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Handelsstreit eskaliert

US-Senat beschränkt Nvidia & AMD: Amerika zuerst bei KI-Chips 10.10.2025, 12:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild KI-Chips
© Bild von Frank Rietsch auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Advanced Micro Devices 441,70 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
NVIDIA 181,10 EUR -0,61 % Lang & Schwarz

Priorität für US-Unternehmen
Die Gesetzesvorlage, die als Teil des jährlichen Verteidigungsbudgets des Senats verabschiedet wurde, soll sicherstellen, dass amerikanische Kunden, einschließlich Start-ups und kleiner Unternehmen, nicht hinter chinesischen Tech-Giganten warten müssen, um die neuesten KI-Chips zu erhalten. Die Befürworter sehen dies als einen "major win" für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die nationale Sicherheit der USA.

Widerstand aus der Industrie
Die Tech-Branche und ihre Vertreter haben das Gesetz jedoch kritisiert. Sie argumentieren, dass die Maßnahme, obwohl sie gut gemeint sei, letztlich den Wettbewerb einschränken und die Innovationskraft amerikanischer Unternehmen schwächen würde. Nvidia hatte bereits im Vormonat betont, dass die USA ihr größter Markt seien und die Gesetzgebung ein nicht existierendes Problem adressiere.

Zukunft des Gesetzes bleibt ungewiss
Trotz der klaren Zustimmung im Senat ist der Weg des Gesetzes zur endgültigen Verabschiedung noch unklar. Das Repräsentantenhaus hatte seine Version des Gesetzes im September ohne die Exportkontroll-Sprache verabschiedet. Die Gesetzgeber beider Kammern müssen nun einen finalen Gesetzesentwurf aushandeln, bei dem der umstrittene Passus über die Exportkontrollen noch herausfallen könnte.

Brücke zum Trump-Deal
Die Entscheidung des Senats steht im Gegensatz zu einer früheren Vereinbarung der Trump-Administration mit Nvidia und AMD, die Exportbeschränkungen nach China gelockert hatte. Die Gegner der neuen Maßnahme werden voraussichtlich weiterhin versuchen, den Kongress zur Streichung der Klausel zu bewegen, um den Handel mit dem weltweit größten Halbleitermarkt nicht zu behindern.

Bn-Redaktion/js
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