Ende des digitalen Goldes?

Quantencomputer bedrohen den Bitcoin 22.02.2026, 13:29 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Bitcoin
© Foto von Michael Förtsch auf Unsplash

Die Angst vor dem großen Knack
Der bekannte Investor Kevin O’Leary sieht in der Entwicklung von Quantencomputern derzeit das massivste Hindernis für den Erfolg von Bitcoin. Das Problem: Die Rechenpower dieser neuen Computergeneration könnte theoretisch die kryptografische Verschlüsselung der Blockchain aufheben.

Obwohl diese Gefahr aktuell noch nicht unmittelbar bevorsteht, sorgt allein die Möglichkeit eines solchen Szenarios für Nervosität. Institutionelle Anleger, die für gewöhnlich auf langfristige Sicherheit setzen, reagieren diszipliniert und meiden ein zu hohes Risiko in ihren Portfolios.

Institutionelle Investoren ziehen die Reißleine
Die Skepsis der Profis spiegelt sich bereits in den Zahlen wider. Laut O’Leary wird eine bestimmte Grenze bei der Kapitalverteilung erst dann überschritten, wenn das Quanten-Rätsel gelöst ist. Bis dahin bleibt die Branche in einer Warteposition.

Auch andere namhafte Strategen haben bereits Konsequenzen gezogen. So wurde die Gewichtung von Bitcoin in prominenten Modellportfolios reduziert. Der Grund ist simpel: Sobald der Status als sicherer Wertspeicher durch technologische Fortschritte wackelt, verliert das digitale Gold im Vergleich zum physischen Edelmetall an Attraktivität.

Entwickler basteln an der Rettung
Die Bitcoin-Gemeinschaft schläft jedoch nicht. Hinter den Kulissen arbeiten Programmierer bereits an Schutzschilden gegen die Quanten-Bedrohung. Ein neuer Vorschlag namens "Pay-to-Merkle-Root" sorgt derzeit für Aufsehen in den Entwickler-Foren.

Das Ziel dieser Anpassung ist es, die öffentlichen Schlüssel der Nutzer so lange wie möglich geheim zu halten. Erst im Moment einer Transaktion würden diese sichtbar werden. Damit bliebe Angreifern kaum Zeit, die Verschlüsselung zu knacken. Ob und wann diese Updates jedoch tatsächlich in das System integriert werden, bleibt abzuwarten. Die Debatte über die langfristige Überlebensfähigkeit von Bitcoin ist jedenfalls in einer neuen, technologisch anspruchsvollen Phase angekommen.

Bn-Redaktion/js
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