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Plug Power unter Druck

Diese Abstimmung schockt Anleger 02.02.2026, 12:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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© Symbolbild erstellt von DALL-E
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Name Aktuell Diff. Börse
Plug Power 1,794 EUR +0,04 % Baader Bank

Operativ geliefert, an der Börse ignoriert

Abseits des Aktienkurses gibt es durchaus Fortschritte. In Sines, Portugal, hat Plug Power die Installation von PEM-Elektrolyseuren mit einer Gesamtleistung von 100 MW in der Raffinerie des Energiekonzerns Galp abgeschlossen. Damit ist ein großer Lieferumfang operativ abgearbeitet. Die eingesetzten GenEco Einheiten sollen im Hochlauf bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren. In der Raffinerie werden damit rund 20 Prozent des bislang genutzten grauen Wasserstoffs ersetzt. Rechnerisch ergibt sich daraus eine CO2-Einsparung von etwa 110.000 Tonnen pro Jahr.

Diese Eckdaten werden vom Markt zwar registriert, sie stehen jedoch klar im Schatten der finanziellen Fragestellungen. Entscheidend ist derzeit nicht die Hardware in Portugal, sondern die Frage, wie Plug Power seine Liquidität und Kapitalbasis absichert. Oder anders formuliert: Die Börse hätte jetzt die Ergebnisse der außerordentlichen Aktionärsversammlung gebraucht.

Abgesagte Versammlung sorgt für neue Unsicherheit

Am 29. Januar 2026 sollte die außerordentliche Aktionärsversammlung stattfinden. Plug Power hatte drei Anträge auf die Tagesordnung gesetzt, die nun zunächst vertagt wurden. Das Management plant, bei einer späteren Versammlung die Abstimmungsstandards an das Gesellschaftsrecht von Delaware anzupassen. Ziel ist es, für zentrale Beschlüsse eine einfachere Mehrheitslogik zu etablieren.

Im Mittelpunkt steht dabei Antrag 2: die geplante Verdoppelung der genehmigten Aktienzahl von 1,5 auf 3,0 Milliarden Stück. Der Markt interpretiert dieses Vorhaben als Vorbereitung auf umfangreiche Eigenkapitalmaßnahmen. Hintergrund ist der weiterhin bestehende Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft, der finanziert werden muss. Die Diskussion wird vom Management mit einer klaren Alternative verknüpft. Sollte die Zustimmung ausbleiben, sieht die Unternehmensführung einen Reverse Split als nächsten Schritt vor.

Kapitalfrage dominiert die weitere Kursentwicklung

Genau diese Gemengelage belastet die Aktie. Das benötigte Kapital ist bislang nicht gesichert, die Abstimmung verzögert sich, und damit bleibt auch die strategische Richtung unklar. Solange diese Fragen offen sind, droht dem Titel ein anhaltender Abwärtstrend. Ob sich die Märkte – wie von einigen Analysten beschrieben – wieder beruhigen, hängt maßgeblich davon ab, wann Plug Power die vertagten Beschlüsse nachholen und damit zumindest formell Planungssicherheit schaffen kann.

Bn-Redaktion/aw
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