Anzeige
++++++ Silicon Valley greift nach Uran: Myriad explodiert um 30 %! ++++++
Gold schwach, Bitcoin schwächer

Anleger meiden Risiko 19.06.2026, 14:46 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold, Geld und Bitcoin
© Bild von David McBee auf Pexels
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Gold 4.157,33 USD -1,25 % Forex

Gold verliert an Glanz

Der Goldpreis fiel am 19. Juni 2026 laut Marktdaten auf 4.132,39 Dollar je Feinunze, umgerechnet rund 3.604,56 Euro. Damit lag Gold 1,38 Prozent unter dem Vortag und um 10 Prozent niedriger als vor einem Monat. Im Jahresvergleich bleibt das Edelmetall allerdings noch 22,49 Prozent im Plus. Der Rückgang zeigt daher keinen kompletten Stimmungsbruch, sondern vor allem eine Korrektur nach einer starken Phase.

Zinssignale belasten Edelmetalle

Ein wichtiger Belastungsfaktor sind die Zinserwartungen. Gold wirft keine laufenden Erträge ab und wird deshalb unattraktiver, wenn Anleger wieder mit höheren Zinsen rechnen. Nach aktuellen Marktberichten fielen New Yorker Gold Futures um 1,8 Prozent auf 4.170,30 Dollar je Feinunze, umgerechnet rund 3.639 Euro. Der Spotpreis sank um 0,8 Prozent auf 4.184,93 Dollar oder rund 3.652 Euro. Auch der stärkere Dollar erschwert Käufe für Investoren außerhalb des Dollarraums.

Bitcoin fällt unter Druck

Auch Bitcoin konnte von der zuletzt besseren Stimmung an den Aktienmärkten nicht profitieren. Der Kurs fiel laut Marktberichten am Donnerstag auf 62.300 Dollar, umgerechnet rund 54.358 Euro. Auslöser war ebenfalls die Erwartung strafferer Finanzierungsbedingungen, nachdem die US Notenbank eine mögliche Zinserhöhung bis Jahresende signalisierte. Bitcoin gilt zwar vielen Investoren als Alternative zu klassischen Anlagen, reagiert aber oft empfindlich auf sinkende Liquidität.

Risikoappetit reicht nicht überall

Auffällig ist die klare Trennung zwischen Aktien und Kryptowährungen. Während Aktien zuletzt von Entspannungssignalen und Hoffnungen auf stabile Unternehmensgewinne profitierten, blieb Bitcoin unter Druck. Seit Januar hat Bitcoin 28,26 Prozent an Wert verloren und sich damit deutlich von seiner Jahreshöchstmarke von über 96.000 Dollar entfernt, umgerechnet rund 83.734 Euro. Zusätzlich belasteten schwache Zuflüsse in Spot Bitcoin ETFs, aus denen zuletzt fast 500 Millionen Dollar oder rund 436 Millionen Euro abgeflossen waren.

Absicherung bleibt gefragt

Trotz der aktuellen Verluste sind Gold und Bitcoin nicht aus dem Blick der Märkte verschwunden. Gold bleibt wegen Inflation, geopolitischer Risiken und Notenbankkäufen ein wichtiger Krisenwert. Bitcoin bleibt stärker von Liquidität, Regulierung und Anlegerstimmung abhängig. Für die kommenden Handelstage dürfte entscheidend sein, ob die Zinsangst weiter zunimmt oder ob schwächere Rohstoffpreise neue Entlastung bringen.

Bn-Redaktion/tb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

13:17 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:48 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:47 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:21 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:15 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

10:43 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 21:48 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer