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Keine Chance für Tesla 01.04.2025, 16:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Elektroauto-Gigant BYD deklassiert Tesla – Börse feiert den neuen Marktführer

Quartalszahlen setzen Maßstäbe

Mit einem satten Absatzplus von 58 Prozent im ersten Quartal 2025 startet BYD fulminant ins neue Jahr. Der chinesische E-Autobauer lieferte in den ersten drei Monaten 986.098 Fahrzeuge aus, darunter 416.388 reine Stromer. Allein im März verließen 371.419 Fahrzeuge die Produktionshallen – ein neuer Rekord. Seit dem Verbrenner-Aus im Jahr 2022 konzentriert sich BYD ausschließlich auf Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge.

Tesla verliert an Boden

Im direkten Vergleich zeichnet sich ein bemerkenswerter Trend ab: Analysten erwarten für Tesla im gleichen Zeitraum lediglich 340.000 bis 377.000 verkaufte Fahrzeuge weltweit – fast ein Drittel weniger als bei BYD allein in China. Ursachen sind unter anderem die verschärfte Konkurrenz aus dem eigenen Land sowie der Imageverlust durch das politische Engagement von CEO Elon Musk. Besonders in Europa und den USA verliert die Marke rapide an Attraktivität.

Börsenwert unter der Lupe

Die Entwicklung spiegelt sich auch an den Kapitalmärkten wider: Während BYD-Aktien seit Jahresbeginn rund 45 Prozent zugelegt haben, verbuchte Tesla ein Minus von 36 Prozent. Der Verlust hat nicht nur Anleger, sondern auch Musks Privatvermögen schwer getroffen. Mit einem Jahresumsatz von über 100 Milliarden US-Dollar übertrifft BYD nun auch Tesla in dieser Kennziffer.

Internationale Expansionspläne trotz Hürden

Für das Gesamtjahr hat sich BYD ambitionierte Ziele gesetzt: 5,5 Millionen Fahrzeuge sollen verkauft werden, davon 800.000 im Ausland. Zwar erschweren Importzölle und Technologieverbote den Markteintritt in den USA, dennoch treibt BYD die Expansion unbeirrt voran. In Europa plant der Konzern den Produktionsstart in Ungarn Ende 2025 und ein weiteres Werk in der Türkei ab Mitte 2026.

Konkurrenz aus China zieht mit

Auch andere chinesische Hersteller legen kräftig zu: XPeng erreichte im März 33.205 Auslieferungen – das fünfte Mal in Folge über der 30.000er-Marke. Li Auto kam auf 36.674 Einheiten im Monat und 92.864 im Quartal. NIO setzte 15.039 Fahrzeuge im März ab. Damit wird deutlich: Die Dominanz westlicher Marken im E-Automarkt schwindet rapide.

Schwieriger Start in Europa

Trotz ehrgeiziger Pläne läuft BYDs Europageschäft bislang schleppend. In Deutschland lagen die Zulassungszahlen im Februar bei nur 185 Fahrzeugen. Die zuständige Managerin Stella Li will gegensteuern – mit Lokalisierung, 140 neuen Händlerstandorten bis Jahresende und einer Markenstrategie, die sich an Apple und Starbucks orientiert.

Preisstrategie bleibt unverändert

Trotz schwacher Absatzzahlen in Europa bleibt BYD seiner Premiumstrategie treu. Ein E-Auto für 10.000 Euro sei nicht vorgesehen, so Li. Stattdessen setzt das Unternehmen auf Qualität, Technologie und ein neues Vertriebserlebnis.

Teilerfolg in Italien

Einen Lichtblick bietet Italien: Dort startet BYD ab Mai mit Intergea eine Ersatzteil-Kooperation. Teile sollen binnen 48 Stunden landesweit verfügbar sein – ein Schritt, um das Imageproblem asiatischer Marken in Europa anzugehen. Ziel bleibt: über 800.000 Fahrzeuge außerhalb Chinas bis Jahresende zu verkaufen.

Bn-Redaktion/ts
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