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China‑Unsicherheiten schmälern kurzfristig – KI‑Boom heizt ambitioniertes Wachstum an

NVIDIA auf Wachstumskurs trotz China‑Hürden – KI‑Boom könnte 2026 plus fünfzig Prozent bringen 03.09.2025, 20:01 Uhr Jetzt kommentieren: 0

China‑Unsicherheiten schmälern kurzfristig – KI‑Boom heizt ambitioniertes Wachstum an: NVIDIA auf Wachstumskurs trotz China‑Hürden – KI‑Boom könnte 2026 plus fünfzig Prozent bringen
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Rasanter Umsatzsprung trotz Verkaufsstopp nach China

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte NVIDIA seinen Umsatz auf rund 46 Milliarden US Dollar, ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich verantwortlich, die Data Center Sparte mit etwa 41 Milliarden US Dollar Umsatz. Die Bruttomarge liegt bei beeindruckenden 72 Prozent. Für das laufende dritte Quartal prognostiziert NVIDIA rund 54 Milliarden US Dollar, ebenfalls rund 54 Prozent über dem Vorjahreswert. Auffällig, in dieser Prognose sind keine China Verkäufe enthalten.

Exportregeln bremsen Milliardenmarkt aus

Das China Geschäft bleibt unter Druck. Der speziell für diesen Markt entwickelte H20 Chip wurde im abgelaufenen Quartal nicht verkauft, Grund sind US Exportauflagen und chinesische Marktbeschränkungen. Beobachter schätzen, dass NVIDIA dadurch kurzfristig auf zwei bis fünf Milliarden US Dollar Umsatz verzichten muss. Dennoch sieht CEO Jensen Huang im chinesischen KI Sektor ein Potenzial von bis zu 50 Milliarden US Dollar, sollte sich der Zugang politisch wieder öffnen.

Blackwell Chips sorgen für neuen Nachfrageschub

Ungeachtet der geopolitischen Spannungen bringt NVIDIA mit seiner neuen Blackwell Architektur die nächste Generation von KI Beschleunigern an den Start. Die Nachfrage nach Blackwell Systemen zieht stark an, insbesondere in Rechenzentren, Automobilplattformen und Cloud Infrastrukturen. Der Technologievorsprung dürfte dem Konzern weiteres Wachstum sichern, auch wenn China kurzfristig entfällt.

Wird 2026 zum Superjahr für NVIDIA

Ein Umsatzsprung von 50 Prozent im Kalenderjahr 2026 gilt unter Analysten als realistisch, gestützt durch globale KI Investitionen, neue Produktgenerationen und Marktanteilsgewinne in strategischen Sektoren. Sollte sich der Zugang zum chinesischen Markt wieder öffnen, dürfte das zusätzliche Dynamik freisetzen. Entscheidend wird sein, ob die politischen Weichenstellungen rechtzeitig kommen oder ob NVIDIA seinen Höhenflug auch ohne China fortsetzen kann.

Bn-Redaktion/jh
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