Anzeige
+++Kutcho Copper: Seit Januar 60 % im Plus – jetzt auf Kanadas Liste strategisch wichtiger Rohstoffprojekte!+++
Rheinmetall:

Milliarden aus Italien, Aktie unter Druck 22.10.2026, 12:23 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Rheinmetall
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von Felipe Silva auf Pexels
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.021,00 EUR +0,20 % Baader Bank
Leonardo 48,58 EUR +1,00 % TTMzero RT
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Bericht über 3,7 Milliarden Euro aus Italien

Das Gemeinschaftsunternehmen Leonardo Rheinmetall Military Vehicles soll zwei Großaufträge der italienischen Armee mit einem Gesamtwert von 3,7 Milliarden Euro gewonnen haben. Die Meldung beruft sich auf Finanzkreise und ist bislang nicht durch eine neue Unternehmensmitteilung von Rheinmetall bestätigt. Das Joint Venture gehört Rheinmetall und Leonardo jeweils zu 50 Prozent und soll eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der schweren Fahrzeugflotte Italiens übernehmen.

Italien bietet langfristig enormes Volumen

Das Geschäft reicht deutlich über einzelne Bestellungen hinaus. Die Programme New Main Battle Tank und Army Armored Combat System umfassen nach Rheinmetall-Angaben unter anderem 132 Kampfpanzer, 140 Unterstützungsvarianten und 1.050 gepanzerte Fahrzeuge. Das gesamte Programmvolumen liegt bei mehr als 23 Milliarden Euro. Zusätzlich sieht Rheinmetall in den kommenden 15 Jahren Exportchancen von bis zu 50 Milliarden Euro. Erste Lynx KF41 wurden bereits Anfang 2026 ausgeliefert.

Aktie stabilisiert sich nach jüngstem Rückgang

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Tage zeigt die Rheinmetall-Aktie am Donnerstag eine leichte Erholung. Am Mittwoch hatte das Papier auf Xetra noch 3,23 Prozent auf 1.020 Euro verloren. Am Donnerstagmorgen eröffnete die Aktie bei rund 1.012 Euro, drehte anschließend jedoch ins Plus und notierte am Vormittag bei rund 1.029 Euro. Auf Sicht von sechs Monaten steht dennoch ein Minus von knapp 29 Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 35 Prozent verloren.

UBS senkt das Kursziel deutlich

Zusätzlichen Druck brachte zuletzt eine neue Einschätzung der UBS. Die Schweizer Großbank senkte ihr Kursziel von 1.600 Euro auf 1.360 Euro, beließ die Einstufung jedoch auf „Buy“. Analyst Sven Weier erwartet beim Kapitalmarkttag am 26. und 27. November konservativere Ziele und warnt damit indirekt vor erneut zu hohen Erwartungen. Gleichzeitig liegt das neue UBS-Kursziel weiterhin deutlich über dem aktuellen Börsenkurs.

Milliardenaufträge allein reichen nicht mehr

Damit zeigt sich ein verändertes Bild bei Rheinmetall. Neue Großaufträge und langfristig wachsende Verteidigungsprogramme sorgen weiterhin für operative Perspektiven, lösen aber nicht automatisch steigende Kurse aus. Nach der außergewöhnlichen Rally der vergangenen Jahre achten Anleger stärker auf Bewertung, Margen, Ausführung der Großprojekte und realistische Wachstumsziele. Sollten die gemeldeten 3,7 Milliarden Euro offiziell bestätigt werden, wäre dies ein weiterer wichtiger Baustein für das Italien-Geschäft. Für eine nachhaltige Kurserholung dürfte der Markt jedoch zusätzlich überzeugende Zahlen und einen belastbaren Ausblick verlangen.

Bn-Redaktion/tb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

14:29 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:07 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:50 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer