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Musks EU-Dilemma

Tesla und EU-Behörde streiten über FSD-Zulassungstermin 24.11.2025, 16:32 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Tesla
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Tesla 311,60 EUR +0,35 % Lang & Schwarz

Zeitplan ist keine Zusage
Tesla hatte auf der Social-Media-Plattform X verkündet, der "Hauptweg" zur FSD-Zulassung in Europa führe über die RDW, und die Behörde habe sich auf eine Zulassung im Februar 2026 festgelegt. Die RDW konterte mit einer offiziellen Erklärung: Man habe lediglich einen Zeitplan für Tesla aufgestellt, um das FSD-System im Februar zu demonstrieren. Eine Genehmigung sei damit ausdrücklich nicht zugesagt.

Unnötiger Druck auf die Behörde
Die niederländische Behörde kritisierte zudem, dass Tesla einen Link zu ihrer Kontaktseite geteilt und die eigenen Follower aufgefordert hatte, sich bei der RDW für die angebliche Genehmigung zu bedanken. Die RDW bat darum, von weiteren Kontaktaufnahmen abzusehen, da dies unnötig Zeit der Kundendienste in Anspruch nehme und keinerlei Einfluss auf den Genehmigungsprozess habe. Die oberste Priorität der Behörde bleibe die Verkehrssicherheit.

Musks Frustration und die Folgen
CEO Elon Musk hatte zuvor wiederholt seine Frustration über den schleppenden Zulassungsprozess für FSD in Europa geäußert und seine Kunden explizit gebeten, Druck auf die Regulierungsbehörden auszuüben. Der aktuelle Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Rückschlägen und Debatten, bei denen die Sicherheit der FSD-Technologie in Europa hinterfragt wird, wo die Anforderungen an autonomes Fahren strenger sind als in den USA. Die Aktie von Tesla reagierte auf die Nachricht mit leichten Kursverlusten.

Bn-Redaktion/js
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