Anzeige
+++Gigantische Erzvorkommen im Pazifik: Ein kleiner Player wagt den Vorstoß+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Magnificent Seven unter Druck

Tech-Riesen verlieren ihren gemeinsamen Börsenglanz 01.11.2026, 13:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Magnificent Seven unter Druck: Tech-Riesen verlieren ihren gemeinsamen Börsenglanz
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Foto von Mark Neal von Pexels
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 28.401,99 PKT -2,34 % Ariva Indikation
US 500 7.583,28 PKT -1,22 % Ariva Indikation
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Anleger unterscheiden stärker

Die gemeinsame Erfolgsgeschichte der sieben Tech-Schwergewichte bekommt Risse. Nur zwei Mitglieder der „Magnificent Seven“ übertreffen im bisherigen Jahresverlauf den S&P 500, drei liegen deutlich im Minus. Apple gewinnt dagegen seit Jahresbeginn fast 30 Prozent, obwohl der iPhone-Hersteller lange wegen zurückhaltender KI-Investitionen kritisiert wurde. DZ-Bank-Analyst Sören Hettler erklärt: „Die Ära der ‚Magnificent Seven‘ als geschlossene Gruppe von Börsenüberfliegern scheint vorbei.“ Noch 2023 hatten die sieben Aktien allein 70 Prozent zum Jahresgewinn des S&P 500 beigetragen.

Quartalszahlen lösen Verkaufswelle aus

Besonders hart trifft die Neubewertung die Google-Mutter Alphabet. Ihre Aktie brach am Donnerstag um zwölf Prozent ein. Dabei verschwanden 482 Milliarden Dollar Börsenwert, umgerechnet rund 431 Milliarden Euro. Meta verlor seit den Quartalszahlen zehn Prozent, Amazon am Freitag zeitweise knapp sechs Prozent. Zusammen büßten die drei Konzerne gut 700 Milliarden Dollar ein, umgerechnet rund 627 Milliarden Euro. Der Nasdaq 100 verlor am Freitag mehr als zwei Prozent, nach bereits 1,4 Prozent am Donnerstag.

KI-Ausbau verschlingt Milliarden

Hinter der Skepsis stehen gewaltige Investitionen. Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta dürften im jeweils laufenden Geschäftsjahr zusammen 754 Milliarden Dollar ausgeben, umgerechnet rund 675 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren es 409 Milliarden Dollar, vor drei Jahren 157 Milliarden Dollar. Zum gleichen Wechselkurs entspricht das ungefähr 366 beziehungsweise 141 Milliarden Euro. Rechenzentren und KI-Infrastruktur eröffnen Wachstumschancen, erhöhen aber den Kapitalbedarf erheblich. Gleichzeitig überschneiden sich die Geschäftsfelder stärker, wodurch bisherige Marktführer zunehmend miteinander konkurrieren.

Cashflow rückt ins Zentrum

Bei Alphabet, Amazon und Meta fiel der freie Cashflow im abgelaufenen Quartal negativ aus. Damit überstiegen die Investitionsausgaben den Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft. Das bedeutet allerdings nicht automatisch einen bilanziellen Verlust, denn Cashflow und Gewinn sind unterschiedliche Kennzahlen. Anleger verlangen zunehmend Belege dafür, dass die hohen Ausgaben künftig tragfähige Erträge liefern. Während Alphabet, Amazon und Meta nach ihren Zahlen abgestraft wurden, blieb die Microsoft-Aktie nahezu unverändert. Entscheidend wird damit stärker die wirtschaftliche Wirkung der jeweiligen KI-Strategie.

Gleichlauf verliert an Kraft

Auch statistisch zeigt sich die Trennung. Die durchschnittliche rollierende 60-Tage-Korrelation der 21 möglichen Aktienpaare sank Mitte Oktober auf plus 0,12. Zuletzt lag sie bei plus 0,2, gegenüber einem Durchschnitt von 0,49 und früheren Spitzen nahe plus 0,8. Die Kurse bewegen sich damit weniger eng miteinander. Oddo-BHF-Stratege Peter Reichel spricht von einem „Selektionsmarkt“. Für Anleger gewinnen nachhaltige Erträge, Kapitalrenditen und Bilanzqualität an Bedeutung. Die Zugehörigkeit zu den „Glorreichen Sieben“ allein liefert dafür keine Garantie.

Bn-Redaktion/ar
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 12,71
Hebel: 19,85
mit starkem Hebel
Ask: 31,89
Hebel: 7,93
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BE1SWG BD83NM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

13:00 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 16:22 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 14:43 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 9:20 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 9:15 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Freitag 16:40 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer