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Gold und Silber im Sinkflug

Fed und Politik belasten 31.01.2026, 14:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold und Silber
© Symbolbild von Dash Cryptocurrency auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Silber 85,45 USD -26,26 % Lang & Schwarz
Gold 4.865,35 USD ±0,00 % Forex

Rücksetzer nach Rekordjagd bei Gold

Der Goldpreis gab im Verlauf des US-Handels deutlich nach. Der Preis für eine Feinunze Gold fiel zeitweise auf knapp unter 4.700 US-Dollar. Zuletzt notierte das Edelmetall wieder rund 60 US-Dollar über dieser Marke. Trotz der jüngsten Verluste bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn positiv: Auf Jahressicht liegt der Goldpreis weiterhin etwa zehn Prozent im Plus. Der schnelle Anstieg zuvor hatte Gold auf historische Höchststände geführt, was die Anfälligkeit für kurzfristige Korrekturen erhöhte.

Belastend wirkte insbesondere die Unsicherheit über die zukünftige Ausrichtung der US-Notenbank. Die Erwartungen an baldige Zinssenkungen hatten die Goldpreise zuvor gestützt, da niedrigere Zinsen das zinslose Edelmetall attraktiver machen. Diese Hoffnungen wurden nun zumindest teilweise gedämpft.

Silber mit besonders heftiger Korrektur

Noch ausgeprägter fiel die Bewegung beim Silber aus. Eine Feinunze kostete zuletzt gut 74 US-Dollar, zwischenzeitlich rutschte der Preis sogar unter diese Marke. Am Donnerstag hatte Silber noch ein Rekordhoch von 121,65 US-Dollar erreicht. Damit hat sich der Preis innerhalb kurzer Zeit deutlich von seinem Hoch entfernt. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Silberpreis trotz der starken Schwankungen nur rund vier Prozent höher.

Die stärkere Volatilität von Silber ist nicht ungewöhnlich, da das Metall neben seiner Rolle als Edelmetall auch ein bedeutendes Industriemetall ist. Silber wird unter anderem in Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz, Robotik und den Energiesektor eingesetzt, was die Preisbewegungen zusätzlich beeinflusst.

Fed-Nachfolge, Geopolitik und der Blick nach vorn

Für zusätzliche Nervosität sorgte die politische Debatte um die Führung der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump schlug den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für Jerome Powell vor. An den Finanzmärkten nährte dies Zweifel, ob es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnte jedoch davor, aus der Nominierung zu weitreichende Schlüsse zu ziehen. „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen“, erklärte Nguyen. Man erwarte, dass die Fed auf diesen politischen Druck reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schrieb sie weiter. Zudem deute das Ausmaß der Korrektur darauf hin, dass Marktteilnehmer nach dem rasanten Preisanstieg gezielt auf Gelegenheiten für Gewinnmitnahmen gewartet hätten.

Unterstützung erhielten die Edelmetalle zuletzt auch durch gestiegene geopolitische Risiken. US-Außenminister Marco Rubio drohte dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag, sollte Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen planen. In solchen Phasen gelten Edelmetalle, allen voran Gold, bei vielen Investoren als sichere Häfen, was ihre Bedeutung im aktuellen Marktumfeld zusätzlich unterstreicht.

Bn-Redaktion/aw
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