Anzeige
++++++ Washington, KI und die Energiewende zeigen alle auf den Meeresboden: So ist Deep Sea Minerals aufgestellt ++++++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
50-Tage-Linie

DAX rutscht nach Trendausbruch wieder ab 19.10.2026, 11:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.285,00 PKT -0,43 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Der Schwung der Vorwoche ist am Montag schnell verflogen. Zum Handelsstart hatte der DAX 0,7 Prozent eingebüßt, bis zum späten Vormittag weitete er das Minus auf gut 1 Prozent aus und notiert bei gut 25.300 Punkten – nur knapp über dem bisherigen Tagestief. Belastend wirken der neuerliche Kursrutsch bei US-Technologiewerten und teures Öl. Unter Anlegern sorgt der Rücksetzer kaum für Überraschung: Mehrere hatten genau damit gerechnet.

Kurslücke bei 25.380 Punkten rasch geschlossen

Vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG Markets den Leitindex 0,2 Prozent tiefer auf 25.576 Punkte, nach einem Freitagsschluss bei 25.622 Punkten. Dass die freundlichen Indikationen vom Wochenende so rasch kippten, wird auf Aktionärsseite eher mit einem Schulterzucken quittiert: Außerbörsliche Wochenend-Kurse seien ohnehin wenig belastbar.

Im Blick hatten mehrere Anleger zudem eine offene Kurslücke bei rund 25.380 Punkten aus dem Handel vom 14. Oktober, die der Index noch schließen dürfte. Die Erwartung ging auf: Am Vormittag rutschte der DAX unter diese Marke. Die Stimmung bleibt nüchtern, ein Rücksetzer nach dem Kraftakt der Vorwoche gilt als nahezu folgerichtig.

Die 50-Tage-Linie bremst den Leitindex erneut

In der vergangenen Woche hatte sich der DAX aus seinem Korrekturtrend befreit, der seit dem Rekord von 26.618 Punkten Ende August angehalten hatte. Am Freitag kletterte der Index bis an seine 50-Tage-Linie, schloss aber knapp darunter. Die Linie verläuft derzeit bei etwa 25.700 Punkten und hat den Leitindex zuletzt mehrfach ausgebremst.

Aus Anlegersicht ist der Ausbruch damit noch längst nicht ausgemacht. Charttechnisch orientierte Investoren sehen den Index weiterhin in einer Handelsspanne, deren obere Kante fast deckungsgleich mit der 50-Tage-Linie verläuft:

Dax-Box nach wie vor zwischen U-Bereich 24786-804 und W-Bereich 25790-802. Das sind die entscheidenden Ausbruchbereiche nach unten sowie nach oben.

Nach dieser Lesart würde erst ein Anstieg über rund 25.800 Punkte den Ausbruch bestätigen. Für den aktuellen Rücksetzer werden die nächsten Rücklaufmarken der jüngsten Aufwärtsbewegung bei etwa 25.240 und 25.130 Punkten als mögliche Haltepunkte gesehen. Der Grundton ist skeptisch: Dass der DAX zunächst weiter nachgeben könnte, gilt unter Anlegern als wahrscheinlicher als eine rasche Rückkehr an die 50-Tage-Linie. Solche charttechnischen Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar.

Tech-Erholung in New York verpufft in Frankfurt

Den Anstoß für die Zurückhaltung lieferte die Wall Street. Am Freitag brach der Nasdaq 100 um 2,5 Prozent auf 29.188 Punkte ein und fiel auf das Niveau von Mitte September zurück. Im Mittelpunkt stehen Sorgen über ausufernde Finanzierungskosten der KI-Konzerne. Zum Wochenstart zeichnet sich eine Gegenbewegung ab: Der US Tech 100 liegt in außerbörslichen Indikationen rund 1 Prozent höher bei knapp 29.490 Punkten. Zuletzt hatte der DAX von seiner geringeren Technologieabhängigkeit profitiert, nun hinkt er der Erholung hinterher.

Auf Anlegerseite wird der Erholungsversuch mit Misstrauen beäugt. Offen bleibe, ob hinter dem Sprung an der Nasdaq handfeste Gründe stecken oder lediglich eine technische Gegenreaktion. Die in den vergangenen Wochen gerühmte Widerstandsfähigkeit der Märkte wird mit spürbarer Ironie kommentiert.

Öl bleibt trotz Trumps Sanktionspause teuer

Der Ölpreis hatte am Freitag deutlich angezogen, nachdem US-Abgeordnete einen Gesetzentwurf eingebracht hatten, der das Vorhaben von Präsident Donald Trump verhindern soll, mehr russischen Diesel auf die Weltmärkte zu bringen. Trump setzte am Wochenende dennoch neue Russland-Sanktionen aus, bevor sie in Kraft traten, und verwies auf die Dieselkosten. Am Montag gibt Brent um gut 1 Prozent auf rund 108 Dollar je Barrel nach, umgerechnet gut 96 Euro. Das hält die Inflationssorgen wach. Zusätzlich wird auf den anstehenden Kontraktwechsel am Ölmarkt verwiesen, der für weitere Ausschläge sorgen könne.

Entlastung könnte von den Anleihemärkten kommen. Strategen von JPMorgan halten den jüngsten Renditeanstieg für übertrieben; sollten sich die Renditen stabilisieren, würde das auch den Aktienmärkten helfen. Orientierung dürften die ZEW-Konjunkturerwartungen am Dienstag sowie Quartalszahlen von SAP, Netflix, Tesla und Intel liefern. Ob die Tech-Bilanzen die Schwankungen dämpfen oder verstärken, könnte auch darüber entscheiden, ob der DAX-Ausbruch Bestand hat.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 15,88
Hebel: 18,21
mit starkem Hebel
Ask: 3,81
Hebel: 6,68
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA707U WB2RDH. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer