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Sartorius

EBITDA-Marge auf 29,8 Prozent gesteigert 16.04.2025, 18:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Labor
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Sartorius Vz. 233,65 EUR -2,91 % Lang & Schwarz

Starke Impulse trotz Laborschwäche

Sartorius ist mit einem soliden Start ins Jahr 2025 unterwegs – und sorgt damit für Aufsehen am Aktienmarkt. Im ersten Quartal verzeichnete der Pharma- und Laborausrüster ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 6,5 Prozent. Besonders glänzen konnte die Bioprozess-Sparte (BPS), die mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent die Rückgänge in der Laborsparte (LPS) abfedern konnte – diese büßte 5,5 Prozent ein.

Ein klarer Nachfragefokus zeigte sich bei Verbrauchsmaterialien. Investitionen in Geräte hingegen blieben weiter hinter den Erwartungen zurück. Warburg Research hob besonders die schwache Entwicklung in Nord- und Südamerika hervor, die auf eine weiter schleppende Investitionsbereitschaft in der LPS-Sparte schließen lässt.

Book-to-Bill über Eins: Markt atmet auf

Ein zentrales Signal für Anleger: Das Book-to-Bill-Verhältnis liegt weiterhin "deutlich über eins", wie UBS und Warburg betonen. Das ist ein klassisches Indiz für eine robuste Nachfrage und stabil gefüllte Auftragsbücher – auch wenn Sartorius keine detaillierten Angaben zum Auftragseingang mehr macht. Damit konnten Sorgen über einen möglichen Rückgang nach dem Rekordquartal 2024 gedämpft werden – die Sartorius-Aktie reagierte prompt und kletterte an die Spitze des DAX.

Auch auf Ergebnisebene gab es Positives: Die bereinigte EBITDA-Marge stieg auf 29,8 Prozent – ein klares Übertreffen der Analystenerwartungen von 27,2 Prozent (UBS). Im Vorjahr lag die Marge bei 28,6 Prozent. Trotz gestiegener Zinsaufwendungen – etwa durch die Übernahme von Polyplus – verbesserte sich auch die Nettomarge, wie Warburg hervorhebt. Der operative Cashflow explodierte nahezu auf 139 Millionen Euro, gegenüber nur 45 Millionen Euro im Vorjahr.

Ausblick solide, Bewertung zurückhaltend

Für das Gesamtjahr bleibt Sartorius bei seiner Prognose: Erwartet wird ein Umsatzwachstum von rund 6 Prozent sowie eine EBITDA-Marge zwischen 29 und 30 Prozent. Besonders die BPS-Sparte soll mit 7 Prozent Umsatzwachstum und Margen zwischen 31 und 32 Prozent glänzen. Die LPS-Sparte hingegen dürfte mit nur 1 Prozent Wachstum und Margen von 22 bis 23 Prozent weiterhin unter Druck bleiben.

Analysten sehen den Ausblick leicht unter Marktkonsens. Laut UBS und Warburg liegt dieser bei 6,7 Prozent Umsatzwachstum und einer Marge von 29 Prozent. Trotz der positiven Überraschungen bleiben beide Häuser vorsichtig: UBS bewertet die Aktie neutral, während Warburg sein "Halten"-Rating bekräftigt – mit Verweis auf faire Bewertungsmultiplikatoren und eine stabile Geschäftsbasis nach dem pandemiebedingten Sondereffekt.

Bn-Redaktion/aw
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