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Circus vor der Schicksalswahl

Kann der Anlegertag das Rekordtief beenden? 26.03.2026, 11:15 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Circus SE
© Circus SE
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Circus 5,47 EUR -9,44 % Lang & Schwarz

Kreative Finanzierung gegen die Verwässerung
Um das Wachstum ohne eine klassische Kapitalerhöhung zu finanzieren, hat Circus unmittelbar vor dem Anlegertag ein ungewöhnliches Modell präsentiert. Über die Mini-Anleihe Circus Robotics I werden rund 1,67 Millionen Euro eingesammelt, um sechs autonome Küchenroboter des Typs CA-1 Series 4 zu finanzieren. Durch ein Sale-and-Leaseback-Verfahren werden die Geräte an eine Zweckgesellschaft verkauft und für sieben Jahre zurückgeleast. Dieser Weg schont das Eigenkapital der Aktionäre, verdeutlicht aber auch den hohen Kapitalbedarf für die anstehende Serienfertigung, die perspektivisch ein achtstelliges Finanzierungsvolumen erfordert.

Die 55-Millionen-Euro-Wette: Vision trifft auf harte Zahlen
Die Skepsis am Markt ist messbar: Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert der Circus mehr als halbiert. Der Grund ist die enorme Diskrepanz in der Bilanz. Einem minimalen Umsatz von lediglich 0,25 Millionen Euro im vergangenen Jahr steht eine ambitionierte Prognose von bis zu 55 Millionen Euro für das Jahr 2026 gegenüber. Bisher stützt sich diese Erwartung primär auf Absichtserklärungen und über 8.000 Vorbestellungen. Zwar laufen prominente Testphasen bei der Bundeswehr, REWE und demnächst in einer Mercedes-Benz-Werkkantine, doch die Umwandlung dieser Piloten in feste, zahlungswirksame Lieferverträge ist bisher nicht erfolgt.

Was Anleger in München fordern
Zwei Tage vor der Veranstaltung ist klar: Die Motorworld München wird nicht der Ort für neue Powerpoint-Träume sein. Investoren fordern harte Fakten. Das Management muss aufzeigen, wie aus den bestehenden Kooperationen mit Partnern wie REWE oder Mercedes verbindliche Kaufverträge werden. Mit dem Partner Celestica ist die industrielle Basis für vierstellige Stückzahlen zwar gelegt und die Finanzierung durch institutionelle Investoren Ende 2025 vorerst gesichert, doch ohne echte Kundenaufträge bleibt das Geschäftsmodell ein riskantes Versprechen auf die Zukunft.

Fazit für Anleger
Der Countdown läuft. Die Circus steht am 28. März vor der Stunde der Wahrheit. Gelingt es dem Management, den Nachweis für eine echte Kommerzialisierung zu erbringen, könnte das aktuelle Rekordtief rückblickend als Einstiegschance gelten. Bleiben die Aussagen jedoch vage und basieren weiterhin nur auf Absichtserklärungen, dürfte der Abgabedruck auf die Aktie anhalten. Für risikobewusste Anleger bleibt das Papier bis zum Wochenende eine hochspekulative Wette auf den Erfolg des Münchner Anlegertags.

Bn-Redaktion/js
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