Nel ASA-Aktie fällt

Umsatz bricht um über 40 Prozent ein 30.04.2025, 17:34 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Wasserstoff Pipeline
© Symbolbild erstellt von Midjourney
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NEL ASA 0,19405 EUR +0,65 % Lang & Schwarz

Schwache Zahlen sorgen für Kursrutsch

Der norwegische Wasserstoffspezialist Nel ASA hat mit seinen Zahlen für das erste Quartal 2025 die Erwartungen deutlich verfehlt. Der Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahr um satte 43,8 Prozent auf nur noch 155 Millionen norwegische Kronen (ca. 13,33 Mio. Euro) ein. Analysten hatten im Vorfeld mit rund 245 Millionen Kronen gerechnet – ein deutlicher Fehlbetrag, der das Vertrauen der Investoren erschüttert.

Auch operativ konnte Nel nicht überzeugen: Das EBITDA lag mit -115 Millionen Kronen deutlich unter der Prognose von -81 Millionen. Noch gravierender fiel das Betriebsergebnis aus: Mit -187 Millionen Kronen verfehlte es die Analystenerwartung von -139 Millionen klar. Der Verlust nach Steuern summierte sich auf -179 Millionen Kronen, während Experten mit lediglich -119 Millionen gerechnet hatten.

Nachfrage bröckelt – Auftragseingang schrumpft

Die enttäuschenden Zahlen spiegeln sich auch in der Auftragslage wider. Der Auftragseingang sank von 398 Millionen Kronen im Vorjahr auf nur noch 311 Millionen Kronen. Diese Entwicklung wird besonders kritisch gesehen, da sie trotz der Umstellung auf fortgeführte Aktivitäten ein deutliches Nachlassen der Nachfrage signalisiert.

Die Börse reagierte prompt: Die Aktie von Nel ASA verlor nach Veröffentlichung der Zahlen 3,7 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust auf über 16 Prozent, was die angespannte Lage im Wasserstoffsektor zusätzlich verdeutlicht.

Analysten bleiben skeptisch – Hoffnung durch Samsung-Deal

Bereits im Vorfeld hatte die kanadische Bank RBC ihr Kursziel für Nel von 3,50 auf 3,00 Kronen gesenkt – wenngleich die Einstufung bei „Sector Perform“ belassen wurde. Analyst Erwan Kerouredan konstatierte ein „turbulentes erstes Quartal“ für europäische Wasserstoffunternehmen, die unter starken Kursschwankungen litten.

Interessanterweise sieht Kerouredan weniger den Handelskonflikt mit den USA als Gefahr für Nel, sondern vielmehr die wachsenden Risiken im europäischen Marktumfeld. Ein Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: Die strategische Kooperation mit Samsung wird von Analysten als Vertrauensbeweis für die Technologiekompetenz von Nel gewertet.

Zum Vergleich: Bei der ebenfalls börsennotierten Thyssenkrupp Nucera wurden die kurzfristigen Umsatzprognosen wegen Lieferkettenproblemen und Rezessionsrisiken gesenkt. Dennoch wird dem Unternehmen aufgrund seiner robusten Bilanz mehr Flexibilität als der Konkurrenz bescheinigt. Für 2025 nennt RBC weiterhin ITM Power und Lhyfe als Top-Favoriten im Wasserstoffsektor.

Bn-Redaktion/aw
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