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Reifengeschäft glänzt, Zuliefersparte wackelt 04.03.2025, 14:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Continental 63,79 EUR +3,82 % Lang & Schwarz

Starkes Reifengeschäft treibt Gewinn – doch Herausforderungen bleiben

Trotz eines Umsatzrückgangs von 4,1 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro konnte der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental die eigenen Ziele übertreffen. Besonders das profitable Reifengeschäft sorgte für Stabilität, während die Automobilbranche weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen kämpft. „Unsere Kosten- und Effizienzmaßnahmen wirken“, erklärte Finanzvorstand Olaf Schick, betonte jedoch, dass auch 2024 kein Rückenwind von der Marktseite zu erwarten sei.

Die operative Marge verbesserte sich auf 6,8 Prozent, während Analysten nur 6,6 Prozent erwartet hatten. Unter dem Strich blieb der Nettogewinn mit 1,2 Milliarden Euro stabil – ein Erfolg, der maßgeblich durch Steuereffekte begünstigt wurde. Anleger dürfen sich zudem über eine erhöhte Dividende von 2,50 Euro pro Aktie freuen, die über den erwarteten 2,28 Euro liegt.

Spin-Off: Rettungsanker für die kriselnde Zuliefersparte?

Während das Reifengeschäft glänzt, bleibt die Autozuliefer-Sparte problematisch. Das Segment, das für rund 50 Prozent des Konzernumsatzes steht, wird durch einen harten Sparkurs restrukturiert. Der drastische Schritt: Ein Spin-Off der Sparte an die Börse.

Bereits 2024 konnte die operative Marge der Sparte leicht auf 2,3 Prozent verbessert werden – dennoch enttäuschte sie sowohl den Konzern als auch Analysten. Durch den Sparkurs, der unter anderem mehr als 10.000 Stellenstreichungen umfasst, soll die Marge bis 2025 auf 2,5 bis 4,0 Prozent steigen.

Für 2025 erwartet Continental insgesamt einen Umsatz zwischen 38 und 41 Milliarden Euro sowie eine weiter steigende Ebit-Marge von 6,5 bis 7,5 Prozent.

Aktie stürzt ab: Handelszölle setzen Continental unter Druck

Trotz solider Zahlen kam es am Aktienmarkt zu einem Einbruch: Die Continental-Aktie sackte um bis zu 9,7 Prozent ab. Der Grund? Mögliche zusätzliche US-Importzölle könnten das Geschäft erheblich belasten.

„50 Prozent der in den USA verkauften Autoreifen stammen aus dem Ausland“, erklärte Schick – ein Faktor, der Continental bei neuen Handelsbarrieren besonders verwundbar macht. Der Finanzvorstand machte deutlich: „Wir können keine zusätzlichen Zölle akzeptieren.“

Aktuell befindet sich der Konzern in Verhandlungen mit seinen Kunden, um eine Lösung für die steigenden Kosten zu finden. Die Börse reagierte dennoch empfindlich – ein Zeichen, dass Investoren trotz Effizienzsteigerungen skeptisch bleiben.

Bn-Redaktion/aw
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