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NATO-Gipfel sorgt für Turbo bei Rüstungsprojekten 01.07.2025, 13:38 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Renk: NATO-Gipfel sorgt für Turbo bei Rüstungsprojekten
© Symbolfoto von Marek Studzinski auf Unsplash
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Verteidigungsbeschlüsse stärken Auftragslage


Die RENK Group AG sieht in den Beschlüssen des jüngsten NATO-Gipfels eine klare Bestätigung ihres strategischen Kurses. Der Anstieg der Verteidigungsausgaben in den Mitgliedstaaten wird als direkte Aufforderung an die Industrie verstanden, zukunftsfähige Lösungen für Sicherheit und Abschreckung bereitzustellen.

"Wir verstehen die Gipfelentscheidungen als Auftrag an die Industrie, eine sichere Zukunft in Europa zu ermöglichen", erklärte CEO Dr. Alexander Sagel. Der Fokus liege auf leistungsfähigen Antriebssystemen für Land- und Seestreitkräfte. RENK rechnet allein für die Bundeswehr mit einer steigenden Nachfrage: Bis 2035 könnten bis zu 1000 neue Radpanzer benötigt werden, ergänzt durch je bis zu 600 Kampf- und Schützenpanzer.

 

Produktionsausbau und globale Expansion


Um diese Nachfrage zu bedienen, plant RENK Investitionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre. Dabei stehen sowohl die Erweiterung der Produktionskapazitäten als auch Forschung und Entwicklung im Fokus. Auch strategische Partnerschaften sollen geprüft werden, insbesondere im Bereich autonomer Mobilität und hybrider Antriebstechnologien.

Dank der Internationalisierungsstrategie und der Übernahme von Cincinnati Gearing Systems ist RENK global besser aufgestellt denn je. Die Produktion am Hauptsitz in Augsburg konnte durch gezielte Maßnahmen um 50 Prozent gesteigert werden.

"Durch gezielte Investitionen und Steigerung unserer operativen Exzellenz konnten wir die Produktionskapazitäten mit dem bestehenden Personal um 50 Prozent steigern", so COO Dr. Emmerich Schiller. Gleichzeitig wurde die Resilienz der Lieferketten verbessert: Langfristige Bindungen zu Zulieferern und Planungssicherheit sollen stabile Abläufe sichern.

 

Marktposition und Kundennetzwerk


RENK gilt außerhalb von Russland und China als Marktführer für militärische Präzisionsgetriebe. Diese kommen unter anderem in den Modellen Leopard, Boxer, Puma, Bradley und Merkava zum Einsatz. Auch für die Marine liefert das Unternehmen Getriebe für Fregatten und Korvetten. Rund 30 Prozent des Umsatzes entfallen bislang auf die US-Streitkräfte, Lieferbeziehungen bestehen zu Kunden in 70 Ländern.

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte RENK einen Umsatz von 1,14 Milliarden Euro. Seit Februar 2024 ist das Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und seit März 2025 Mitglied im MDAX.

Bn-Redaktion/ar
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