Stahl wird wieder strategisch

Salzgitter mit Rüstungsfantasie 17.07.2025, 19:51 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stahl wird wieder strategisch: Salzgitter mit Rüstungsfantasie
© Symbolbild von Rob Lambert auf Unsplash
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Solide Halbjahreszahlen – besser als erwartet

Salzgitter legte vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2025 vor: Der Umsatz belief sich auf rund 5,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 5,5 Mrd. EUR), das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 202 Mio. EUR. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen vieler Analysten. Auch die Jahresprognose wurde präzisiert: Ein EBIT zwischen 320 und 400 Mio. EUR wird jetzt als realistisch eingestuft.

Rüstungsboom als stiller Kurstreiber?

In Fachkreisen mehren sich die Stimmen, die Salzgitter eine strategische Rolle bei der Aufrüstung der Bundeswehr zutrauen. Die Rede ist von möglichen Aufträgen im Rahmen des 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens für Verteidigung. Stahl bleibt essenziell für Großgeräte, Panzerplatten und Infrastrukturbauten. Noch gibt es keine konkreten Verträge – doch die Positionierung des Konzerns als potenzieller Lieferant ist plausibel.

Green Steel & Infrastrukturprogramm

Salzgitter ist mit seinem Programm „Salcos“ ein Vorreiter im Bereich klimafreundlicher Stahlproduktion. Die Umstellung auf wasserstoffbasierte Prozesse schreitet voran – ein Argument für Großkunden, die CO2-Reduktion einpreisen müssen. Auch der europäische Green-Deal und nationale Bauprogramme könnten in den nächsten Jahren für Impulse sorgen.

Markteinschätzung

Mit einem aktuellen Kurs von 24,28 EUR und einem KGV von unter 7 erscheint die Aktie attraktiv bewertet – insbesondere bei einer nachhaltigen Nachfrageerholung. Analysten sehen Kursziele zwischen 26 und 30 EUR. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 3,5 %. Risiken bleiben: schwankende Rohstoffpreise, globale Überkapazitäten und geopolitische Spannungen.

Community-Stimmung

Im Börsennews-Forum herrscht vorsichtiger Optimismus. Einige User sprechen von einer „Wiederentdeckung alter Industrieperlen“, andere mahnen, dass „ohne echte Rüstungsaufträge“ nur wenig Fantasie im Kurs sei. Der Tenor: Halten – aber mit wachem Blick auf die politischen Entwicklungen in Berlin und Brüssel.

Bn-Redaktion/pl
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