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Continental

Starkes Reifengeschäft trotz US-Zöllen 11.04.2025, 18:07 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Continental Unternehmenszentrale
© Symbolbild von Continental
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Continental 63,79 EUR +3,82 % Lang & Schwarz

Starke Nachfrage trotz Handelsdruck

Trotz der protektionistischen Töne aus den USA bleibt der deutsche Autozulieferer Continental optimistisch. Vorstandschef Nikolai Setzer betonte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass Amerika ein unverändert zentraler Wachstumsmarkt für alle Unternehmenssparten sei – auf einer Stufe mit China und anderen asiatischen Regionen. Besonders im Reifensegment floriert das Geschäft: Die drei US-Werke in Mississippi, South Carolina und Illinois produzieren jährlich über 16 Millionen Reifen – und laut Setzer sei das Potenzial längst nicht ausgeschöpft.

Dennoch bleibt die angespannte Handelspolitik nicht folgenlos. Vor allem die mexikanischen Elektronikwerke des Konzerns könnten durch dauerhafte Zölle empfindlich getroffen werden. Auch US-Produktionsstandorte stehen indirekt unter Druck, wenn Vorprodukte – etwa für die Reifenproduktion – zusätzlichen Einfuhrzöllen unterliegen. Setzer bleibt jedoch gelassen: Solche Zusatzkosten würden alle lokalen Hersteller gleichermaßen betreffen. "Im Wettbewerb sehen wir also erstmal keinen direkten Nachteil", so der CEO – ein bemerkenswert selbstbewusster Ton in Zeiten zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit.

Contitech vor dem Absprung – Umbau mit Signalwirkung

Auch intern stehen die Zeichen auf Veränderung: Der geplante Umbau des Unternehmens schreitet voran. Dabei steht vor allem die Industriesparte Contitech im Fokus. Setzer bestätigte, dass es am Markt wiederholt Interesse an einem Verkauf gebe – sowohl von strategischen Investoren als auch von Finanzkäufern mit bestehendem Industrieportfolio. Der Umbau ist nicht nur ein Signal für die neue strategische Ausrichtung von Continental, sondern wohl auch das letzte große Projekt Setzers. "Wenn die Verselbstständigung von Contitech so läuft, wie wir uns das vorstellen, wird im nächsten Jahr der Zeitpunkt kommen, die Verantwortung weiterzugeben", kündigte er an.

Kursbewegung bleibt aus – Anleger in Wartestellung

Die Aktie des niedersächsischen Zulieferers zeigt sich indes unbeeindruckt. Mit einem aktuellen Kurs von 60,62 Euro liegt sie kaum verändert zum Vortag (60,78 Euro). Nach mehreren Tagen ohne klare Tendenz bleibt die Frage offen, ob der Wert in nächster Zeit stärker ausschlagen wird oder weiter in der Seitwärtsbewegung verharrt. Für Anleger heißt das: genau beobachten, wie der Markt auf die strategischen Weichenstellungen reagiert.

Bn-Redaktion/aw
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