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Furchtbare Zahlen

Bayer weiter unter Druck 04.03.2026, 10:54 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Landwirtschaft
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Prognose für 2026 signalisiert stagnierende Gewinne

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern erwartet für 2026 kaum Veränderungen bei Umsatz und Gewinn. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll währungsbereinigt zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro liegen. Analysten hatten im Schnitt etwa 9,75 Milliarden Euro erwartet. Bereits 2025 war das operative Ergebnis um 4,5 Prozent auf 9,67 Milliarden Euro gesunken. Gleichzeitig ging der Konzernumsatz um 2,2 Prozent auf 45,58 Milliarden Euro zurück. Ohne Wechselkurseffekte und Portfolioveränderungen hätte sich allerdings ein Wachstum von 1,1 Prozent ergeben.

Glyphosat-Klagen bleiben das größte Risiko

Ein zentrales Thema für Investoren bleibt der Rechtsstreit rund um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Um bestehende und zukünftige Klagen in den USA zu beenden, strebt das Unternehmen einen Sammelvergleich über 7,25 Milliarden Dollar an. Parallel erhöhte der Konzern seine Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten auf 11,8 Milliarden Euro. Trotz dieser Maßnahmen ist der Ausgang weiterhin ungewiss. Zudem hoffen die Verantwortlichen auf ein Grundsatzurteil des obersten US-Gerichts, das langfristig für mehr Rechtssicherheit sorgen könnte.

Milliardenbelastungen drücken den freien Cashflow

Die Kosten für Vergleiche und laufende Verfahren haben spürbare finanzielle Auswirkungen. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern deshalb einen negativen freien Cashflow zwischen minus 2,5 Milliarden und minus 1,5 Milliarden Euro. Bereits 2025 hatten die Rechtsstreitigkeiten den Verlust deutlich ausgeweitet. Unter dem Strich stieg der Nettoverlust um gut eine Milliarde Euro auf knapp 3,6 Milliarden Euro. Damit bleiben die juristischen Risiken ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Patentabläufe bremsen wichtige Medikamente

Neben den Rechtsfragen wächst auch der Wettbewerbsdruck im Pharmageschäft. Besonders betroffen sind der Blutverdünner Xarelto sowie das Augenmedikament Eylea, die zunehmend Konkurrenz durch Generika bekommen. Beide Produkte verzeichneten im vierten Quartal stärkere Umsatzrückgänge als erwartet. Gleichzeitig konnte der Konzern in anderen Bereichen punkten: Die Nieren-Therapie Kerendia sowie das Krebsmedikament Nubeqa sorgten für Wachstum und stabilisierten das Pharmageschäft im vergangenen Jahr.

Konzernumbau soll langfristig Stabilität bringen

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2023 treibt Vorstandschef Bill Anderson einen umfassenden Umbau voran. Dazu gehören massive Kostensenkungen und ein Stellenabbau, der allein 2025 mehr als 4.000 Jobs betraf. Parallel versucht das Management, die rechtlichen Altlasten aus der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto im Jahr 2018 zu bewältigen. Diese haben den Konzern bislang bereits mehr als 10 Milliarden Dollar an Urteilen und Vergleichen gekostet.

Bn-Redaktion/ts
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