23,8 Milliarden Euro Aufträge

Startet dieser Rüstungsriese jetzt die nächste Kursrally? 25.02.2026, 17:19 Uhr Jetzt kommentieren: 0

23,8 Milliarden Euro Aufträge: Startet dieser Rüstungsriese jetzt die nächste Kursrally?
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Leonardo hat 2025 in zentralen Finanzkennzahlen deutlich zugelegt und die eigene Prognose übertroffen. Der Auftragseingang kletterte auf 23,8 Milliarden Euro – ein Plus von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz erreichte 19,5 Milliarden Euro, nach 17,76 Milliarden Euro im Jahr 2024. Auch die Profitabilität verbesserte sich spürbar: Das operative Ergebnis (EBITA) stieg auf 1,75 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von etwa 15 Prozent entspricht.

Deutlich höhere Umsätze und starke Margenentwicklung

Getrieben wurde das Wachstum von einer breiten Nachfrage in mehreren Sparten. In der Verteidigungs- und Sicherheitselektronik legten die Aufträge von 10,33 Milliarden Euro auf 10,66 Milliarden Euro zu. Im Hubschraubergeschäft stieg das Volumen von 5,87 Milliarden Euro auf 6,17 Milliarden Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich die Luftfahrtsparte mit einem Sprung von 3,75 Milliarden Euro auf 5,81 Milliarden Euro.

Parallel dazu verbesserte sich die operative Marge: Die Umsatzrendite (ROS) erhöhte sich von 8,4 Prozent auf 9,0 Prozent. Das EBITDA wuchs von 2,22 Milliarden Euro auf 2,43 Milliarden Euro. Der Free Operating Cash Flow legte um mehr als 20 Prozent auf rund 1,0 Milliarde Euro zu.

Nettoverschuldung massiv reduziert

Ein zentraler Fortschritt zeigt sich in der Bilanzstruktur. Die Nettoverschuldung sank von 1,8 Milliarden Euro auf 1,0 Milliarde Euro, was einem Rückgang von über 44 Prozent entspricht. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch eine verbesserte Cash-Generierung sowie durch den Verkauf des Geschäftsbereichs „Underwater Armaments & Systems“, der 446 Millionen Euro einbrachte.

Der Auftragsbestand erhöhte sich gleichzeitig von 44,18 Milliarden Euro auf 46,62 Milliarden Euro – ein Plus von 5,5 Prozent. Das sorgt für hohe Visibilität in den kommenden Geschäftsjahren.

Nachhaltigkeit und Forschung als strategische Hebel

Neben den Finanzkennzahlen baute das Unternehmen seine Investitionen in Forschung und Entwicklung weiter aus. Die F&E-Ausgaben stiegen um rund 20 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro und entsprechen damit etwa 15 Prozent des Umsatzes.

Auch bei den Nachhaltigkeitskennzahlen wurden Fortschritte erzielt: Die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2, market-based) reduzierten sich absolut um 0,7 Prozent, bezogen auf den Umsatz sogar um 9,5 Prozent. Der Wasserverbrauch sank um 2,3 Prozent, das Abfallaufkommen um 7,6 Prozent.

Insgesamt wuchs die Belegschaft um 2.294 Mitarbeitende, mehr als 6.600 Neueinstellungen wurden vorgenommen. Der Anteil der Beschäftigten unter 30 Jahren liegt bei rund 16 Prozent, der Frauenanteil bei 20,5 Prozent.

Strategischer Ausblick folgt im März

Das Management sieht in der Entwicklung den Abschluss eines mehrjährigen Transformationsprozesses. Vorstandschef Roberto Cingolani erklärte: „Leonardos vorläufige Ergebnisse für 2025 zeigen einen deutlichen Anstieg aller wichtigen wirtschaftlichen und finanziellen Kennzahlen sowie eine erhebliche Verringerung der Nettoverschuldung der Gruppe. Wir haben die ehrgeizigen Prognosen übertroffen, die im Laufe des Jahres bereits nach oben korrigiert worden waren.“

Ein Update zum Industrieplan soll am 12. März vorgestellt werden. Die Aktie notierte zuletzt im Bereich von rund 59 Euro und reagierte zunächst verhalten auf die Zahlen.

Darüber diskutieren die Nutzer

Auch in der Community wird der Titel rege besprochen: Manche freuen sich über die neuen Impulse und sehen weiteres Potenzial, andere verweisen auf die zuletzt schwankende Kursentwicklung, nehmen Gewinne mit oder bleiben wegen der politischen Lage vorsichtig. Zwischendurch wird es auch mal ironisch – insgesamt zeigt sich: Die Aktie polarisiert und sorgt weiter für Gesprächsstoff. Diskutieren Sie jetzt mit!

Bn-Redaktion/ar
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