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Trump mit direktem Angriff auf Deutschland 03.04.2025, 10:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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DAX unter Druck: Trumps Strafzölle gegen EU drohen deutsche Wirtschaft ins Wanken zu bringen

Handelsstreit eskaliert – Brüssel plant Gegenmaßnahmen

Mit dem jüngsten Schritt von US-Präsident Donald Trump spitzt sich der transatlantische Handelskonflikt dramatisch zu. Eine 20-prozentige Strafzollmaßnahme auf EU-Importe, die ab dem 9. April greift, stellt einen fundamentalen Angriff auf die internationale Handelsordnung dar. Trumps Rhetorik ist gewohnt scharf: Die EU „reißt uns über den Tisch“, so der Präsident – ein „pathetischer“ Zustand, dem er nun mit Zöllen entgegentreten will. Für China kündigte er sogar Tarife von über 50 Prozent an.

Die Europäische Kommission reagierte umgehend. Präsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem „schweren Schlag für die Weltwirtschaft“ und kündigte entschlossene Gegenmaßnahmen an, falls Verhandlungen scheitern. Dabei stehen US-Technologiekonzerne und Dienstleistungen besonders im Fokus möglicher europäischer Gegenreaktionen.

DAX verliert an Boden – deutsche Industrie besonders betroffen

Die Ankündigung sorgt bereits für spürbare Verwerfungen am Kapitalmarkt. Der DAX, das Börsenbarometer für die 40 größten deutschen Unternehmen, reagierte mit einem deutlichen Rücksetzer. Die deutsche Exportwirtschaft, besonders die Automobilindustrie, steht im Zentrum der US-Maßnahmen. Laut Eurostat lag der deutsche Handelsüberschuss mit den USA im Jahr 2024 bei 92 Milliarden Euro – eine Zahl, die Trump besonders ins Visier genommen hat.

Die Aussicht auf Zölle auf Autos und Autoteile trifft Unternehmen wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz in einer ohnehin angespannten Lage. Der Absatz in China schwächelt, die Kosten für den Wandel zur Elektromobilität steigen – ein weiterer externer Schock könnte die Erholung nach zwei Jahren Konjunkturschwäche torpedieren.

Verunsicherung dominiert – EZB zögert mit Prognosen

Das Signal an die Märkte ist klar: Die Unsicherheit über künftige Handelsbeziehungen erreicht laut Bloomberg Economics beinahe Rekordniveau. Auch wenn die Auswirkungen auf die Inflation noch unklar sind, zögern die Verantwortlichen der Europäischen Zentralbank mit klaren Aussagen vor ihrer nächsten Sitzung am 17. April. Ein wirtschaftlicher Dämpfer durch den Handelsstreit könnte die für dieses Jahr prognostizierte Eurozonen-Erholung gefährden.

Die EU arbeitet derzeit an einem „Term Sheet“, das mögliche Zugeständnisse an die USA enthält – inklusive Lockerungen bei Standards und regulatorischen Vorgaben. Ziel bleibt eine Deeskalation. Doch ohne Einigung droht ein Handelskrieg mit weitreichenden Folgen – vor allem für den exportorientierten deutschen Markt.

Bn-Redaktion/ts
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