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Kritische Marke unterschritten

Was macht Michael Saylor? 02.02.2026, 16:07 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bitcoin
© Symbolbild Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Microstrategy (Doing business Strategy) (A) 124,25 EUR +4,41 % Lang & Schwarz

Kursrutsch trifft das Herz der Strategie

Der jüngste Rückgang von Bitcoin setzt das weltweit größte unternehmenseigene Krypto-Portfolio spürbar unter Druck. Erstmals seit 2023 fiel der Preis der Kryptowährung unter den durchschnittlichen Kaufpreis von Strategy Inc., dem stark gehebelten Bitcoin-Vehikel von Michael Saylor. Die viel zitierte Marke von 76.037 US-Dollar wurde am Wochenende unterschritten, als Bitcoin bis auf 74.541 US-Dollar fiel. Damit gerät ein zentrales psychologisches Fundament der Strategie ins Wanken.

Schrumpfender Puffer trotz Milliardenbestand

Strategy hat laut eigenen Angaben insgesamt 54,2 Milliarden US-Dollar für den Aufbau seines Bitcoin-Bestands ausgegeben. Beim jüngsten Tief lag der Marktwert bei rund 53,2 Milliarden US-Dollar. Zwar besteht kein akuter finanzieller Stress: Es drohen keine Margin Calls, zudem verfügt das Unternehmen über eine Cash-Reserve von 2,25 Milliarden US-Dollar. Doch ohne eine deutliche Erholung des Bitcoin-Preises oder neue Nachfrage nach der Aktie wird der finanzielle Spielraum enger.

Das Modell verliert an Zugkraft

Kern des Geschäftsmodells war bislang simpel: Aktien mit Aufschlag auf den inneren Wert der Bitcoin-Bestände ausgeben und den Erlös in weitere Token investieren. Dieses Kapitalmarkt-Arbitrage-Modell funktionierte besonders gut im letzten Bullenmarkt. Inzwischen ist der Aktienkurs jedoch fast 70 % vom Hoch gefallen, die Bewertungsprämie ist verschwunden. Neue Aktienemissionen würden nun vor allem Verwässerung bedeuten – ohne klaren strategischen Mehrwert.

Makrotrends belasten zusätzlich

Strategy hält weiterhin mehr als 712.000 Bitcoin, doch der Wert dieses Bestands leidet unter einer veränderten Marktstimmung. Bitcoin verlor allein im Januar fast 11 % und verzeichnete damit den vierten Monatsverlust in Folge – die längste Negativserie seit 2018. Gleichzeitig reagiert der Markt kaum noch auf klassische Treiber wie geopolitische Spannungen oder regulatorische Impulse. Kapital fließt stattdessen verstärkt in andere spekulative Anlagen.

Politische Impulse verschärfen den Gegenwind

Zusätzlichen Druck brachte die Nominierung von Kevin Warsh als künftigen US-Notenbankchef. Der als Inflationsfalke geltende Ökonom dämpfte Erwartungen an einen schwächeren US-Dollar. Der Dollar-Index zog kräftig an – ein Umfeld, das riskante Anlagen wie Bitcoin weiter belastet. Damit steht Saylors Bitcoin-Experiment an einem Punkt, an dem selbst kleine Kursbewegungen die Wahrnehmung der gesamten Strategie kippen können.

Bn-Redaktion/ts
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