Milliardenwette

Bitcoin löscht 600 Millionen Dollar aus 14.01.2026, 10:16 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bitcoin
© Bild von Benjamin Nelan auf Pixabay

Kurssprung über 95.000 Dollar sorgt für Short-Squeeze

Bitcoin ist auf ein Zwei-Monats-Hoch gestiegen und durchbrach am Mittwochmorgen in Asien zeitweise die Marke von 96.348 US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 2,4 % und markiert den höchsten intraday-Wert seit dem 16. November. Die Dynamik am Kryptomarkt hat in den letzten 24 Stunden zu Liquidierungen von Short-Positionen im Gesamtwert von rund 600 Millionen US-Dollar geführt – allein 290 Millionen US-Dollar davon in Bitcoin.

Ether, die zweitgrößte Kryptowährung, legte ebenfalls kräftig zu und stieg um bis zu 5,1 %. Laut Analyst Tony Sycamore von IG Australia könnte ein nachhaltiger Durchbruch über 95.000 US-Dollar eine Rallye Richtung 100.000 US-Dollar einleiten – mit dem 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 106.115 US-Dollar als nächstem Ziel.

Makro-Umfeld stützt Bitcoin – Inflationsdaten und geopolitische Spannungen im Fokus

Triebfedern für die jüngste Aufwärtsbewegung sind ein schwächer als erwarteter Anstieg der US-Kerninflation sowie geopolitische Spannungen, etwa rund um die US-Notenbank, die jüngst Ziel von Ermittlungen durch das Justizministerium wurde. Justin d’Anethan von Arctic Digital sieht in Bitcoin eine Art „Gold-Nachzügler“ und erwartet mittelfristig eine stärkere Allokation institutioneller Investoren.

Auch Vincent Liu von Kronos Research spricht von einem „scharfen Short-Squeeze“ im Derivatemarkt. Joshua Lim von FalconX nennt zudem die geopolitische Gemengelage – von Venezuela bis Iran – sowie jüngste Indexentscheidungen von MSCI als Rückenwind für Bitcoin.

Milliardendeal: Strategy Inc. stockt Bitcoin-Reserven kräftig auf

Derweil hat Strategy Inc. Bitcoin im Wert von knapp 1,25 Milliarden US-Dollar zugekauft. Zwischen dem 5. und 11. Januar erwarb das Unternehmen 13.627 BTC – die größte Investition seit Juli. Die Käufe wurden größtenteils durch Kapitalerhöhungen finanziert. Nach einem Einbruch von 24 % im vierten Quartal 2025 musste das Unternehmen ein unrealisiertes Minus von 17,44 Milliarden US-Dollar ausweisen.

Die Aktie verlor 2025 rund 48 %, Investoren zweifelten zunehmend am Bitcoin-zentrierten Geschäftsmodell. Um Liquiditätsängsten entgegenzuwirken, bildete das Unternehmen Anfang Dezember eine Barreserve von 2,25 Milliarden US-Dollar.

NYC Token: Kursspektakel mit Ansage – von 58 auf unter 10 Cent

Für Aufsehen sorgt unterdessen der umstrittene Ex-Bürgermeister von New York, Eric Adams. Nur wenige Tage nach seiner Amtsübergabe präsentierte er einen neuen Krypto-Token mit dem Namen „NYC Token“. Der Kurs explodierte am Montag auf 58 Cent, stürzte jedoch binnen Stunden auf unter 10 Cent ab – ein klassisches „Rug Pull“-Szenario laut Analysten.

Obwohl der Token keine offizielle Verbindung zur Stadt hat, wurde er in Times Square und auf TV-Kanälen offensiv beworben. Kritik kommt unter anderem von Nicolai Sondergaard von Nansen und Nicolas Vaiman von Bubblemaps. Beide werfen dem Projekt intransparentes Verhalten beim Thema Liquidität vor. Der Marktwert fiel von 600 Millionen auf unter 100 Millionen US-Dollar.

Memecoin-Trend setzt sich fort – Parallelen zu früheren Abstürzen

Tom Schmidt von Dragonfly bezeichnet das Projekt als „Celebrity-Memecoin ohne Substanz“. Ähnliche Kursmuster seien bereits bei Libra zu beobachten gewesen, einem Token, der 2025 zeitweise von Argentiniens Präsident Milei unterstützt wurde. Auch dieser stürzte nach anfänglichem Hype massiv ab.

Adams’ frühere Krypto-Initiativen – wie der gescheiterte NYCCoin – sowie seine Nähe zu prominenten Kryptofiguren werfen weitere Fragen zur Seriosität seiner Projekte auf.

Bn-Redaktion/ts
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