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Nachfrage sinkt

Gold sei kein sicherer Hafen mehr 25.03.2026, 10:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Goldbarren
© Symbolbild Gold
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Name Aktuell Diff. Börse
Gold 4.524,24 USD +1,12 % Lang & Schwarz

Geopolitik treibt kurzfristige Erholung

Gold hat seine jüngste Schwächephase vorerst gestoppt und legte um bis zu 2,8% auf über 4.600 Dollar je Unze zu, nachdem bereits zuvor ein Plus von 1,6% verbucht wurde. Auslöser waren Signale, dass die USA einen diplomatischen Ausweg im Konflikt mit dem Iran verfolgen könnten. Ein 15-Punkte-Plan sowie mögliche Gespräche sorgten für vorsichtigen Optimismus an den Märkten. Parallel dazu fielen Ölpreise, Aktien stiegen und der US-Dollar verlor bis zu 0,3%.

Warum Gold trotz Krise gefallen ist

Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar ist Gold dennoch um mehr als 15% gefallen – insgesamt sogar rund 17%. Damit entwickelte sich das Edelmetall schwächer als viele andere Anlageklassen. Selbst zinssensitive Staatsanleihen und Aktienmärkte verloren mit jeweils etwa 11% deutlich weniger. Diese Entwicklung überrascht, da Gold traditionell als Krisenabsicherung gilt, aktuell aber seine Schutzfunktion kaum erfüllt.

Zinsen und Inflation als Belastungsfaktor

Ein zentraler Grund liegt in den steigenden Inflationserwartungen durch hohe Energiepreise. Investoren rechnen damit, dass Notenbanken die Zinsen stabil halten oder sogar erhöhen. Für Gold ist das problematisch, da es keine laufenden Erträge liefert. „Gold dürfte kurzfristig stark von Zinserwartungen, dem US-Dollar und geopolitischen Entwicklungen abhängen“, erklärte ein Stratege. Gleichzeitig zwingt Marktvolatilität viele Investoren dazu, liquide Positionen wie Gold zu verkaufen, um Kapital freizusetzen.

Zentralbanken verändern die Dynamik

Zusätzlichen Druck erzeugen mögliche Goldverkäufe durch Notenbanken. Die Türkei prüft etwa, ihre Reserven im Umfang von bis zu 135 Milliarden Dollar zur Stabilisierung der Währung einzusetzen. Gleichzeitig sank die Nachfrage: Im Januar kauften Zentralbanken nur noch 5 Tonnen Gold – deutlich weniger als der monatliche Durchschnitt von 27 Tonnen im Jahr 2025. Dennoch gilt: „Der Einsatz von Gold unterstreicht seine Rolle im Reserve-Management“, so ein Marktbeobachter.

Langfristige Perspektive bleibt intakt

Trotz der aktuellen Korrektur bleibt das strukturelle Umfeld für Gold stabil. Die massive Nachfrage seit 2022 wurde durch geopolitische Spannungen, Zweifel am US-Dollar und steigende Staatsverschuldung getrieben. „Wir sehen den Rückgang als Chance, Positionen anzupassen“, heißt es aus dem Asset Management. Auch wenn kurzfristige Rücksetzer möglich bleiben, sprechen Diversifikation und geopolitische Unsicherheiten weiterhin für Gold im Portfolio.

Bn-Redaktion/ts
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