Der nächste Coup

BioNTech plant Offensive gegen Krebs 14.01.2026, 10:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Labor
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BioNTech 93,10 EUR +1,14 % Tradegate
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BioNTech plant nächste Revolution

BioNTech SE zeigt sich offen für verschiedene Zukunftsszenarien, während das Unternehmen seine Onkologie-Pipeline marktreif machen will. CEO Ugur Sahin erklärte am Rande der JPMorgan Healthcare Conference, man sei bereit für Partnerschaften, bei denen Kooperationspartner bevorzugten Zugang zu bestimmten Medikamenten erhalten könnten.

Die größte Erfolgsgeschichte von BioNTech – die Kooperation mit Pfizer beim COVID-19-Impfstoff – verdeutlicht, wie wichtig strategische Allianzen für das Unternehmen sind. Inzwischen fließen die Milliardenumsätze aus dem Impfstoffgeschäft gezielt in die Entwicklung von Krebsmedikamenten.

Fokus auf Spätphasen-Wirkstoffe

Sahin betonte, dass BioNTech sowohl als eigenständiges Unternehmen weiterbestehen als auch bestehende Partnerschaften ausbauen könne: „Keine festen Pläne – Flexibilität ist der Schlüssel zur Optimierung.“ Zuletzt ging BioNTech eine Kooperation mit Bristol-Myers Squibb für einen seiner vielversprechendsten Onkologie-Wirkstoffe ein.

Neben der internen Forschung prüft das Unternehmen aktuell auch gezielte Übernahmen von Wirkstoffen in späten Entwicklungsphasen. „Wir sind offen für Spätphasen-Assets, die unser Portfolio sinnvoll ergänzen“, so Sahin.

Sieben entscheidende Studienergebnisse erwartet

Im Gegensatz zu Moderna, das primär auf mRNA-Programme im Onkologiebereich setzt, verfolgt BioNTech einen breiteren Ansatz. Laut Bloomberg Intelligence-Analyst Sam Fazeli stehen viele der Präparate im direkten Wettbewerb – belastbare Daten sollen im Laufe des Jahres Klarheit schaffen. Sieben Studien in späten Entwicklungsphasen stehen kurz vor der Veröffentlichung.

Biotech-Aktien feiern fulminanten Jahresstart

Auch der Biotech-Sektor insgesamt meldet Rückenwind: In der ersten Januarwoche 2026 sammelten Biotech- und Pharmaunternehmen insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar durch Aktienverkäufe ein – der beste Jahresstart seit 2021, wie Bloomberg berichtet. Der Optimismus wird gestützt durch steigende Aktienkurse, vermehrte Übernahmen und eine entspanntere Regulierungslage.

Investorengelder fließen wieder

Vor allem bereits börsennotierte Firmen profitierten: Praxis Precision Medicines etwa sicherte sich 575,1 Millionen US-Dollar – das größte Platzierungsvolumen der Woche. Mehrere Unternehmen wie Monte Rosa Therapeutics und Alumis konnten ihre Aktien sogar über dem aktuellen Marktpreis platzieren.

Ein Highlight war der Börsengang des Eli Lilly-finanzierten Radiopharma-Unternehmens Aktis Oncology: Die Emission wurde um 50 % aufgestockt, die Aktie legte am ersten Handelstag 24 % zu. Für 2026 werden nun bis zu 30 Biotech-IPOs erwartet – nach dem schwächsten Jahr der Branche seit über einem Jahrzehnt.

Der Sektor gewinnt an Breite

Matthew Roden, CEO von Aktis, sieht ein Comeback institutioneller Investoren: „Das breite Interesse zeigt, dass wieder Kapital verfügbar ist, um unsere Programme voranzutreiben.“ TD-Bankerin Mariel Healy sieht eine neue Dynamik im Markt: „Erfolge ziehen weitere Erfolge nach sich.“ Bereits zum Monatsende werden weitere Börsengänge erwartet, unter anderem von Eikon Therapeutics und Veradermics.

Bn-Redaktion/ts
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