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Der Druck wächst

Porsche startet drastischen Sparkurs 11.03.2026, 10:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Porsche
© Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Porsche AG 37,09 EUR -0,32 % Lang & Schwarz
Porsche Holding SE 32,36 EUR -0,20 % Lang & Schwarz

Schwache Nachfrage belastet Umsatz

Porsche rechnet für das laufende Jahr mit weiter schwächelnden Verkäufen. Der Sportwagenhersteller erwartet, dass der Jahresumsatz leicht sinkt und im besten Fall rund 36 Milliarden Euro erreicht. Gründe dafür sind unter anderem rückläufige Auslieferungen in wichtigen Märkten sowie zusätzliche Belastungen durch Zölle. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in China, wo sich immer mehr Käufer lokalen Automarken zuwenden.

Strategiewechsel bei Elektroautos kostet Milliarden

Ein weiterer Faktor für die schwächere Entwicklung ist die Anpassung der Elektromobilitätsstrategie. Im vergangenen Jahr belasteten unter anderem rund 2,4 Milliarden Euro an Kosten im Zusammenhang mit dieser Neuausrichtung das Ergebnis. Gleichzeitig drückten zusätzliche US-Zölle auf die Profitabilität. Insgesamt lag die operative Marge deshalb zuletzt nur bei 1,1 %. Für dieses Jahr peilt Porsche jedoch eine deutliche Verbesserung auf 5,5 % bis 7,5 % an.

Konzernumbau soll Profitabilität steigern

Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen umfassende strukturelle Änderungen. Der Konzern will Managementebenen reduzieren und Hierarchien verschlanken. Zudem sollen Investitionen langfristig zurückgefahren werden. Vorstandschef Michael Leiters kündigte eine grundlegende Neuausrichtung an: „Wir werden Porsche umfassend neu positionieren, das Unternehmen schlanker und schneller machen und die Produkte noch begehrenswerter gestalten.“

China verliert für Porsche an Bedeutung

Besonders schwierig bleibt die Situation in China. Dort brachen die Verkäufe im vergangenen Jahr um 26 % ein. Seit dem Höchststand im Jahr 2021 haben sich die Auslieferungen mehr als halbiert und lagen zuletzt bei knapp 42.000 Fahrzeugen. Neue heimische Elektroautohersteller bieten technisch aufgerüstete Fahrzeuge häufig deutlich günstiger an. Zudem trifft eine geänderte Luxussteuer viele Modelle der Marke.

Neue Modelle und Stellenabbau geplant

Porsche reagiert auf die Herausforderungen mit mehreren Maßnahmen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll die Belegschaft um etwa 3.900 Stellen reduziert werden, darunter 2.000 befristete Arbeitsplätze. Gleichzeitig will der Hersteller stärker auf margenstarke Modelle setzen, darunter zusätzliche Varianten oberhalb der bekannten Sportwagen und SUV. Parallel arbeitet das Unternehmen an neuen Fahrzeugen mit Verbrenner- und Hybridantrieben sowie an speziell für China entwickelten Technologien.

Bn-Redaktion/ts
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