Renk mit Zahlen

Startet die Rüstungsaktie nun wieder durch? 13.08.2025, 10:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Renk mit Zahlen: Startet die Rüstungsaktie nun wieder durch?
© KI-erzeugtes Symbolbild
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Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.182,90 EUR -1,65 % Lang & Schwarz
HENSOLDT 69,08 EUR -4,53 % Gettex
RENK Group 45,14 EUR -6,03 % Tradegate

Leicht enttäuschende Quartalszahlen von Rheinmetall sowie das anstehende Treffen zwischen Trump und Putin zum Ukraine-Krieg ließen Anleger und Investoren deutlich vorsichtiger werden. Zudem hatten die Rüstungstitel nach der monatelangen Rallye jede Menge „Speck angesetzt“. Diesen galt es zu sichern. Unter charttechnischen Aspekten wurde es nicht zuletzt für die Renk-Aktie prekär, drohte sie doch unter die zentrale Unterstützungszone 63 Euro / 60 Euro zu laufen. Dass sich diese Entwicklung unmittelbar vor der Zahlenveröffentlichung abspielte, erhöhte die Brisanz noch einmal deutlich. 

Umso wichtiger war es, dass Renk heute (13. August) mit den Zahlen für das 2. Quartal 2025 bzw. für das 1. Halbjahr 2025 positiv überraschen konnte. Die Aktie zog in einer ersten Reaktion leicht an. 

Renk mit Zahlen. Startet die Rüstungsaktie nun wieder durch?

Die Aktie (WKN: RENK73 | ISIN: DE000RENK730 | Ticker-Symbol: R3NK)  des Augsburger Herstellers von Motoren und Antriebssystemen für militärische und zivile Anwendungen legte im Anschluss an die Zahlenveröffentlichung zu. Der Markt war mit den vorgelegten Zahlen zufrieden. 

Renk Aktienchart

Renk verzeichnete im 1. Halbjahr 2025 Auftragseingänge in Höhe von 921 Mio. Euro. Damit beläuft sich der gesamte Auftragsbestand auf 5,9 Mrd. Euro. Der Umsatz wurde für das 1. Halbjahr 2025 mit 620 Mio. Euro veröffentlicht, nach 510 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2024. Das bereinigte EBIT belief sich im 1. Halbjahr 2025 auf 89 Mio. Euro, nach 69 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2024. 

Nach den beiden starken Quartalen bestätigte Renk die Prognosen für das Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen geht unverändert von einem Umsatz von mehr als 1,3 Mrd. Euro aus. Das bereinigte EBIT wird in einer Spanne von 210 Mio. Euro bis 235 Mio. Euro erwartet. 

Wie prekär die charttechnische Lage trotz der Kursgewinne infolge der Zahlen ist, verdeutlicht der obere Chart. Der Kursbereich um 63 Euro / 60 Euro steht noch immer unter Druck und droht, unterschritten zu werden. Erst eine Bewegung über die 70 Euro würde den Druck vom Unterstützungsbereich nehmen. Sollte es zu einem nachhaltigen Rücksetzer unter die 60 Euro kommen, würden weitere Abgaben in Richtung 52,5 Euro / 50 Euro drohen. 

Bn-Redaktion/mt
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