Riesige Nachfrage

Meta mit Milliarden-Wette auf KI-Brillen 13.01.2026, 16:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Meta Platforms (A) 539,00 EUR -2,14 % Lang & Schwarz

Produktionsverdopplung in Planung

Meta und EssilorLuxottica prüfen derzeit, ihre Produktionskapazität für KI-gestützte Smart Glasses bis Ende des Jahres zu verdoppeln. Interne Quellen berichten, dass die angestrebte Jahreskapazität bei 20 Millionen Einheiten oder mehr bis Ende 2026 liegen könnte. Sollte die Nachfrage entsprechend stark ausfallen, ist sogar eine Erweiterung auf über 30 Millionen Einheiten im Gespräch. Konkrete Entscheidungen sind bislang nicht gefallen.

Starke Nachfrage nach Ray-Ban Meta-Brillen

Die Verkaufszahlen der Ray-Ban Meta-Brillen entwickeln sich positiv. EssilorLuxottica nähert sich bereits dem bisherigen Ziel von 10 Millionen Einheiten bis Ende 2026. Das Unternehmen verfügt mit Marken wie Ray-Ban, Oakley sowie den Handelsketten Sunglass Hut und LensCrafters über eine globale Reichweite und Fertigungskompetenz, die Meta einen strategischen Vorteil verschaffen.

Meta setzt auf Hardware-Kontrolle

Meta strebt mit seiner KI-Strategie nach mehr Kontrolle über die eigene Hardware. Der Konzern will unabhängiger von Smartphone-Herstellern wie Apple und Samsung werden. Die gesteigerte Produktion zeigt: Meta glaubt an das Potenzial der Brillen über technikaffine Frühnutzer hinaus. Bereits im September wurde das neue Modell „Meta Ray-Ban Display“ für 799 US-Dollar vorgestellt – mit integrierter Textanzeige auf dem rechten Glas. Der Verkaufsstart in Europa wurde aufgrund hoher Nachfrage vorerst verschoben.

Aktienkurs reagiert deutlich

EssilorLuxottica-Aktien legten am 6. Januar um 5,2 % zu – zusätzlich zu einem Jahresplus von 15 % in 2025. Analysten erwarten bei der anstehenden Bilanzpräsentation im Februar genauere Aussagen zu den Produktionszielen.

Meta baut auf Partnerschaft und skaliert KI-Strategie

Meta hält mittlerweile rund 3 % an EssilorLuxottica. Die Zusammenarbeit begann 2019, das erste Modell erschien 2021. CFO Stefano Grassi kündigte bereits im Oktober an, das Ziel von 10 Millionen produzierten Brillen wohl früher als geplant zu erreichen. Meta nutzt die Kooperation strategisch, um KI-Funktionen direkt über Wearables zugänglich zu machen. Laut Marktforschung liegt der Marktanteil des Konzerns bei rund 73 % weltweit im ersten Halbjahr 2025.

Starke Konkurrenz durch Tech-Schwergewichte

Auch andere Konzerne positionieren sich im wachsenden Smart-Glasses-Markt. Google arbeitet mit Kering, Apple setzt nach Rückzug aus dem Vision-Pro-Projekt nun auf KI-Brillen, und asiatische Anbieter wie Xiaomi und Huawei testen neue Modelle. Counterpoint prognostiziert für die gesamte Branche ein jährliches Wachstum von über 60 % bis 2029.

Reality Labs wird umstrukturiert – Fokus auf Wearables

Meta kündigte jüngst die Streichung von mehr als 1.000 Stellen in der Reality-Labs-Sparte an – rund 10 % der dortigen Belegschaft. CTO Andrew Bosworth erklärte intern, dass der Fokus künftig stärker auf mobilen KI-Wearables liegen soll. Investitionen in die VR-Sparte werden reduziert, um finanzielle Ressourcen effizienter einzusetzen. Reality Labs hat seit 2021 Verluste von über 70 Milliarden US-Dollar angehäuft.

Zukunftsvision: Brille statt Smartphone

EssilorLuxottica-CEO Francesco Milleri sieht in Smart Glasses eine mögliche Ablösung des Smartphones. Gleichzeitig weist RBC Capital Markets darauf hin, dass die Margen bei Meta-Brillen geringer ausfallen könnten. Größere Stückzahlen und sinkende Komponentenpreise dürften diesen Effekt langfristig jedoch abfedern.

Bn-Redaktion/ts
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