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Investoren zeigen Vertrauen in Wasserstoff-Gigaprojekt 26.04.2024, 19:43 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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NEL ASA sichert Großprojekt mit Hy Stor Energy

In einem jüngsten Schritt zur Expansion in der grünen Wasserstoffbranche hat NEL ASA eine bedeutende Kapazitätsreservierung von mehr als einem Gigawatt bei alkalischen Elektrolyseuren bekanntgegeben. Diese strategische Reservierung erfolgt als Teil der Partnerschaft mit Hy Stor Energy für den Mississippi Clean Hydrogen Hub (MCHH), bei dem NEL als exklusiver Elektrolyseur-Lieferant für die erste Projektphase fungieren wird. Der Einsatz sowohl alkalischer als auch PEM-Elektrolysetechnologien wird NELs Führungsrolle in der Wasserstofftechnologie weiter stärken.

Aktienreaktion trotz finanzieller Vorbehalte

Trotz der positiven Nachricht, dass die Reservierung noch nicht als fester Auftrag gilt, reagierte der Aktienmarkt optimistisch. Am Freitag verzeichnete die NEL-Aktie an der EURONEXT in Oslo einen signifikanten Anstieg um 9,51 Prozent auf 5,00 Norwegische Kronen. Dies deutet auf ein starkes Vertrauen der Investoren in das Potenzial des Projekts und die zukünftige Rolle von NEL im Wasserstoffmarkt hin. Jedoch bleibt abzuwarten, ob diese Kurssteigerung nachhaltig sein wird, insbesondere angesichts der bisher schwachen Jahresperformance des Unternehmens, die einen Rückgang von 30 Prozent seit Januar und 67 Prozent über die letzten zwölf Monate zeigt.

Fokus auf Nachhaltigkeit 

Die Produktionsplanung für die reservierten Kapazitäten ist für die Jahre 2025 bis 2027 im norwegischen Werk von NEL in Herøya angesetzt. Diese Planung steht allerdings unter dem Vorbehalt der finalen Investitionsentscheidung, und eine feste Bestellung steht noch aus. NELs CEO Håkon Volldal betonte die Bedeutung des Projekts für die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und die Förderung einer globalen Wasserstoffwirtschaft.

Diese Entwicklung könnte eine Wende für NEL ASA bedeuten, die inmitten der globalen Energiewende und des zunehmenden Fokus auf nachhaltige Technologien steht. Die Beteiligung am MCHH-Projekt unterstreicht das Engagement des Unternehmens für den grünen Wasserstoff und könnte langfristig zu einer Stabilisierung der Aktienkurse führen. Doch wie bei allen aufstrebenden Technologien bleibt die Frage der Wirtschaftlichkeit und des Timings entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Bn-Redaktion/aw
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