Bitcoin im freien Fall

Milliarden fliehen, Vertrauen schwindet 05.02.2026, 16:41 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bitcoin
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Coinbase 124,01 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Microstrategy (Doing business Strategy) (A) 95,71 EUR +3,82 % Quotrix Düsseldorf

Kursrutsch markiert neue Schwächephase

Bitcoin ist unter die Marke von 70.000 US-Dollar gefallen und hat damit ein neues Tief seit November 2024 erreicht. Der größte Kryptowert verlor zeitweise 4,9% auf 69.049 Dollar und liegt inzwischen rund 45% unter seinem Hoch aus dem Oktober. Die Abwärtsbewegung beschleunigt sich, während gleichzeitig die Nachfrage spürbar nachlässt und spekulatives Kapital aus dem Markt verschwindet. Auch die erhöhte Volatilität bei Technologieaktien sowie bei Gold und Silber belastet zusätzlich die Stimmung.

Liquidationen und schwache Volumina verstärken den Druck

Die Handelsaktivität bleibt gering, während es an den Terminmärkten zu massiven Zwangsliquidationen kommt. Innerhalb von 24 Stunden wurden Kryptopositionen im Wert von über 1 Milliarde Dollar aufgelöst, darunter 906 Millionen Dollar Long-Positionen und 166 Millionen Dollar Short-Positionen. Der Finanzierungssatz für Bitcoin-Perpetual-Futures ist ins Negative gerutscht – ein ungewöhnliches Signal in einem Markt, der traditionell von Optimismus geprägt ist.

ETFs verlieren ihre Rolle als Stabilitätsanker

Lange galten Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs als tragende Stütze des Marktes. Doch diese Dynamik hat sich gedreht. Allein im vergangenen Monat flossen rund 2 Milliarden Dollar aus den Produkten ab, in den letzten drei Monaten sogar mehr als 5 Milliarden Dollar. Damit ziehen sich ausgerechnet jene Investoren zurück, die den Kurs zuvor maßgeblich gestützt hatten.

Institutionelle Nähe wird zum Risiko

Bitcoin profitiert zunehmend von institutioneller Akzeptanz, wird dadurch aber auch anfälliger für breites De-Risking. In Phasen steigender Unsicherheit an den Aktien- und Rohstoffmärkten gerät der Token verstärkt unter Verkaufsdruck. Die Korrelation mit dem S&P 500 hat zuletzt nahezu 0,50 erreicht. Gleichzeitig versagt Bitcoin als Absicherung, da er im Gegensatz zu Gold nicht von geopolitischen Spannungen profitiert.

Warnungen vor einer selbstverstärkenden Abwärtsspirale

Michael Burry warnt vor einer möglichen „Death Spiral“. Sollte Bitcoin weitere 10% fallen, könnten große Unternehmenshalter Milliardenverluste verbuchen und der Zugang zu den Kapitalmärkten versperrt werden. Bei Kursen um 50.000 Dollar drohten Minern Insolvenzen und eine Kettenreaktion bei tokenisierten Edelmetall-Futures. Diese seien nicht physisch gedeckt und könnten bei weiteren Liquidationen einen „Collateral Death Spiral“ auslösen.

Bn-Redaktion/ts
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