aktuell mit der ausgesetzten Prognose und dem CEO-Wechsel.
m
m4758406, 18.05.2025 6:23 Uhr
0
**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Warum sind Insiderkäufe oft trügerisch, gerade bei großen, etablierten Unternehmen in der Krise? -------> "Too Big to Fail"-Mentalität (intern): Manager großer, historisch erfolgreicher Konzerne können manchmal selbst der Illusion unterliegen, dass ihr Unternehmen "zu groß" oder "zu wichtig" ist, um wirklich zu scheitern. Sie unterschätzen die Disruptionskraft neuer Technologien oder die Tiefe struktureller Probleme. -------> Informationsasymmetrie oft überschätzt: Während Insider Details des operativen Geschäfts kennen, haben sie oft keinen besseren Blick auf makroökonomische Trends, politische Umwälzungen oder disruptive technologische Veränderungen als gut informierte externe Analysten. -------> Emotionale Bindung und "Sunk Cost Fallacy": Langjährige Manager haben oft eine starke emotionale Bindung an ihr Unternehmen und wollen den Niedergang nicht wahrhaben oder glauben fest an die eigenen Turnaround-Pläne (Sunk Cost Fallacy – "wir haben schon so viel investiert, jetzt müssen wir weitermachen"). -------> Signalwirkung als Hauptmotiv: Wie bereits diskutiert, dienen Käufe oft primär dazu, ein externes Signal der Zuversicht zu senden, unabhängig von der tatsächlichen internen Einschätzung der Renditechancen. -------> Unterschätzung externer Schocks: Manchmal sind es unvorhergesehene externe Ereignisse (wie eine Pandemie, ein plötzlicher, massiver Technologiebruch oder eben auch drastische regulatorische Eingriffe), die selbst die besten internen Pläne zunichtemachen.
G
Gast-754922001, 18.05.2025 6:17 Uhr
1
Die grundsätzliche Aussage zu treffen, dass Insiderkäufe ALLEINE völlig unabhängig von Unternehmen oder Motivation NIEMALS als 100% er Indikator genommen werden kann, um verlässlich sagen zu können, dass es definitiv ohne wenn und aber wieder rasant bergauf geht mit der Aktie ist natürlich richtig 🤣🤣🤣🙈🙈🙈
m
m4758406, 18.05.2025 6:12 Uhr
0
@Wuppertal1212, 5:41 Uhr .......... Die Geschichte zeigt, dass das DOJ bei Betrug gegenüber Regierungsprogrammen empfindliche Strafen verhängen kann (siehe z.B. historische Fälle in der Pharmaindustrie oder bei anderen Gesundheitsdienstleistern). 2. **Systemisches Risiko für Medicare Advantage:** Wenn sich herausstellt, dass ein Marktführer wie UnitedHealth systematisch und in großem Stil bei Medicare Advantage falsch abgerechnet hat, könnte dies das Vertrauen in das gesamte MA-Programm erschüttern und zu noch strengeren Regulierungen und Kürzungen für *alle* Anbieter führen. Das hätte weitreichende Folgen für die gesamte Branche. 3. **Schadensersatzansprüche sind nicht ausgeschlossen:** Auch wenn die Regierung der primär Geschädigte wäre, könnten sich sekundäre Schadensersatzansprüche ergeben. Beispielsweise könnten Aktionärsklagen wegen mangelnder Offenlegung oder irreführender Aussagen über Compliance-Programme folgen, wenn sich gravierende Verfehlungen bestätigen. Auch könnten Konkurrenten benachteiligt worden sein. 4. **"Weiter so wie bisher" ist nicht garantiert:** Die Annahme, dass nach einer Geldzahlung "alles so weitergeht wie vorher", ist eine gefährliche Verallgemeinerung. Die Auflagen im Rahmen von Vergleichen können sehr einschneidend sein und Geschäftsmodelle nachhaltig verändern. Zudem ist die politische Landschaft (Stichwort Trump und PBM-Reformen) aktuell sehr dynamisch. 5. **Die Kombination der Probleme:** Es sind ja nicht *nur* die DOJ-Untersuchungen. Wir haben die massiven, unerwarteten Kostensteigerungen im MA-Bereich, die schwierige Anpassung an V28, die Probleme bei Optum Health mit neuen, komplexen Mitgliedern, den Cyberangriff und – als massivstes Warnsignal – die **Aussetzung der kompletten Jahresprognose 2025 bei gleichzeitigem CEO-Wechsel.** Diese Kumulation von schwerwiegenden Problemen und Unsicherheiten ist es, die die aktuelle Situation so kritisch macht. Ein einzelner Faktor wäre vielleicht beherrschbar, aber die Summe ist besorgniserregend. 6. **Risiko und Chance:** Dein PS-Hinweis ist natürlich korrekt – ohne Risiko keine Chance. Aber es geht darum, das Risiko-Ertrags-Verhältnis realistisch einzuschätzen. Angesichts der ausgesetzten Prognose ist das "Risiko" aktuell extrem schwer zu quantifizieren, was jede Investition hochspekulativ macht. Ich stimme zu, dass UnitedHealth ein etabliertes Unternehmen ist und nicht über Nacht verschwinden wird. Aber die aktuellen Herausforderungen sind fundamental und betreffen das Kerngeschäft sowie die regulatorische und politische Landschaft. Eine differenzierte und vorsichtige Betrachtung ist daher aus meiner Sicht unerlässlich, auch wenn die Aktie von hohen Niveaus gefallen ist.
m
m4758406, 18.05.2025 6:11 Uhr
0

Guten Morgen Die Vergleiche zu Wirecard in Bezug auf die Insiderkäufe sind wirklich außerordentlich unseriös! Es geht bei den Vorwürfen gegen United nämlich NICHT um Bilanzfälschungen, daher sind die Insiderkäufe oder die möglichen Motive oder Auswirkungen dahinter vollkommen anders! Fakt ist, die Vorwürfe stehen seit einem Jahr im Raum! Fakt ist, das Unternehmen hat sofort Stellung bezogen und erwähnt keinerlei Kenntnis darüber zu haben, dass aktuell Ermittlungen stattfinden und auf die "Integrität" (Makellosigkeit) seines Medicare Advantage Programm bestanden! Zudem geht es bei den Vorwürfen/Ermittlungen nach meinem Kenntnisstand darum, dass United in Einzelfällen, Patienten kränker abgerechnet haben soll, als sie seien... Sofern sich das bestätigen lassen sollte, wäre wohl die Regierung be.schissen worden und nicht der einzelne Patient! Somit kann ich eine immer wieder erwähnte Welle von Schadensersatzansprüchen seitens der einzelnen Versicherer nicht nachvollziehen! Vielmehr geht es dann um einen möglichen Vergleich mit der Regierung. Diese sollte ein starkes Interesse daran haben, dass Unitedhealth als größte private Krankenversicherung der USA auch weiterhin das Land versorgt und versichert. Die Erfahrung hat gezeigt, sofern die Regierung nämlich Kohle sieht, geht anschließend alles so weiter wie voher! Sowohl in den USA, als auch auf der Rest der Welt 🤓. Das ist mein Kenntnisstand in Bezug auf die aktuellen Vorwürfe. Sofern ich etwas falsch interpretiert haben sollte oder falsche Infos vorliegen, würde ich mich über konstruktive Kritik freuen und wünsche allen einen schönen Sonntag! PS: Wenn es in der aktuellen Situation KEIN Risiko geben würde, dann gäbe es wohl auch keine Chance auf tüchtig Prozente 😅🤣

Mein Hinweis auf Wirecard bezog sich *ausschließlich* und sehr spezifisch auf die Beobachtung, dass **Insiderkäufe (auch von CEOs) und Aktienrückkaufprogramme per se keine Garantie für eine positive Kursentwicklung oder die Abwesenheit gravierender Probleme sind.** Bei Wirecard gab es diese Aktivitäten kurz vor dem Totalabsturz. Es ging mir *nicht* darum, UnitedHealth betrügerische Bilanzmanipulationen im Stile von Wirecard zu unterstellen – das wäre in der Tat unseriös und unzutreffend, da die Unternehmenssubstanz und -geschichte fundamental verschieden sind. Der Punkt war lediglich, die oft überzogene Euphorie zu dämpfen, die allein aus Insiderkäufen abgeleitet wird, und aufzuzeigen, dass die Motivationen für solche Käufe vielfältig sein können und nicht immer ein Indikator für eine bevorstehende Trendwende sind. Du hast Recht, dass die Vorwürfe gegen UnitedHealth (soweit bekannt) sich primär auf **Abrechnungspraktiken im Medicare Advantage-Bereich** konzentrieren – also darauf, ob Patienten systematisch als kränker dargestellt wurden, um höhere Erstattungen von der Regierung zu erhalten. Es ist auch richtig, dass dies primär die Regierung als Geschädigte erscheinen lässt. **Allerdings sind die potenziellen Auswirkungen und Risiken aus meiner Sicht dennoch sehr schwerwiegend und dürfen nicht unterschätzt werden, selbst wenn es nicht um direkte Bilanzfälschung geht:** 1. **Strafrechtliche Dimension:** Der WSJ-Bericht vom 14. Mai sprach explizit von einer *strafrechtlichen* Untersuchung des DOJ. Das ist eine neue Qualität. Strafrechtliche Verfahren können, auch ohne dass Patienten direkt geschädigt wurden, zu immensen Strafzahlungen, Auflagen und einem erheblichen Reputationsschaden führen. Es geht hier nicht nur um "einen möglichen Vergleich". ......
G
Gast-754922001, 18.05.2025 5:41 Uhr
1
Guten Morgen Die Vergleiche zu Wirecard in Bezug auf die Insiderkäufe sind wirklich außerordentlich unseriös! Es geht bei den Vorwürfen gegen United nämlich NICHT um Bilanzfälschungen, daher sind die Insiderkäufe oder die möglichen Motive oder Auswirkungen dahinter vollkommen anders! Fakt ist, die Vorwürfe stehen seit einem Jahr im Raum! Fakt ist, das Unternehmen hat sofort Stellung bezogen und erwähnt keinerlei Kenntnis darüber zu haben, dass aktuell Ermittlungen stattfinden und auf die "Integrität" (Makellosigkeit) seines Medicare Advantage Programm bestanden! Zudem geht es bei den Vorwürfen/Ermittlungen nach meinem Kenntnisstand darum, dass United in Einzelfällen, Patienten kränker abgerechnet haben soll, als sie seien... Sofern sich das bestätigen lassen sollte, wäre wohl die Regierung be.schissen worden und nicht der einzelne Patient! Somit kann ich eine immer wieder erwähnte Welle von Schadensersatzansprüchen seitens der einzelnen Versicherer nicht nachvollziehen! Vielmehr geht es dann um einen möglichen Vergleich mit der Regierung. Diese sollte ein starkes Interesse daran haben, dass Unitedhealth als größte private Krankenversicherung der USA auch weiterhin das Land versorgt und versichert. Die Erfahrung hat gezeigt, sofern die Regierung nämlich Kohle sieht, geht anschließend alles so weiter wie voher! Sowohl in den USA, als auch auf der Rest der Welt 🤓. Das ist mein Kenntnisstand in Bezug auf die aktuellen Vorwürfe. Sofern ich etwas falsch interpretiert haben sollte oder falsche Infos vorliegen, würde ich mich über konstruktive Kritik freuen und wünsche allen einen schönen Sonntag! PS: Wenn es in der aktuellen Situation KEIN Risiko geben würde, dann gäbe es wohl auch keine Chance auf tüchtig Prozente 😅🤣
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