VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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16. Oktober 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 163.069
M
MajorTom123, 5. Okt 11:14 Uhr
1

Vor 5 Jahren? Echt? Die Fakten sagen was anderes: Zwischen 2019 und 2021 hat der VW-Aufsichtsrat unter dem Eindruck des Dieselskandals die von Herbert Diess vorangetriebene, kompromisslose Elektro-Strategie („Electric Only“) offiziell abgesegnet. Es wurden beispiellose Investitionspakete beschlossen: Ende 2021 winkte der Aufsichtsrat beispielsweise ein Budget von 89 Milliarden Euro allein für E-Mobilität und Digitalisierung durch. Die strategische Ausrichtung auf E-Autos war also Konsens im Gremium. Einzig bei der Art der Umsetzung gab es Meinungsverschiedenheiten, weil man nicht alles auf dem Rücken der Mitarbeitenden lösen kann, während das Management Versäumnisse in den Jahren davor zeigte. Da wo man über andere EAuto Hersteller seitens des damaligen Managements abfällig lachte. Ich glaub es war Müller. Stattdessen hat man versucht mit Abgassoftware zu bescheissen, so peinlich. Das Geld was man da versenkt hat in den daraus folgenden Strafzahlungen hätte damals besser und rechtzeitiger investiert werden können und müssen. Wegen den Meinungsverschiedenheiten zur Umsetzung musste Diess gehen, und unter dem Nachfolgenden Oliver Blume wurde die E-Strategie zwar fortgesetzt, aber auch deutlich pragmatischer und mit offeneren Übergangsfristen für Verbrenner und E-Fuels. Ein Riesenfehler. Wieder. Wie sich heute zeigt. Und jetzt sind für dich allein Niedersachsen und die Gewerkschaften Schuld? 😅 da macht es sich jemand sehr einfach.

Du solltest dann auch die ganze Wahrheit erzählen. Genau - die Umsetzung war das Thema. Diess sein Konzept sah u.a. deutliche Kosteneineinsparungen vor. Das hatte Niedersachsen und die Gewerkschaft als Affront angesehen und ihn des Feldes verwiesen. Statt seinem Konzept vollumfänglich zu folgen, wurden nur Teile davon getragen. Eine fatale Fehlentscheidung! Aber so ist das, wenn ein SPD-geführtes Bundesland und die Gewerkschaft die Mehrheit im AR hat.
Songbird_runs
Songbird_runs, 5. Okt 11:13 Uhr
0

Roboter hätte man schon vor 15 Jahren anfangen sollen, zu besteuern? Macht unsere Regierung schon kräftig über den teuren Strom. Und wenn Links-Grüne die Taschen noch immer nicht voll genug kriegen können, sind sie ruckzuck in auf Malta, die Roboter.

Der Staat gibt im Schnitt 150.000 Euro pro Person aus, um seinen Bürger:innen Schulbildung zu ermöglichen. Das Geld für Dich hätte man wohl besser in einen Radweg investiert... 🙄
Mäusezüchter
Mäusezüchter, 5. Okt 11:11 Uhr
0

Den Punkt sehe ich ja durchaus auch. In einem solchen Forum ist es manchmal schwer in einem Beitrag alles zu erfassen ohne zu viel auszuschweifen. Denn wenn man den Punkt so sieht und wir sagen wir brauchen weniger Mitarbeitende zukünftig, dann hat man wohl politisch einen Fehler gemacht vor fast über 15 Jahren. Denn mit Industrie 4.0 hätte man Unternehmen schon verpflichten müssen beim Einsatz von Automatisierung oder Robotik steuerliche oder sonstige Abgaben zu leisten. Damit solche wegfallende Industriearbeitsplätze sozial verträglich abgefedert hätten werden können. Zum Beispiel durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und eine Sache habe ich bei dir nicht verstanden. Den Zusammenhang zwischen Erhöhung der Wochenarbeitszeit und dem Verringern der Beschäftigung zur gleichen Zeit. Menschen, die heute schon an der Belastungsgrenze sind (Stichwort psychische Belastungen am Arbeitsplatz, gibts eindrückliche Studie von Krankenkassen über erheblich steigende Fälle) sollen länger und mehr arbeiten für weniger Geld und gleichzeitig sollen Menschen entlassen werden? Und das obwohl Reallöhne in den letzten Jahren kaum gestiegen sind? Das wird nicht funktionieren. Rein rechtlich schon nicht, Und auch nicht weil Menschen heute faul sind wie es unser Bundeskanzler gerne behauptet, sondern weil es einfach nicht geht ohne dass Menschen kaputt gehen und dann wechseln werden oder Dienst nach Vorschrift machen und sich fragen, haben die sie eigentlich nicht mehr alle? Und sich dann im Frust einer Partei zuwenden, die ihnen populistisch besseres verspricht, auch wenn das natürlich gelogen ist. Weil die werden das noch schlimmer machen. Und das mit den Kleinanleger:innen. Ja, das stimmt wohl. Aber diese fühlen sich oft bei Hochvermögenden auch angesprochen und springen leider eher denen zur Seite als armutsbetroffene oder soziale Gerechtigkeit einzutreten…leider

Roboter hätte man schon vor 15 Jahren anfangen sollen, zu besteuern? Macht unsere Regierung schon kräftig über den teuren Strom. Und wenn Links-Grüne die Taschen noch immer nicht voll genug kriegen können, sind sie ruckzuck in auf Malta, die Roboter.
123_xyz
123_xyz, 5. Okt 11:01 Uhr
0
Ultimo 2026 ->
Songbird_runs
Songbird_runs, 5. Okt 10:59 Uhr
1

Ist das wirklich dein Ernst? Also gut fangen wir wieder von vorne an. Der Vorstand hat vor 5 Jahren bereits auf Fehlentwicklungen aufmerksam gemacht und mit einer Fokussierung auf den Stromer dagegensteuern wollen. Wer hat das verhindert? Die Mehrheit im AR - somit Niedersachsen und die Gewerkschaft. Nachdem sich nunmehr die Lage zugespitzt hat, blockieren weiterhin die Verhinderer und zeigen auf die Vorstände. Und da fragst du noch, was bei anderen Herstellern besser läuft?

Vor 5 Jahren? Echt? Die Fakten sagen was anderes: Zwischen 2019 und 2021 hat der VW-Aufsichtsrat unter dem Eindruck des Dieselskandals die von Herbert Diess vorangetriebene, kompromisslose Elektro-Strategie („Electric Only“) offiziell abgesegnet. Es wurden beispiellose Investitionspakete beschlossen: Ende 2021 winkte der Aufsichtsrat beispielsweise ein Budget von 89 Milliarden Euro allein für E-Mobilität und Digitalisierung durch. Die strategische Ausrichtung auf E-Autos war also Konsens im Gremium. Einzig bei der Art der Umsetzung gab es Meinungsverschiedenheiten, weil man nicht alles auf dem Rücken der Mitarbeitenden lösen kann, während das Management Versäumnisse in den Jahren davor zeigte. Da wo man über andere EAuto Hersteller seitens des damaligen Managements abfällig lachte. Ich glaub es war Müller. Stattdessen hat man versucht mit Abgassoftware zu bescheissen, so peinlich. Das Geld was man da versenkt hat in den daraus folgenden Strafzahlungen hätte damals besser und rechtzeitiger investiert werden können und müssen. Wegen den Meinungsverschiedenheiten zur Umsetzung musste Diess gehen, und unter dem Nachfolgenden Oliver Blume wurde die E-Strategie zwar fortgesetzt, aber auch deutlich pragmatischer und mit offeneren Übergangsfristen für Verbrenner und E-Fuels. Ein Riesenfehler. Wieder. Wie sich heute zeigt. Und jetzt sind für dich allein Niedersachsen und die Gewerkschaften Schuld? 😅 da macht es sich jemand sehr einfach.
M
MajorTom123, 5. Okt 10:16 Uhr
1

Das ist natürlich totaler Quark. Wer Jahre verschläft und jetzt die Schuld bei anderen suchen will, wird scheitern. Warum soll es dann bei deinen genannten „anderen hiesigen Autobauern“ besser laufen? Und es braucht keine Sanierungsmaßnahmen. Es braucht einfac ein tragfähiges Konzept für reine EAuto Fertigung und kein weiter so bei Verbrennern, denn für die gibts sehr schnell keinen Markt mehr. Auch wenn Diesel Dieter und Benzin Berta hier ihre Verständnisproblemen haben…

Ist das wirklich dein Ernst? Also gut fangen wir wieder von vorne an. Der Vorstand hat vor 5 Jahren bereits auf Fehlentwicklungen aufmerksam gemacht und mit einer Fokussierung auf den Stromer dagegensteuern wollen. Wer hat das verhindert? Die Mehrheit im AR - somit Niedersachsen und die Gewerkschaft. Nachdem sich nunmehr die Lage zugespitzt hat, blockieren weiterhin die Verhinderer und zeigen auf die Vorstände. Und da fragst du noch, was bei anderen Herstellern besser läuft?
Songbird_runs
Songbird_runs, 5. Okt 9:52 Uhr
1

Hier wird die Fehlentwicklung eines Unternehmens makroökonomisch hochgespielt. Das ist Unsinn und führt am Thema vorbei. Fakt ist, daß sich alle hiesigen Automobilbauer verzockt haben. Bei VW fällt das aber aufgrund der Eigentümerstruktur besonders ins Gewicht, weil es erforderliche Sanierungsmaßnahmen verhindert und den dringend erforderlichen schnellen Transformationsprozess ausbremst.

Das ist natürlich totaler Quark. Wer Jahre verschläft und jetzt die Schuld bei anderen suchen will, wird scheitern. Warum soll es dann bei deinen genannten „anderen hiesigen Autobauern“ besser laufen? Und es braucht keine Sanierungsmaßnahmen. Es braucht einfac ein tragfähiges Konzept für reine EAuto Fertigung und kein weiter so bei Verbrennern, denn für die gibts sehr schnell keinen Markt mehr. Auch wenn Diesel Dieter und Benzin Berta hier ihre Verständnisproblemen haben…
M
MajorTom123, 5. Okt 9:12 Uhr
3
Hier wird die Fehlentwicklung eines Unternehmens makroökonomisch hochgespielt. Das ist Unsinn und führt am Thema vorbei. Fakt ist, daß sich alle hiesigen Automobilbauer verzockt haben. Bei VW fällt das aber aufgrund der Eigentümerstruktur besonders ins Gewicht, weil es erforderliche Sanierungsmaßnahmen verhindert und den dringend erforderlichen schnellen Transformationsprozess ausbremst.
P
PapaWutz, 5. Okt 7:41 Uhr
0
Wenn VW nicht so viel Currywurst und Ketchup verkaufen würde, dann wäre der Kurs bei 40 Euro
Flyka
Flyka, 3. Okt 18:35 Uhr
0

Ich meinte den Professor

Aha 😂
HaraJ
HaraJ, 3. Okt 17:56 Uhr
0
Wer ist denn Frau Krawallo ?
B
BerholdBrecht, 3. Okt 17:09 Uhr
0

Nööö, im Gegenteil, das abgeschriebene Geschwurbel von dem Heini kann doch keiner mehr hören 🤢 Laberei ohne eigenen Hintergrund

Ich meinte den Professor
Flyka
Flyka, 3. Okt 15:13 Uhr
2

Gehalt aus China?

Nööö, im Gegenteil, das abgeschriebene Geschwurbel von dem Heini kann doch keiner mehr hören 🤢 Laberei ohne eigenen Hintergrund
K
K.P.taler, 3. Okt 14:04 Uhr
6
@Songbird: Dein Fokus ist immer auf der Politik, aber das Problem hier und den anderen europäischen Autobauern ist hausgemacht. Sie haben die Entwicklung falsch eingeschätzt und somit viel zu spät reagiert, aber das weißt Du ja selber. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Einladung an alle Wirtschaftsflüchtlinge. Die Wiedereinführung der 40 Std.-Woche, würde es ermöglichen noch mehr MA freizustellen, um sich konkurrenzfähiger zu machen. Ich denke schon, dass man es den VW-MA zumuten kann, ohne das sie an ihre Belastungsgrenze kommen, so wie wir alle es täglich müssen. Frau Krawallo und ihre Forderungen werden dem Unternehmen den Rest geben und die Konkurrenz lacht sich schlapp. Schönen Restfeiertag noch.
B
BerholdBrecht, 3. Okt 13:19 Uhr
0

Den Punkt sehe ich ja durchaus auch. In einem solchen Forum ist es manchmal schwer in einem Beitrag alles zu erfassen ohne zu viel auszuschweifen. Denn wenn man den Punkt so sieht und wir sagen wir brauchen weniger Mitarbeitende zukünftig, dann hat man wohl politisch einen Fehler gemacht vor fast über 15 Jahren. Denn mit Industrie 4.0 hätte man Unternehmen schon verpflichten müssen beim Einsatz von Automatisierung oder Robotik steuerliche oder sonstige Abgaben zu leisten. Damit solche wegfallende Industriearbeitsplätze sozial verträglich abgefedert hätten werden können. Zum Beispiel durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und eine Sache habe ich bei dir nicht verstanden. Den Zusammenhang zwischen Erhöhung der Wochenarbeitszeit und dem Verringern der Beschäftigung zur gleichen Zeit. Menschen, die heute schon an der Belastungsgrenze sind (Stichwort psychische Belastungen am Arbeitsplatz, gibts eindrückliche Studie von Krankenkassen über erheblich steigende Fälle) sollen länger und mehr arbeiten für weniger Geld und gleichzeitig sollen Menschen entlassen werden? Und das obwohl Reallöhne in den letzten Jahren kaum gestiegen sind? Das wird nicht funktionieren. Rein rechtlich schon nicht, Und auch nicht weil Menschen heute faul sind wie es unser Bundeskanzler gerne behauptet, sondern weil es einfach nicht geht ohne dass Menschen kaputt gehen und dann wechseln werden oder Dienst nach Vorschrift machen und sich fragen, haben die sie eigentlich nicht mehr alle? Und sich dann im Frust einer Partei zuwenden, die ihnen populistisch besseres verspricht, auch wenn das natürlich gelogen ist. Weil die werden das noch schlimmer machen. Und das mit den Kleinanleger:innen. Ja, das stimmt wohl. Aber diese fühlen sich oft bei Hochvermögenden auch angesprochen und springen leider eher denen zur Seite als armutsbetroffene oder soziale Gerechtigkeit einzutreten…leider

Volle Zustimmung
B
BerholdBrecht, 3. Okt 13:17 Uhr
1
Die Deutschen haben sich in den letzten fünfzig Jahren schon zig mal selbst beerdigt (Japan, USA,...), und dann waren die anderen doch nicht so gut.
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