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ASML boomt

Warum werden dann Mitarbeiter entlassen? 28.01.2026, 10:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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© SymbolBild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
ASML Holding 1.295,40 EUR +6,99 % Lang & Schwarz
Intel 39,08 EUR +6,46 % Lang & Schwarz
NVIDIA 160,11 EUR +2,11 % Lang & Schwarz

Nachfrage nach High-End-Chipmaschinen explodiert

ASML hat im vierten Quartal 2025 mit einem Rekordauftragseingang von 13,2 Milliarden Euro die Prognosen der Analysten nahezu verdoppelt – erwartet wurden im Schnitt lediglich 6,85 Milliarden Euro. Hintergrund ist der weltweite Ausbau von KI-Infrastrukturen, der die Nachfrage nach den hochkomplexen Lithografiemaschinen des Konzerns rasant steigen lässt. Mehr als die Hälfte der Bestellungen entfielen dabei auf Extreme-Ultraviolett-(EUV)-Systeme im Wert von 7,4 Milliarden Euro.

ASML bleibt unverzichtbar für die KI-Revolution

Als einziger Hersteller dieser Schlüsseltechnologie beliefert ASML sämtliche großen Halbleiterproduzenten – darunter TSMC und Intel. Die Maschinen sind essenziell für die Fertigung von Nvidia-Beschleunigern, die wiederum zentrale Bausteine in Rechenzentren für KI-Anwendungen sind. „In den letzten Monaten haben viele Kunden eine deutlich positivere Einschätzung der mittelfristigen Marktlage geteilt“, sagte CEO Christophe Fouquet. Daraus ergäben sich „eine signifikante Ausweitung der Kapazitätspläne“ und die historische Bestellmenge.

Aktie auf Rekordhoch – dennoch 1.700 Jobs betroffen

Die Börse reagierte prompt: Die ASML-Aktie stieg in Amsterdam um bis zu 7,5 % auf ein Allzeithoch von 1.309 Euro. Der Börsenwert kletterte auf über 500 Milliarden US-Dollar. Dennoch kündigte das Unternehmen an, rund 1.700 Stellen abzubauen – vor allem in den Niederlanden, teilweise auch in den USA. Das entspricht etwa 4 % der Belegschaft. Betroffen seien vor allem Führungspositionen in der Technologie- und IT-Organisation. Laut CFO Roger Dassen will man dadurch eine „agilere“ Struktur schaffen, damit „Ingenieure wieder Ingenieure sein können“.

2026: Umsatzwachstum trotz Kürzungen erwartet

Im Gesamtjahr 2025 lag der Umsatz bei 32,7 Milliarden Euro. Für 2026 prognostiziert ASML Erlöse zwischen 34 und 39 Milliarden Euro – eine Anhebung der bisherigen Erwartungen. Bloomberg Intelligence hält das obere Ende der Spanne für realistisch, gestützt durch Investitionspläne von TSMC (über 52 Milliarden Dollar) sowie starke Ausgaben von Speicherherstellern wie SK Hynix, Samsung und Micron.

China bleibt wichtigster Einzelmarkt – trotz Exportrestriktionen

36 % der Systemverkäufe im Quartal entfielen auf China – obwohl ASML seine modernsten EUV- und fortschrittlichen DUV-Anlagen aufgrund von Exportverboten dort nicht anbieten darf. Geliefert werden ausschließlich ältere Modelle, teils acht Generationen zurückliegend. Dennoch stocken chinesische Chiphersteller ihre Kapazitäten mit diesen Systemen weiter auf.

Großprojekt: Neuer Hightech-Campus geplant

Parallel plant ASML eine Erweiterung seiner Kapazitäten in der Nähe von Eindhoven. Bis 2028 soll dort ein neuer Campus für bis zu 20.000 Beschäftigte entstehen – ein klares Signal für langfristiges Wachstum in einem Sektor, den Nvidia-Chef Jensen Huang kürzlich als „größten Infrastrukturaufbau in der Menschheitsgeschichte“ bezeichnete.

Bn-Redaktion/ts
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