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Alibaba setzt auf KI-Offensive

Anleger reagieren nervös 17.05.2026, 12:31 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Cloud
© Symbolbild erstellt von DALL-E
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Name Aktuell Diff. Börse
Alibaba Group 114,00 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Cloud-Sparte wächst rasant, doch die Profitabilität leidet massiv

Die Alibaba-Aktie hat ihren Abwärtstrend zum Wochenschluss deutlich verschärft. In Frankfurt verlor das Papier am Freitag mehr als sechs Prozent und schloss bei 113,80 Euro – dem niedrigsten Stand seit mehreren Wochen. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus inzwischen auf knapp 15 Prozent. Auslöser für die jüngste Schwäche waren die neuen Quartalszahlen des chinesischen Technologiekonzerns, die am Markt gemischt aufgenommen wurden.

Während Alibaba beim Ausbau seiner KI- und Cloud-Aktivitäten enorme Fortschritte meldet, geraten die Margen zunehmend unter Druck. Der Umsatz stieg im vierten Fiskalquartal zwar um drei Prozent auf umgerechnet 36 Milliarden Dollar. Besonders stark entwickelte sich erneut die Cloud-Sparte. Die Erlöse legten dort um 38 Prozent auf 41,6 Milliarden Yuan zu.

Vor allem KI-Anwendungen treiben das Wachstum an. Nach Unternehmensangaben stammen inzwischen rund 30 Prozent der externen Cloud-Umsätze aus KI-Produkten. Damit verzeichnet Alibaba bereits das elfte Quartal in Folge ein dreistelliges Wachstum in diesem Bereich. Die Börse fokussierte sich jedoch stärker auf die Belastungen der milliardenschweren Expansion. Operativ rutschte der Konzern mit 125 Millionen Dollar in die Verlustzone, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn erzielt worden war. Das bereinigte EBITA brach sogar um 84 Prozent ein.

Alibaba startet milliardenschwere KI-Offensive

Konzernchef Eddie Wu machte deutlich, dass Alibaba derzeit bewusst hohe Summen investiert, um die KI-Transformation des Unternehmens voranzutreiben. Im Mittelpunkt steht die sogenannte „Full-Stack-KI“-Strategie. Die firmeneigenen Qwen-Modelle sollen künftig umfassend in sämtliche Kernplattformen integriert werden – von Taobao bis hin zum Cloud-Geschäft.


Finanziell ist die Strategie äußerst ambitioniert. Alibaba plant in den kommenden drei Jahren Investitionen von mehr als 380 Milliarden Yuan. Langfristig peilt der Konzern an, mit KI und Cloud zusammen über 100 Milliarden Dollar Umsatz zu erzielen.

Damit positioniert sich Alibaba zunehmend als Technologiekonzern mit starkem Fokus auf künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig steigt jedoch der Druck, diese Investitionen künftig auch in nachhaltig steigende Cashflows und Gewinne umzuwandeln.

Analysten bleiben optimistisch – Aktie bleibt dennoch hochvolatil

Trotz der schwachen Gewinnentwicklung halten sich viele Analysten mit deutlicher Kritik zurück. Der Marktkonsens bleibt weiterhin bei „Moderate Buy“. Mehrere Häuser, darunter CGS International und DBS, bestätigten ihre Kaufempfehlungen und nannten Kursziele von bis zu 204 Hongkong-Dollar.

Auch institutionelle Investoren scheinen den langfristigen Wachstumskurs weiterhin zu unterstützen. Zuletzt erhöhten unter anderem Northwestern Mutual, Atria Investments und die Bank Julius Bär ihre Beteiligungen an Alibaba. Zusätzlich kündigte der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 1,05 US-Dollar je Aktie an. Die Auszahlung soll im Juli erfolgen, der Ex-Tag liegt im Juni.

Charttechnisch bleibt die Situation jedoch angespannt. Die Aktie notiert aktuell exakt auf ihrem 50-Tage-Durchschnitt und damit in einer Phase klarer Unsicherheit. Gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 161,60 Euro liegt das Papier rund 30 Prozent im Minus, gleichzeitig aber noch etwa 28 Prozent über dem Jahrestief. Die annualisierte Volatilität von 47 Prozent verdeutlicht zudem, wie nervös der Markt derzeit auf die Entwicklung reagiert. Die kommenden Quartale dürften daher entscheidend werden. Anleger werden genau beobachten, ob Alibaba seine KI-Offensive erfolgreich monetarisieren kann oder ob die hohen Investitionen die Profitabilität noch länger belasten.

Bn-Redaktion/aw
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