Es wird immer bitterer

Nel ASA verschreckt mit Zahlen. Droht nächstes Kursdebakel? 01.05.2025, 09:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Es wird immer bitterer: Nel ASA verschreckt mit Zahlen. Droht nächstes Kursdebakel?
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NEL ASA 0,215 EUR -0,46 % Lang & Schwarz

Nel ASA – Es wird immer bitterer

Die Belastungsfaktoren, mit denen Nel ASA (WKN: A0B733 | ISIN: NO0010081235 | Ticker-Symbol: D7G) aktuell konfrontiert ist, sind hinlänglich bekannt. Sie spiegeln sich auch in den aktuellen Q1-Daten wider. Nicht zuletzt ist es der temporäre Produktionsstopp in Herøya, der maßgeblich das EBITDA im 1. Quartal 2025 beeinflusste.   

Nel ASA gab den Gesamtumsatz im März-Quartal 2025 mit 155 Mio. NOK an. Das ist im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ein deutlicher Rückgang in Höhe von 44 Prozent. Damals wurde ein Gesamtumsatz in Höhe von 276 Mio. NOK veröffentlicht. Nel ASA veröffentlichte für das 1. Quartal 2025 ein EBITDA in Höhe von -115 Mio. NOK, nach +32 Mio. NOK im 1. Quartal 2024. Unterm Strich verzeichneten die Norweger im aktuellen Berichtszeitraum einen Verlust in Höhe von -179 Mio. NOK, nach einem Gewinn in Höhe von +39 Mio. NOK im entsprechenden Vergleichsquartal 2024. Einmal mehr stand das Thema „Aufträge“ im Fokus. Nel ASA verzeichnete im 1. Quartal 2025 Auftragseingänge in Höhe von 311 Mio. NOK. Zum Vergleich: Im 1. Quartal 2024 beliefen sich die Auftragseingänge auf 398 Mio. NOK. Der Auftragsbestand entwickelte sich rückläufig und wurde per 31.03.2025 mit 1,460 Mrd. NOK angegeben, nach 2,115 Mrd. NOK zum Stichtag 31.03.2024. Angesichts der schwer gezeichneten Ergebnisseite darf auch der Blick auf die Barmittelbestände nicht fehlen. Nel ASA gab diese per 31.03.2025 mit 2,059 Mrd. NOK an. Per 31.03.2024 wiesen die Norweger Barmittelbestände in Höhe von 3,260 Mrd. NOK aus.

Nel Asa Aktienanalyse

Fazit – Der Aktie könnte nächstes Kursdebakel drohen

Die Zahlen waren von einer möglichen Trendwende weit entfernt. Schwache Auftragseingänge und eine nicht minder schwache Ergebnisseite prägten das Zahlenwerk. Aus charttechnischer Sicht brennt nicht erst seit heute der Baum. Der Markt reagierte etwas verschnupft auf das Zahlenwerk. Die zentrale Unterstützungszone 0,20 Euro / 0,17 Euro geriet noch einmal stärker in den Fokus des Handelsgeschehens. Sollte es darunter gehen, ist Obacht geboten. Um das Chartbild nachhaltig aufzuhellen, bedarf es eines Vorstoßes der Aktie über die 0,28 Euro.

Bn-Redaktion/mt
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