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Salesforce

Voll auf KI! 04.02.2025, 18:27 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Salesforce streicht 1.000 Stellen – während KI-Verkäufer eingestellt werden

Umstrukturierung trotz Wachstum im KI-Segment

Salesforce setzt zum Jahresbeginn auf eine strategische Neuausrichtung: Während das Unternehmen über 1.000 Stellen abbaut, läuft gleichzeitig eine groß angelegte Einstellungswelle für den Vertrieb neuer KI-Produkte. Betroffene Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich intern auf andere Positionen zu bewerben.

Tech-Branche im Umbruch: Auch Amazon, Microsoft und Meta kürzen Jobs

Die Entlassungen bei Salesforce stehen im Kontext einer breiteren Entwicklung in der Tech-Branche. Schon im vergangenen Jahr gab es einen massiven Stellenabbau, und auch 2025 geht dieser Trend weiter: Amazon, Microsoft und Meta haben bereits Kürzungen angekündigt.

Aktien steigen – Analysten begrüßen Produktivitätsfokus

Die Börse reagierte positiv auf die Maßnahmen: Die Salesforce-Aktie legte nach der Ankündigung um 1,6 % zu. Analyst Kirk Materne von Evercore ISI sieht den Schritt als Zeichen für die konsequente Produktivitätssteigerung des Unternehmens, die die Kosten der Neueinstellungen ausgleichen soll.

Interne Einsparungen zur Finanzierung von Wachstum

Trotz des Booms im KI-Sektor bleibt Salesforce auf Profitabilität fokussiert. Nach dem Druck durch aktivistische Investoren im Jahr 2023 achtet das Management verstärkt auf Margen. „Nur weil wir ein erfolgreiches neues Produkt haben, ignorieren wir nicht unsere internen und externen Verpflichtungen“, erklärte Chief Operating Officer Brian Millham.

Insider-Verkäufe sorgen für Diskussionen unter Investoren

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Unternehmen durch Insider-Verkäufe: Gründer Marc Benioff veräußerte im vergangenen Jahr Aktien im Wert von 7,3 Millionen US-Dollar. Obwohl Insider aus verschiedenen Gründen verkaufen können, werfen solche Transaktionen bei Anlegern Fragen zur Bewertung des Unternehmens auf.

Salesforce wird seine nächsten Quartalszahlen voraussichtlich Ende Februar präsentieren – dann wird sich zeigen, wie die aktuelle Strategie das Wachstum und die Profitabilität beeinflusst.

Bn-Redaktion/ts
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