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Porsche SE rutscht tiefer in die Autokrise

Porsche: Gewinneinbruch – Rüstung soll retten 13.08.2025, 11:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Porsche SE rutscht tiefer in die Autokrise: Porsche: Gewinneinbruch – Rüstung soll retten
© Symbolbild von Porsche
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Brookfield 33,65 EUR -0,30 % Lang & Schwarz
Volkswagen 90,75 EUR -0,33 % Lang & Schwarz
Porsche Holding SE 32,36 EUR -0,20 % Lang & Schwarz
KKR 75,31 EUR +0,60 % Lang & Schwarz

Krise bei den Kernbeteiligungen belastet Bilanz
Im ersten Halbjahr 2025 erzielte die Porsche Automobil Holding SE einen bereinigten Gewinn von 1,1 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich fiel der Nettogewinn sogar auf 300 Millionen Euro. Hauptgrund sind rückläufige Ergebnisse bei den beiden Großbeteiligungen Volkswagen und Porsche AG. Die Holding kappte infolgedessen ihre Jahresprognose deutlich. Statt bis zu 4,4 Milliarden Euro wird jetzt nur noch mit maximal 3,6 Milliarden Euro gerechnet.

Strategiewechsel mit Signalwirkung

Parallel zum Rückgang im Kerngeschäft geht die Holding neue Wege. Laut Vorstandschef Hans Dieter Pötsch will Porsche SE künftig stärker in sicherheitsrelevante und militärisch nutzbare Technologien investieren. Dazu zählen unter anderem Aufklärungssysteme, Satellitentechnik und Cybersecurity. Ziel sei es, neue Plattformen für Beteiligungen in diesem Umfeld zu schaffen. Erste Engagements in sogenannten Dual-Use-Technologien bestehen bereits. Die Ausweitung erfolgt ohne neue Verschuldung aus der bestehenden Liquidität der Holding.

Rüstungsfokus als Reaktion auf Marktverwerfungen

Die Hinwendung zur Verteidigungsindustrie ist eine Reaktion auf die wachsenden geopolitischen Spannungen sowie die strukturellen Schwächen der Automobilmärkte. Die Kernbeteiligungen Volkswagen und Porsche AG kämpfen mit Handelsbarrieren, schwacher Konjunktur in China und einer abkühlenden Nachfrage in Europa. Die Holding sucht daher nach Erträgen außerhalb des klassischen Mobilitätssektors, um ihre Abhängigkeit zu reduzieren.

Offene Fragen zur neuen Ausrichtung

Ob die Rüstungsstrategie mittelfristig neue Stabilität bringt, bleibt unklar. Auch andere börsennotierte Beteiligungsgesellschaften wie Investor AB, Brookfield oder KKR prüfen aktuell Rüstungs- und Sicherheitsprojekte. Die Frage ist, ob Porsche SE aus dem Verteidigungsengagement eine tragfähige neue Säule entwickeln kann oder ob es bei einem taktischen Schritt bleibt.

Bn-Redaktion/jh
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