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Jetzt wird Kasse gemacht 29.10.2024, 11:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Adidas-Aktie legt dank starker Quartalszahlen zu – Analysten loben Wachstumsstrategie

Kurszuwachs und Widerstände: Aktien steigen um 1%

Die Adidas-Aktien haben am Dienstag mit einem Anstieg von 1,0 % auf 215,80 Euro auf das detaillierte Zahlenwerk zum dritten Quartal reagiert. Damit entfernten sich die Papiere von der 200-Tage-Durchschnittslinie, die sie noch am Vortag erreicht hatten. Kurzzeitig erreichte die Aktie sogar den Spitzenplatz im moderat steigenden DAX. Bereits bei 224 bis 225 Euro wartet allerdings der nächste Widerstand, da die 50- und 90-Tage-Linien den mittelfristigen Trend vorgeben.

Optimismus für künftige Geschäftsentwicklung

Das Management zeigte sich nach dem starken Quartal optimistisch für die weitere Entwicklung. Besonders das Wachstum in China und die unerwartet schnelle Rückkehr zu positiven Zahlen in Nordamerika wurden hervorgehoben. In den letzten zwei Quartalen konnte sich die Marke Adidas in Nordamerika erholen, was als Erfolg gewertet wird.

Volker Bosse von der Baader Bank lobte die finalen Quartalsergebnisse und stellte eine deutliche Verbesserung des Gewinns nach Steuern um 73 % sowie des Ergebnisses je Aktie um 74 % auf 2,44 Euro heraus. Konzernchef Björn Gulden unterstrich dabei das breite Wachstum – in allen Regionen, Vertriebskanälen und Produktbereichen.

RBC: Robuste Geschäftsentwicklung bestätigt

Piral Dadhania, Analyst bei RBC, hob ebenfalls das überdurchschnittlich starke Ergebnis je Aktie hervor und sprach von einer "robusten Geschäftsentwicklung", die die detaillierten Zahlen untermauerten. Besonders spannend dürfte in der kommenden Telefonkonferenz der Ausblick auf die Frühjahrs- und Sommersaison 2025 sein, wobei auch Details zur konservativen Gewinnprognose von 1,2 Milliarden Euro für 2024 erwartet werden.

Bereits im Oktober hatte Adidas die Gewinnprognose von 1,0 auf 1,2 Milliarden Euro angehoben. Dies blieb jedoch ohne starke Marktreaktion, da Analysten diesen Schritt bereits erwartet hatten. JPMorgan-Analystin Olivia Townsend verwies auf diese Erwartungshaltung als Ursache für den anschließenden Rückgang um fast 11 % seit dem 16. Oktober. Negative Branchenstimmungen trugen zusätzlich zur Dämpfung der Aktie bei.

Adidas’ Fokus auf Retro-Trends zahlt sich aus

Dennoch weist die Aktie seit Jahresbeginn ein Plus von 17 % auf und gehört damit weiterhin zu den stärksten Werten im DAX. Adidas verzeichnete im dritten Quartal zweistellige Wachstumsraten in den meisten Regionen, auch wenn in Nordamerika das Geschäft noch durch das Ende der Yeezy-Linie belastet wurde. Der operative Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 598 Millionen Euro, während Konkurrenten wie Nike und Puma Verluste hinnehmen mussten.

Yeezy macht immer noch Gewinn

Nach der Trennung von Ye und dessen Yeezy-Marke setzt Adidas nun auf Retro-Designs wie die beliebten Samba- und Gazelle-Modelle, was sich als Erfolg erweist. Auch die Nachfrage nach der 70er-Jahre-Schuhlinie SL72 wird hochgefahren, um den Abstand zum Marktführer Nike zu verkleinern. Adidas steht am Ende seines Yeezy-Inventars, das im dritten Quartal noch rund 50 Millionen Euro zum operativen Gewinn beitrug. Eine weitere Umsatzsteigerung erwartet Adidas durch anstehende Lifestyle-Laufschuhe und die Superstar-Marke – Produkte, die als zentrale Umsatztreiber im Post-Yeezy-Zeitalter gesehen werden.

Bn-Redaktion/ts
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