Gold über 4.800 US-Dollar:
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Neue Prognose

Goldmann Sachs sieht Gold weiter steigen 22.01.2026, 10:51 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold
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Private Investoren treiben Goldpreis auf neue Höhen

Goldman Sachs hat seine Prognose für den Goldpreis bis Jahresende 2026 um über zehn Prozent angehoben – auf 5.400 US-Dollar pro Unze. Die Bank verweist auf eine verstärkte Nachfrage durch private Anleger, die Gold als Absicherung gegen makroökonomische Risiken halten. Laut Analysten wie Daan Struyven und Lina Thomas dürften diese Positionen trotz sich wandelnder politischer Rahmenbedingungen bestehen bleiben.

Während in der Vergangenheit politische Großereignisse wie US-Wahlen als Absicherungsgrund galten, dominieren inzwischen längerfristige Themen wie Schuldennachhaltigkeit. Diese „klebrigen“ Risiken wirken laut Goldman deutlich nachhaltiger auf die Nachfrage nach physischem Gold.

Geopolitik, Notenbanken und ETF-Zuflüsse befeuern die Rally

Der Goldpreis ist binnen eines Jahres um über 70 Prozent gestiegen und hat eine Serie historischer Rekorde aufgestellt. Besonders die anhaltende Unsicherheit auf globaler Ebene – etwa durch die Angriffe von Ex-Präsident Donald Trump auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank – verstärkt die Flucht in sichere Häfen wie Gold. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 4.830 Dollar je Unze.

Zentralbanken sollen laut Goldman durchschnittlich 60 Tonnen Gold pro Monat kaufen – vor allem Schwellenländer setzen ihre strategische Diversifikation konsequent fort. Zeitgleich verzeichnen westliche ETFs einen Zuwachs von 500 Tonnen seit Anfang 2025 – deutlich mehr als ursprünglich aufgrund sinkender US-Zinsen erwartet. Für 2026 rechnet die Bank mit weiteren Zinssenkungen um 50 Basispunkte.

Politische Spannungen als Preistreiber

Neben makroökonomischen Sorgen sorgt auch die geopolitische Lage für zusätzlichen Rückenwind. Der Streit um Grönland zwischen den USA und Europa, sowie Trumps Versuch, Fed-Gouverneurin Lisa Cook abzusetzen, haben das Vertrauen in den Dollar untergraben. Laut Nicky Shiels von MKS Pamp zeigt sich zunehmend eine „Waffenisierung“ von Rohstoffen und Lieferketten – ein Trend, der Gold zusätzlich stützt.

Goldman warnt: Sollte es zu einer Entspannung der politischen Unsicherheiten kommen, könnte dies zu einer Reduzierung der Absicherungspositionen führen – dennoch seien die Risiken für den Goldpreis „klar nach oben verzerrt“.

Silber im Sog – dreifacher Preisanstieg

Auch Silber profitiert vom Boom: Die Unze kletterte kurzzeitig um 1,2 Prozent auf über 94 Dollar – ein Verdreifachung binnen eines Jahres. Neben einem historischen Short Squeeze treiben Einzelanleger die Nachfrage. Unsicherheit über Exportlizenzen aus China verstärkt die Wahrnehmung von Knappheit. Zugleich bleiben Lagerbestände an der Comex hoch.

Bn-Redaktion/ts
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